Startseite > Lifestyle > Artikel

2026 Baishatun Mazu Prozession: Alle Infos auf einen Blick! Das „Rosa Rennfahrzeug“ startet am 12. April – Begleiter-Guide für 450.000 Pilger, Anreise und mehr

Lifestyle ✍️ 林育賢 🕒 2026-04-09 21:49 🔥 Aufrufe: 2

Liebe Leute, wenn ihr in diesen Tagen unterwegs seid und plötzlich Hunderttausende Menschen in Tongxiao, Miaoli, seht – keine Panik, das ist keine Massenmigration, sondern unser alljährliches religiöses Großereignis: die Baishatun Mazu Pilgerwanderung ist wieder da!

Andrang bei der Baishatun Mazu Prozession

Ehrlich gesagt, bei mir ist Facebook in diesen Tagen voll mit Mutter Mazu. Die Menschenmassen in diesem Jahr sind kein Scherz. Bis zum Anmeldeschluss haben wir die Marke von 460.000 geknackt! Im Vergleich zu etwas über 320.000 im letzten Jahr – ein Plus von fast 130.000 Pilgern. Das ist ein Anstieg, von dem TSMC nur träumen kann. Viele fragen sich: Wie macht man in diesem Jahr bei der eigenwilligsten Mazu ganz Taiwans mit? Keine Sorge, ich, ein alter Ortskundiger, habe für euch diesen „Baishatun Mazu Guide“ zusammengestellt. Lest ihn, und ihr seid keine Neulinge mehr, sondern könnt direkt als vollwertige „Duftlaternen-Träger“ (Pilger) losziehen.

Start in der Nacht vom 12. April! Dieses Jahr mit drei „göttlichen“ Begleitern

Merkt euch zuerst den Zeitplan dieses Jahres, sonst verschlaft ihr es, während Mutter Mazu schon an Taichung vorbei ist. Der Abmarsch ist am Sonntag, den 12. April, um 23:55 Uhr. Hier ein kleiner Tipp für alle Erstteilnehmer: Die Baishatun Mazu Prozession hat keine feste Route. Die Sänftenträger folgen ganz allein der göttlichen Eingebung. Daher kann die als „Rosa Rennfahrzeug“ bekannte Sänfte jederzeit eine scharfe Wendung machen – genau das ist ihr besonderer Reiz.

In diesem Jahr gibt es ein weiteres Highlight: Früher waren in der Sänfte hauptsächlich die Baishatun Mazu und die Shanbian Mazu gemeinsam unterwegs. Diesmal wird auch die „jährlich wechselnde Haupt-Mazu“ mit eingeladen. Was bedeutet das? Drei Mazu-Gottheiten teilen sich eine Sänfte! Das ist ein historischer Moment, kein Wunder, dass alle sagen, dass die spirituelle Energie in diesem Jahr besonders stark ist – man muss unbedingt mit den Göttern unterwegs sein.

Anreise-Guide! So viele Sonderzüge wie nie bei der Eisenbahn und dem Hochgeschwindigkeitszug

460.000 Menschen, die sich gleichzeitig auf den Straßen von Miaoli, Taichung, Changhua bis Yunlin drängen – wenn der Verkehr nicht geregelt wird, wird das ein Albtraum. Aber in diesem Jahr ist das Verkehrsministerium sehr engagiert, und die Entlastungspläne wurden sogar von den Social-Media-Redakteuren des Gongtian-Tempels und des Chaotian-Tempels gelobt und geteilt – sie nennen es den „stärksten Guide aller Zeiten“.

Wenn ihr mit dem Auto kommt, rate ich euch: Lasst das Lenkrad gleich stehen. Die Taiwanische Eisenbahn fährt in diesem Jahr voll auf: 160 zusätzliche Nahverkehrszüge, die Kapazität an der Küstenlinie steigt um 108,7%. Besonders am Bahnhof Baishatun: Nicht nur Nahverkehrszüge, sondern sogar einzelne Chukuang-Expresszüge machen dort extra Halt. Auch der Hochgeschwindigkeitszug legt zu: 10 zusätzliche Abfahrten, und während der Pilgerzeit halten stündlich zusätzliche Züge in Miaoli und Chiayi.

