Orange Warnung vor gefrierendem Regen: So meistern Sie die rutschigen Strassen in der Südschweiz
Wenn Sie heute Morgen in der Südschweiz vor die Tür getreten sind, haben Sie es wahrscheinlich gespürt – diese klirrende, tückische Ruhe, bevor der Himmel sein Programm mit gefrierendem Regen startet. Die orange Warnung vor gefrierendem Regen von MeteoSchweiz lässt seit heute Früh die Wetter-Apps im ganzen Kanton Tessin aufleuchten, und nach den gestrigen Problemen auf der A2 ist klar: Das ist keine Warnung, die man einfach wegwischen sollte.
Die gute Nachricht? Die Fahrbahn der A2 in Richtung Chiasso bei Lugano ist nach einer kurzfristigen Sperrung am frühen Morgen endlich wieder frei. Die schlechte Nachricht? Die Strassen sind nach wie vor spiegelglatt, Gehwege gleichen Eislaufbahnen, und wir sind noch nicht über den Berg.
Was bedeutet eine orange Warnung vor gefrierendem Regen eigentlich?
Lassen Sie uns ehrlich sein: In unserem Land gibt es viele Warnungen. Aber eine orange Warnung vor gefrierendem Regen ist kein gut gemeinter Rat – es ist die offizielle Ansage: "Achtung, jetzt wird's ernst, die Lage könnte brenzlig werden." Herausgegeben von MeteoSchweiz, bedeutet diese Warnung, dass gefrierender Regen unmittelbar bevorsteht oder bereits fällt. Im Gegensatz zu einer Vorwarnung, die eher ein erster Hinweis ist, heisst diese Warnstufe: Die gefährliche Witterung tritt jetzt oder in den nächsten paar Stunden auf.
Für uns im Raum Lugano, Locarno oder im Mendrisiotto ist das die Art von Warnung, die den ganzen Pendlerverkehr durcheinanderwirbelt. Gefrierender Regen überzieht jeden Gegenstand mit einer dünnen, unsichtbaren Eisschicht – Strassen, Einfahrungen, selbst die Treppenstufen vor der Haustür. Ein falscher Schritt, und schon landet man unsanft auf dem Boden.
Wie Sie eine Gefrierender-Regen-Warnung wie ein Profi nutzen
Sie haben die Warnung also auf dem Handy. Und jetzt? Hier ist eine kurze Orientierungshilfe zur orangen Warnung vor gefrierendem Regen, damit Sie gut durch den Tag kommen:
- Vermeiden Sie Fahrten, wenn möglich. Wirklich, bleiben Sie zuhause, wenn es kein Notfall ist. Die gestrige Sperrung auf der A2 zeigt, wie schnell die Strassenverhältnisse kippen können.
- Wenn Sie fahren müssen: langsam und mit genügend Abstand. Brücken und Unterführungen sind zuerst betroffen. Kein abruptes Bremsen, keine scharfen Lenkmanöver – fahren Sie, als hätten Sie heissem Kaffee auf dem Beifahrersitz, den Sie nicht verschütten wollen.
- Halten Sie das Nötigste im Auto bereit. Decke, Eiskratzer, Katzenstreu (für besseren Halt) und ein voll geladenes Handy. Man braucht es vielleicht nicht, aber wenn man im Strassengraben landet, ist man froh darum.
- Sind Sie zu Fuss unterwegs? Machen Sie kleine Schritte. Gehen Sie wie ein Pinguin – schlurfen Sie mit den Füssen und verlagern Sie Ihren Körperschwerpunkt über das vordere Bein. Klingt komisch, hilft aber effektiv gegen das Hinfallen.
Kurzer Rückblick auf die aktuelle Gefrierender-Regen-Lage
Wenn man die letzten 24 Stunden betrachtet, bekommt dieses Ereignis in einer kurzen Einschätzung der orangen Warnung vor gefrierendem Regen solide 3 von 10 Punkten auf der Unannehmlichkeitsskala – kein ausgewachsener Eissturm, aber genug, um den Verkehr lahmzulegen und die Salzstreufahrzeuge auf Trab zu halten. MeteoSchweiz hat die Warnung am Donnerstagabend herausgegeben, und am Freitagmorgen sahen wir die Folgen: Die A2 bei Lugano war stundenlang gesperrt, und selbst nach der Freigabe ging nur schleichend voran.
Die Kantonspolizei Tessin meldete mehrere Auffahrunfälle, aber glücklicherweise keine Schwerverletzten. Die eigentliche Erkenntnis ist, wie schnell das Eis entstand – innerhalb von Minuten nach Regenbeginn wurden unbehandelte Strassen zur spiegelglatten Rutschbahn. Das ist das Tückische an gefrierendem Regen: Der macht keine halben Sachen.
Wie geht es weiter?
Die Temperaturen sollen im Laufe des Tages über den Gefrierpunkt steigen, was das Eis schmelzen und die Warnung beenden dürfte. Aber das Salzstreugerät noch nicht wegräumen – die Meteorologen beobachten bereits das nächste Tief, das ab Wochenmitte wieder winterliches Mix-Wetter bringen könnte. Für jetzt gilt: in Ruhe lassen, auf die Nachbarn achten, und eines nicht vergessen: In der Schweiz sagen wir nicht einfach alles ab, nur weil es ein bisschen gefriert. Wir stellen uns einfach darauf ein.
Passen Sie auf sich auf.