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Sassuolo-Inter 3:0: Die Nerazzurre erobern das Mapei und zünden den Turbo im Meisterrennen

Sport ✍️ Marco Neri 🕒 2026-03-16 18:21 🔥 Aufrufe: 3

Sassuolo-Inter Women: Die Nerazzurro-Party im Mapei

Ein Abend zum Vergolden für die Frauen-Inter. Im Mapei-Stadion – das für diesen Anlass bereits in "Nerazzurro-Festung" umgetauft wurde – machten die Spielerinnen von Trainer Piovani (dem an der Seitenlinie, nicht der gleichnamigen Mittelfeldspielerin) kurzen Prozess mit dem Sassuolo und fuhren einen Dreierpack ein, der Gold wert ist: Ein klares 3:0, eine grandiose Leistung und das (virtuelle) Aufschliessen zur Spitze. Die Serie A der Frauen brennt plötzlich lichterloh, und das Duell mit der Roma wird zum Hitzkopf.

Wullaert-Show und Abwehrbollwerk: Der Sassuolo-Inter Matchbericht

Die erste Halbzeit war ein einziger Monolog der Gäste. Inter kontrollierte das Spiel, Sassuolo verteidigte, musste aber in der 28. Minute nachgeben: Tessa Wullaert – für gegnerische Abwehrreihen bekanntlich das reinste Schreckgespenst – zirkelte sich perfekt frei und schob das Leder unhaltbar mit rechts ins Eck. Auch nach der Pause änderte sich am Spielverlauf nichts. In der 56. Minute stieg Elisa Piovani bei einer Ecke am höchsten und köpfte das 2:0. Das dritte Tor war eine echte Perle: Ein Angriff aus der eigenen Hälfte vorgetragen, ein feines Kombinationsspiel im Mittelfeld und der Steilpass auf eine Eingewechselte, die cool blieb und den heimischen Keeper überwand. Drei zu null und die Messe war gelesen. Wer nach einem Matchbericht sucht, dem genügen drei Worte: Intensität, Abgebrühtheit, Kompaktheit. Inter gab eine Lehrstunde in modernem Fussball.

Spannung pur in der Tabelle: -4 auf Roma, der Druck steigt

Mit diesen drei Punkten klettert Inter auf 46 Zähler, nur noch vier Längen hinter Tabellenführerin Roma (die allerdings ein Spiel weniger hat). Die Botschaft ist klar: Die Gelb-Roten sind gewarnt. Nach dem Abpfiff machte Piovani (die Mittelfeldspielerin) aus ihrer Begeisterung keinen Hehl: "Wir sind ein fantastisches Team, dieser Sieg gibt uns einen unglaublichen Schub. Wir müssen bis zum Schluss daran glauben." Und Wullaert fügte mit einem Lächeln an: "Wir wollen an die Spitze, und heute Abend haben wir einen Riesenschritt in diese Richtung gemacht."

Hier sind die drei entscheidenden Faktoren der Partie:

  • Die Nerazzurro-Mauer: Sassuolo brachte keinen einzigen Schuss aufs Tor, von einer perfekt gestaffelten Abwehr schachmatt gesetzt.
  • Wullaert-Piovani, ein Top-Duo: Tore und Vorlagen, aber auch jeder Meter in der Defensivarbeit wurde mitgegangen. Ein Vorbild für alle.
  • Abgeklärte Spielkontrolle: Nach dem 2:0 schaltete Inter einen Gang zurück, ohne jemals die Kontrolle zu verlieren, und sparte so Kräfte für den Saisonendspurt.

So nutzt man diesen Sieg: Der Leitfaden für den Schlussspurt

Jetzt wird's richtig spannend. Das direkte Duell mit der Roma steht vor der Tür, und diese Vorstellung liefert den perfekten Leitfaden, wie man die kommenden Aufgaben angehen muss: Früh stören, blitzschnell umschalten und eiskalt vor dem Tor sein. Wenn Inter dieses Niveau halten kann, ist die Aufholjagd mehr als nur eine Möglichkeit. Geniessen wir also erstmal dieses grandiose Sassuolo-Inter, einen dieser Abende, die einen endgültig für den Frauenfussball begeistern. Die Meisterschaft ist völlig offen, und die Nerazzurre glauben fest daran.