Startseite > Kino > Artikel

Peaky Blinders: Der unsterbliche Mann – der lang ersehnte Film ist da und die Fans flippen aus

Kino ✍️ Javier Cámara 🕒 2026-03-21 23:55 🔥 Aufrufe: 3

Habt ihr heute Morgen dieses seltsame Rauschen im Hintergrund gehört? Das war weder der Verkehr auf der Autobahn noch der Baulärm von nebenan. Es war der kollektive Seufzer von tausenden Peaky Blinders-Fans, die endlich die Luft ausstossen konnten, die sie seit der Ankündigung des Films angehalten haben. Der Tag ist gekommen. Peaky Blinders: Der unsterbliche Mann ist endlich da. Und auch wenn einige sagen, dass die Wartezeit ewig war – glaubt mir, ich hatte nicht mal Zeit, mir anständig einen irischen Whiskey einzuschenken. Ich musste mit einem lausigen Gin-Tonic vorliebnehmen, während ich auf Play gedrückt habe.

Póster de la película Peaky Blinders: El hombre inmortal

Das Wichtigste zuerst: Und ihr wisst es ja schon, weil wir hier alle zur Shelby-Familie gehören – wer ein trauriges, melancholisches Ende erwartet hat, ist hier definitiv falsch. Peaky Blinders: Der unsterbliche Mann ist keine verlängerte Serie-Episode, sondern ein verdammtes Brett. Und nein, ich meine nicht nur die Actionszenen. Ich spreche von der Spannung, von diesen Blicken, die einen regelrecht durch den Bildschirm durchbohren und natürlich von Tommy Shelby, der immer noch der verdammte Herrscher über das Schachbrett ist, selbst wenn die Welt versucht, es umzudrehen.

Der Film knüpft direkt an die sechste Staffel an, die uns seinerzeit mit einem fiesen Cliffhanger zurückgelassen hat. Ohne zu viel zu verraten für diejenigen, die noch nicht reingeschaut haben: Die Handlung dreht sich um diese Bedrohung, die sich im Verborgenen zusammengebraut hat und die alles zerstören will, was Tommy aufgebaut hat. Und hier kommt der volle Titel ins Spiel, den ihr garantiert schon hundertmal gehört habt: Peaky Blinders: Der unsterbliche Mann. Das klingt nicht nur cool auf dem Plakat. Glaubt mir, dieser Titel hat eine ganz spezifische Bedeutung für die Handlung – die wird euch die Kinnlade runterklappen lassen.

Mehr als ein Film: eine Religion (und ihr Merchandise)

Und natürlich ist mit dem Start des Films die Hölle los. Nicht nur, weil wir Cillian Murphy wieder mit seiner Schiebermütze sehen, sondern weil das Peaky Blinders-Phänomen längst viel grösser ist als nur eine Serie. Es ist ein Lifestyle. Und zu einem guten Lifestyle gehören die richtigen Symbole. Deshalb heisst es in den Foren, dass die Läden mit Merchandise im Moment überlaufen. Es geht nicht nur darum, ein Andenken zu haben, sondern ein Stück dieses Universums zu besitzen.

Ich habe mit dem Besitzer von ein paar Platten- und Sammlergeschäften in der Stadt gesprochen. Er meinte, was die Leute im Moment am meisten mitnehmen, sind gar nicht die typischen T-Shirts. Klar, die Unisex-Baumwollshirts mit Peaky Blinders Film-Grafiken gehen weg wie warme Semmeln, aber der absolute Renner sind diese Vintage-Blechplakate für Bar, Büro, Zuhause, Wanddeko. Egal, ob ihr in einer 30-Quadratmeter-Wohnung lebt – wir alle wollen diesen industriellen, rotzfrechen Touch in unserer Höhle. Wie mir erzählt wurde, gibt es Schlangen für das eine Plakat mit dem englischen Text “Untitled Peaky Blinders”, das der absolute Hammer ist. Es sieht aus wie ein Original-Plakat aus den 20ern, direkt aus Small Heath.

  • Für die reinen Sammler: Die limitierten Plakate, vor allem das mit “Untitled Peaky Blinders”, sind auf den spezialisierten Webseiten innerhalb von weniger als einer Stunde ausverkauft.
  • Für alle, die das Gefühl jeden Tag erleben wollen: Die Karten zur Serie und zum Film mit diesem unverwechselbaren Design sind das neue «Must-have» für die Wohnzimmer- oder Büro-Deko. Es gibt ein Set von Peaky Blinders - Karten - TV-Serie Film - Poster - Grösse 61x91,5 cm, das einfach nur unglaublich schön ist.
  • Für alle, die ein Statement setzen wollen: Das Baumwoll-T-Shirt mit dem Filmplakat ist in den nächsten Monaten die offizielle Uniform. Ich habe schon einige Kumpels damit durch die Stadt laufen sehen.

Und wenn wir über Kunst sprechen: Das Filmplakat mit dem englischen Text «Untitled Peaky Blinders» gibt den Ton an. Es ist diese Ästhetik, diese Typografie, dieser Rost, der aussieht, als hätte er tausend Schlachten hinter sich – das spricht direkt den Kern der Serie an. Das ist kein einfaches Poster, das ist eine Ansage. Es ist, als hätte man ein Vintage-Blechplakat für die Bar bei sich zu Hause. Ich überlege selbst, mir eines in die Küche zu hängen, auch wenn meine Frau meint, das würde überhaupt nicht zu den weissen Fliesen passen.

Und was kommt jetzt? Die Zukunft der Peaky Blinders

Die grosse Frage nach Peaky Blinders: Der unsterbliche Mann ist: Ist das ein Ende oder ein neuer Anfang? Steven Knight, der Kopf hinter dem Ganzen, hat sich als clever erwiesen. Der Film schliesst zwar Kapitel ab, ja. Aber er lässt Türen offen, Fenster angelehnt und vor allem das Gefühl, dass das Shelby-Universum zu gross ist, um es einfach sterben zu lassen. Ohne auf das Ende im Detail einzugehen (das übrigens eine der am besten inszenierten Sequenzen enthält, die ich in letzter Zeit bei Netflix gesehen habe), kann ich euch sagen: Die Bewertungen sind überwältigend positiv. In den Fan-Kreisen heisst es, dass der Film bereits bei über 93% positiven Bewertungen liegt. Und auch wenn ich lieber auf Mundpropaganda als auf nackte Zahlen vertraue: Dieses Mal lügt die Strasse nicht.

Also, ihr wisst Bescheid: Falls ihr den Film noch nicht gesehen habt, legt das Handy weg, macht die Rollos runter, zieht euer Lieblings-Shirt an und macht euch bereit. Peaky Blinders: Der unsterbliche Mann ist nicht einfach nur ein Film, es ist das Ereignis des Jahres für alle, die lauthals nach der Rückkehr des besten Anzugs, des stilvollsten Anti-Helden der Geschichte, verlangt haben. Und übrigens, falls ihr auf der Strasse ein Vintage-Blechplakat seht… zögert nicht, es gehört euch.