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Hirnhautentzündung: Was jetzt jede Österreicherin und jeder Österreicher wissen muss

Nachrichten ✍️ Matti Virtanen 🕒 2026-03-18 06:22 🔥 Aufrufe: 1
Hirnhautentzündung

Da ist sie wieder. In den letzten Wochen wurde viel über Hirnhautentzündung gesprochen, und viele fragen sich sicher, ob sie sich Sorgen machen müssen. Diese bekannte Besorgnis, die immer aufkommt, wenn die Nachrichten darüber hereinbrechen – aber diesmal ist die Sorge durchaus berechtigt. Im Gesundheitswesen wurde nämlich festgestellt, dass bestimmte Infektionen zugenommen haben, und deshalb ist es jetzt gut, sich in Erinnerung zu rufen, worüber wir eigentlich sprechen, wenn wir über Hirnhautentzündung sprechen.

Was ist Hirnhautentzündung eigentlich?

Es handelt sich um eine ernste Entzündung, die die Häute betrifft, die das Gehirn und das Rückenmark umgeben – also jene, die normalerweise das Nervensystem schützen. Wenn Bakterien oder Viren in Gang kommen, ist die Folge oft ein schnell fortschreitender Zustand, der sofortige Behandlung erfordert. Im schlimmsten Fall kann sie zu dauerhaften Schäden oder sogar zum Tod führen. Kaum eine Krankheit flößt Ärzten ähnlichen Respekt ein wie diese.

An diesen Anzeichen erkennen Sie sie – und jetzt muss schnell gehandelt werden

Die Symptome sind nicht immer die offensichtlichsten, und deshalb wird die Krankheit manchmal als tückisch bezeichnet. Typischerweise beginnt sie wie eine schwere Grippe: hohes Fieber, Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit. Aber Vorsicht: Wenn Licht die Augen reizt oder kleine Hautblutungen auftreten, ist es Zeit, den Notruf zu wählen. Kinder können müde sein, schrill weinen oder die Nahrung verweigern. Bei älteren Menschen können die Symptome unspezifischer sein – deshalb sollte man gerade jetzt auf sein Bauchgefühl hören.

  • Hohes Fieber und Schüttelfrost – oft schnell ansteigend.
  • Kopfschmerzen – schlimmer als bei gewöhnlicher Migräne.
  • Nackensteifigkeit – man kann das Kinn nicht auf die Brust legen.
  • Lichtscheu – Licht tut in den Augen weh.
  • Übelkeit und Erbrechen – ohne erkennbaren Grund.
  • Hautausschlag – kleine rote oder braune Punkte, die sich beim Darüberdrücken nicht aufhellen.

Wie wird die Krankheit übertragen und wer ist gefährdet?

Hirnhautentzündung wird durch Tröpfcheninfektion übertragen, das heißt, ein Nieser oder ein gemeinsames Trinkglas können ausreichen. Deshalb verbreitet sie sich leicht in Kindergärten, Schulen und Kasernen. Zur Risikogruppe gehören besonders Kleinkinder, junge Erwachsene und ältere Menschen. Auch Grunderkrankungen wie Diabetes oder eine fehlende Milz machen anfälliger. An dieser Stelle ist gut zu wissen, dass Borreliose, also die durch Zecken übertragene Krankheit, in seltenen Fällen zu Hirnhautentzündung führen kann – daher ist die Zeckensaison noch nicht vorbei.

Ärzte erinnern daran, dass viele von uns als Kinder geimpft wurden, aber die im Teenageralter fällige Auffrischung manchmal vergessen wurde. Deshalb ist es jetzt gut, im eigenen Gesundheitszentrum zu überprüfen, ob alle notwendigen Spritzen, zum Beispiel aus dem Bereich Kinderkrankheiten, verabreicht wurden. Besonders Mumps ist als einer der möglichen Auslöser bekannt – es ist eine jener Krankheiten, die sich selten zu einer Hirnhautentzündung entwickeln können.

Was passiert gerade jetzt in Österreich?

In den letzten Tagen wurde über Fälle in verschiedenen Teilen des Landes berichtet. Die Menschen sind besorgt, und das ist verständlich. Das Gesundheitsministerium ist jedoch am Ball: Behandlung ist verfügbar, und Bakterienstämme werden genau überwacht. Das Wichtigste ist, dass niemand zu Hause bleibt und grübelt, wenn die Symptome auf eine Entzündung hindeuten. Schnelle Behandlung mit Antibiotika kann Leben retten.

Übrigens, wenn man sich eingehender mit dem Thema befassen möchte, ist zum Beispiel das Posterazzi Rückenmark Hirnhautentzündung Poster 18 x 24 eine veranschaulichende Hilfe – es zeigt deutlich, wo die Entzündung sitzt und wie sie den Körper beeinflusst. Solche Poster werden oft in der Ausbildung verwendet und helfen, die Schwere der Krankheit zu verstehen.

Was können wir tun?

Impfungen sind das A und O. In Österreich ist die MMR-Impfung (Masern, Mumps, Röteln) für alle kostenlos und schützt auch vor der durch Mumps verursachten Hirnhautentzündung. Außerdem gibt es einen separaten Impfstoff gegen die bakterielle Form, der besonders Risikogruppen empfohlen wird. Händehygiene, die Verwendung des eigenen Trinkglases und das Meiden von Erkälteten sind in diesem Zusammenhang einfach vernünftiges Verhalten.

Wenn Sie das nächste Mal jemanden über starke Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit klagen hören, machen Sie sich nicht darüber lustig. Schnelles Handeln kann alles entscheiden. Und denken Sie daran: Auch wenn die Schlagzeilen beängstigend sind, das österreichische Gesundheitswesen gehört zur Weltspitze – wir haben gute Voraussetzungen, auch das zu meistern.