Damit ihr euch nicht verirrt, liste ich euch die wichtigsten Shuttle-Bus-Informationen auf – das ist der Kern der Anleitung zur Nutzung von Baishatun Mazu für die Anreise:

  • Abreisetag (12.4.) und Rückkehr zum Tempel (20.4.): Vom HSR-Bahnhof Miaoli fahren Shuttlebusse direkt zum Gongtian-Tempel. Takt etwa alle 10 Minuten, Ticketpreis nur 50 NT$ (Ermäßigt 25 NT$) – günstig und bequem.
  • Ankunft in Beigang (16.4.): Egal ob ihr mit dem HSR am Bahnhof Chiayi oder mit der Eisenbahn am Bahnhof Chiayi ankommt – überall fahren Shuttlebusse direkt zum Chaotian-Tempel. Takt etwa 10-15 Minuten.
  • Praktisches Tool: Ladet euch die „Baishatun Mazu“-App oder das GPS-Ortungssystem herunter, um jederzeit zu sehen, wo sich das rosa Rennfahrzeug befindet. Sonst passiert die Tragödie: „Mazu biegt links ab, und ihr geht geradeaus.“

Pflichtlektüre für Neulinge: Ausrüstung und Tabus für „Duftlaternen-Träger“

Viele fragen mich privat: „Ist es sehr anstrengend, wenn man zum ersten Mal mitmacht?“ Klar, etwa 400 Kilometer Gewaltmarsch hin und zurück – das ist natürlich hart! Aber mit guter Vorbereitung wird Mutter Mazu euch beschützen.

Basierend auf meiner jahrelangen Erfahrung habe ich hier eine Packliste auf „Baishatun Mazu Erfahrungen“-Niveau für euch. Folgt ihr dieser, macht ihr nichts falsch:

  • Die Füße sind das Wichtigste: Tragt auf keinen Fall neue Schuhe! Nehmt das alte Paar, das ihr schon ganz durchgelaufen habt und das am besten sitzt. Unbedingt „Zehensocken“ mitnehmen, um Blasen zwischen den Zehen zu vermeiden, sowie eine Tube Vaseline für die Innenseite der Oberschenkel gegen Scheuern.
  • Schlafen: Stellt euch auf Spontanität ein. Ihr werdet möglicherweise in Pilgerunterkünften, in Schul-Aulen oder sogar auf überdachten Gehwegen am Straßenrand schlafen. Ein Schlafsack oder eine Isomatte sind eure Lebensretter.
  • Must-haves: Powerbank (ohne Handy könnt ihr nicht das GPS verfolgen), leichter Regenponcho (besser als Regenschirm) und vor allem – eigenes Besteck. Unterwegs werden unzählige hilfsbereite Leute Essen verteilen. Das nennt sich „die Erfahrung des Gebens“. Aber nehmt nicht zu viel, nur so viel, wie ihr essen könnt – keine Verschwendung.

Kennt diese „kleinen Kniffe“, dann läuft alles leichter

Als „Duftlaternen-Träger“ gibt es Regeln. Wenn ihr euch bereits angemeldet habt, tragt die Armbinde oder die Mütze, die ihr bei der Anmeldung bekommen habt, immer bei euch – das ist das Zeichen, dass Mutter Mazu euch anerkennt.

Zuerst: Wenn ihr zum ersten Mal dabei seid, wird traditionell empfohlen, drei Tage lang vegetarisch zu essen oder zumindest bis zum Mittag zu fasten, um Körper, Geist und Seele zu reinigen. Wenn unterwegs die Sänfte von Mazu, der Räucherständer oder die zeremonielle Flagge vorbeikommen, dürft ihr sie auf keinen Fall anfassen. Haltet respektvollen Abstand. Und die jahrealte „Pilgerfahne“, die ihr dabei habt, ist ein heiliger Gegenstand – sie darf niemals mit auf die Toilette genommen werden. Denkt daran, sie beim Aufbruch mit einem Gebet zu ehren und beim Niederlegen zu danken.

Die Anmeldezahlen in diesem Jahr sind ein Rekord – wie lang ist die Schlange von 460.000 Menschen? Ich sage euch: Es ist ein Meer von Menschen. Aber genau das ist die schönste Herzlichkeit Taiwans: Jeder hilft dem anderen, und alle laufen ein Stück mit Mazu. Ob ihr um Frieden beten wollt, um Gesundheit, oder einfach eure eigenen Grenzen austesten möchtet – in der Nacht des 12. April sehen wir uns in Baishatun!