Antoine Dupont und Iris Mittenaere: Traumferien auf Mauritius – doch gestohlene Fotos sorgen für Wirbel
Wir hatten sie noch im Moment versunken gesehen, sorglos unter der Sonne von Mauritius. Und nun fühlt sich die Rückkehr in die Heimat für Antoine Dupont und Iris Mittenaere an wie eine kalte Dusche. Ihr Rückzugsort, ein 5-Sterne-Hotel, in dem sie Bahn um Bahn im Bikini zogen und unter Wolken tanzten, wurde Opfer eines wenig poetischen Übergriffs: gestohlene Aufnahmen machen heimlich die Runde und verwandeln die Idylle in eine Staatsaffäre für die People-Fans. Man muss den Rugby-Ausnahmesportler, Olympiasieger und Aushängeschild des Stade Toulousain, sowie die ehemalige Schönheitskönigin und mittlerweile Publikumsliebling als Moderatorin nicht extra vorstellen. Doch ihre Beziehung zieht nun weit über die Spielfelder und Studio-Bühnen hinaus die Blicke auf sich.
Während sie eigentlich ungestört das geniessen könnten, was wie eine wahre Luxusoase für Verliebte wirkt, wurde hier der Schleier der Privatsphäre zerrissen. Ein voyeuristisches Verhalten, das an die dunkelsten Stunden des medialen Umgangs mit gewissen historischen Persönlichkeiten erinnert, ähnlich wie die Chroniken von Marie Antoinette von Österreich einst dem Hof zum Fraß vorgeworfen wurden. Zum Glück ist in ihrem Fall keine Guillotine in Sicht, aber dafür ein allgemeines Überdruss. Denn es ist nicht das erste Mal, dass ein Antoine wegen seines Besitzes im Fokus der Öffentlichkeit steht. Man erinnert sich an die 310m² grosse Villa auf einem 1200 m² grossen Grundstück, die Iris' Liebster im Südwesten besitzt. Ein solides Vermögen, das so manchen träumen lässt, allen voran jene, die hinter den Büschen lauern.
Ihre Geschichte ist wie ein modernes Märchen, das die Neugierigen anregt. Auf der einen Seite haben wir Antoines Leben, geprägt von Entbehrungen und Titeln. Auf der anderen Seite Iris, die die Laufstege gegen Mikrofone eingetauscht hat. Aber in solchen Geschichten gibt es immer einen Schatten. Und dieser Schatten ist diese ungesunde Besessenheit vom «Zuhause». Ihr mauritisches Heiligtum wurde verletzt, und von der Flut an Kommentaren unter den gestohlenen Fotos will ich gar nicht erst anfangen. Hier zeigt sich der Unterschied zwischen dem öffentlichen Menschen und dem Menschen, der er bleiben will. Wenn man ein Wettkämpfer wie Antoine Griezmann oder Antoine Semenyo auf dem Platz ist, weiss man, dass die Kamera da ist. Aber hier ging es um Ferien, um private Momente. Das ist etwas, das jedes Paar aus der Bahn werfen kann, selbst das stabilste.
Für diejenigen, die das Geschehen um die «Antoines» in diesem Land verfolgen, fällt eine Konstante auf: Sie haben diese Aura, diese Fähigkeit, das Licht auf sich zu ziehen, manchmal gegen ihren Willen. Man könnte fast eine Parallele zu einem anderen Antonius von Padua ziehen, dem man die Gabe zuschreibt, verlorene Gegenstände wiederzufinden. Was sie hier zu finden suchen, ist ihre Ruhe. Als Iris auf Mauritius im Regen tanzte, mit dem Rücken zur Kamera, stellten wir uns kurz vor, sie wären im Paradies. Aber das Paradies kann auch zur Hölle werden, wenn man keinen privaten Rückzugsort mehr hat.
Was von diesem Sommeranfang bleibt, ist eine doppelte Realität für das Star-Paar:
- Die Gier nach schnellem Geld: Manche kennen offenbar keine Grenzen. Die heimlich aufgenommenen Bilder aus Mauritius sind ein weiterer Beweis dafür, dass Geld bei manchen mehr zählt als der Respekt vor der Privatsphäre.
- Ein Vermögen, das fasziniert: Zwischen der 1200 m² grossen Villa im Südwesten und Aufenthalten in 5-Sterne-Palästen nährt ihr Lebensstil sowohl Fantasien als auch Kritik.
Am Ende leben Antoine und Iris ihre Liebe unter Hochspannung. Er, gewohnt an die physische Härte des Rugbys, lernt nun, die medialen Schläge zu verkraften. Sie, vertraut mit den Blicken der ganzen Welt seit ihrer Wahl, entdeckt neu, was es bedeutet, ihr Leben mit einer nationalen Ikone zu teilen. Es ist noch nicht bekannt, ob gegen die Urheber dieser gestohlenen Aufnahmen rechtliche Schritte eingeleitet werden, aber eines ist sicher: Bei ihrer nächsten Reise werden sie sich mit Sicherheit einen Ort aussuchen, an dem die Mauern höher sind als die Teleobjektive. In der Zwischenzeit verfolgen wir sie weiter, amüsiert von diesen Geschichten über «Palast, Bikini und Regentanz», aber in der Hoffnung, dass für sie der mediale Sturm die Bräune nicht völlig trübt.