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CPH:DOX 2026: Diese Filme aus Kopenhagen dürfen Sie nicht verpassen

Kultur ✍️ Lars Pedersen 🕒 2026-03-11 19:56 🔥 Aufrufe: 2
We Are Stardust Filmplakat mit kosmischem Bild

Der Frühlingswind weht langsam durch Kopenhagen, und das kann nur eines bedeuten: Es ist wieder Zeit für das CPH:DOX. Ich habe langsam den Überblick verloren, wie viele Jahre ich nun schon bei diesem Zirkus dabei bin, aber eines ist sicher – das Programm für 2026 ist so stark wie schon lange nicht mehr. Die Stadt summt, die Kinos machen sich bereit, und wir alle kennen diese wunderbare Verwirrung: Was soll man nur wählen?

Das Festival war schon immer ein Spielplatz für neugierige Seelen, die Geschichten wollen, die ans Herz rühren und den Kopf herausfordern. Dieses Jahr ist keine Ausnahme. Die Rede ist von allem, von künstlichen Gehirnen, die einem die Worte im Mund herumdrehen können, bis hin zu wunderschönen, melancholischen Reisen in die Seele Grönlands. Ich habe mich ins Programm gestürzt, mit den Machern gesprochen, und hier ist mein persönlicher Guide, was Sie unbedingt gesehen haben müssen.

Wenn Wissenschaft zu großer Kunst wird

Es ist kein Geheimnis, dass ich eine Schwäche für Filme habe, die es schaffen, komplexe Wissenschaft in etwas zu verwandeln, das man im Bauch spürt. Dieses Jahr liegt ein besonderer Fokus auf dem Kosmos und unserem Platz darin – der Film We Are Stardust ist ein hervorragendes Beispiel. Es ist eine visuelle Reise, die schwarze Löcher und Molekularbiologie so miteinander verbindet, dass man das Gefühl hat, Teil von etwas viel, viel Größerem zu sein. Halten Sie Ausschau danach.

Für uns, die wir die technologische Neugierde lieben, gibt es auch mehrere Perlen über künstliche Intelligenz. Es sind nicht nur trockene Vorträge verfilmt, sondern ehrliche, zum Nachdenken anregende Porträts davon, wie Algorithmen langsam unsere Realität verändern. Das ist CPH:DOX von seiner besten Seite: Es liefert Stoff zum Nachdenken, lange nachdem der Abspann gelaufen ist.

Drei Filme, die Sie nicht bereuen werden

Ich weiß, das Programm kann überwältigend wirken. Deshalb habe ich ein paar Stücke aus früheren Jahrgängen (und mit Blick auf dieses Jahr) herausgepickt, die hängen geblieben sind. Die Kritiker sind sich einig, und ich kann nur dasselbe sagen:

  • Die große Überraschung des Jahres: In diesem Jahr gibt es eine Dokumentation über Grönland, die es schafft, ein nuanciertes Bild fernab der üblichen Klischees zu zeigen. Die sollten Sie sich ansehen.
  • Der Klassiker von 2019: Ich erinnere mich noch gut an die Debatte um einige der großen Titel des CPH:DOX 2019. Dieses Jahr gibt es einen Film, der denselben Nerv trifft – er ist persönlich, politisch und verdammt relevant.
  • Künstlerisches Experiment: Für diejenigen, die etwas Anderes suchen, gibt es eine neue Welle des experimentellen Dokumentarfilms, die mit dem Format spielt. Denken Sie an die visuelle Kraft einiger der besten Werke des CPH:DOX 2018, aber mit einer frischen Perspektive auf 2026.

Wenn Musik auf Bilder trifft

Eines der Dinge, auf die ich mich wirklich freue, findet außerhalb der dunklen Kinosäle statt. Wir sollten beim Hotel Cecil X Cph:dox vorbeischauen, denn sie haben den französischen Komponisten Chassol (FR) ins Boot geholt. Der Mann ist ein Phänomen. Er nimmt die Realität, Stimmen aus dem Alltag und Samples aus allen Ecken der Welt und komponiert daraus etwas, das beinahe eine neue Kunstform ist. Es ist nicht nur ein Konzert – es ist ein audiovisuelles Erlebnis, das perfekt zum Geist des Festivals passt. Das wird etwas ganz Besonderes.

Und dann ist da noch die Kooperation MANNA x cph:dox, die immer eine sichere Bank ist, wenn man kulinarische Erlebnisse und Filme auf neue Art und Weise kombinieren möchte. Dort trifft man die anderen Film-Nerds, diskutiert die Entdeckungen des Tages und bekommt etwas Gutes zu essen. Für mich ist das ein fester Bestandteil des Rhythmus während des Festivals.

Mit anderen Worten: Kopenhagen macht sich bereit für das jährliche Dokumentarfilm-Fest. Los, buchen Sie Tickets und lassen Sie sich mitreißen. Das wird gut.