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Früeligserwache z'Wien: Sunne, ATP-Turnier und s'beschte Schnitzel vo de Stadt

Regional ✍️ Franz Huber 🕒 2026-03-20 05:45 🔥 Aufrufe: 1
Früehligsbeginn z'Wien

Grüezi mitenand! Heit der hüt Morge au scho s'Gsicht id Sunne streckt? Pünktlich zum astronomische Früehligsafang zeigt sech Wien vo sinere schönschte Site. D'Luft riecht nach frischem Gras, die erste Chrokusse spriesse us de Beeten – und s'Thermometer chlettered hüt uf agnähmi 14 Grad. Ke Wunder, dass d'Wiener useströme wie d'Biene im Mai. Ich bi mi au grad ufs Velo gschwunge und e Rundi dur d'Stadt dreht. Debii isch mer ufgfalle: Dis Früehljohr hed's würkli i sech. Zwüsche Tennisschläger, Schnitzelduft und em Trubel am neue Hauptbahnhof isch ganz schön viel los.

Sunne satt und die erste Freiluft-Schlager

Also Lüt, wer hüt no im Büro hocket, däm isch nid z'hälfe! D'Meteorologe verspreched eus bis am Abe duregehend blaue Himmel – perfekt für en Spaziergang dur de Prater oder en Melange im Schanigarte. Ich bi mi id Sunne gsetzt und de Blick schweife lah: D'Stadt erwacht usem Winterschlaf, und me spürt richtig, wie d'Lebensgeister zruggchömed. Wenn s'Wätter eso blibt, wird de März rekordverdächtig sunnig. En Hoch uf de Föhn, wo eus de ganz Dreck us de Lüfte püstet!

Ufschlag, Satz und Siig: ATP Wien im Aflug

Für all Sportfans under euch: I de nächste Wuche staht wider s'ATP-Turnier i de Stadthalle a. D'Vorbereitige laufe uf Hochtouren, und die erste Top-Stars händ scho zuegseit. Ich ha mer lah säge, dass d'Organisatore heuer no meh Rahmenprogramm bitte – mit Public Viewing uf de Schmelz und eme Kids-Tag. Klar, dass da d'Vorfreud stiigt. Wer also no Charte wott ergattere, sött sech beeile. Nüt gaht über d'Stimmig, wenn de Ball bi 150 km/h übers Netz flüügt und d'Halle tobt. Ich bin uf jede Fall debii!

Wo gits s'beschte Wienerschnitzel vo de Stadt?

Klar, bi dem Wätter überchunnt me au ordentlich Hunger. Und was passt besser zue eme Tag z'Wien als es originals Wienerschnitzel? Ich ha mich dur es paar Lokal probiert – ihr müesst das jo nid mache (aber öpper muess d'Schuftarbeit mache). Mini aktuelle Favoriten:

  • Zum schwarze Kameel am Grabe: edel, dünn paniert, mit Preiselbeere. Es Gedicht.
  • Figlmüller i de Wollzeile: De Klassiker, s'Schnitzel hanget über de Tellerrand. Mues me gseh ha.
  • Gasthaus Pöschl i de Weihburggasse: bodeständig, urig, und d'Portione sind riesig. Perfekt nach eme lange Spaziergang.

Pro Tipp: Bstelled's euch mit Erdäpfelsalat – nöd mit Pommes, suscht luegt de Kellner schiif.

Wien Hauptbahnhof: Meh als nume Durchreise

Am Wien Hauptbahnhof hed sech i de letschte Jahr richtig viel tue. Was früener e schtaubigi Baustell gsi isch, isch hüt es richtigs chliises Stadtviertel. Ich bi letschtens dört gsi, zum e Fründ vom Zug abhole, und bi denn no hangeblibe. Die viele neue Gschäft, d'Cafés, und de grandios Blick vom Dach vom Iikaufszentrum uf d'Stadt – das hed öppis. Und wenn i gse, wie viel Lüt mit em Zug areised, zum denn direkt is Stadtläbe iiztauche, wird mer klar: De Hauptbahnhof isch längst s'neue Herz vo Wien. Wer also am Wucheändi achunnt, isch mittendrin, statt nume debii.

Wienerberger: Die roti Seel vo de Stadt

Jetzt denked ihr vilicht: Was hed denn en Ziegelhersteller mit em Früelig z tue? Ganz eifach: Ohni Wienerberger geb's s'Wien, wie mir's liebe, gar nöd. Die rote Ziegel usem Wienerberg präged siter über 200 Jahr euses Stadtbild. Vom Schloss Belvedere bis zu de Gmeindebaute – überall steckt es Stück vo dem Unternehmen din. Ich bi neulich am Wärksgländ vorbiigfaare, und irgendwie hed das öppis Beruhigends: Mangi Sache blibed eifach beständig, während umme ume alles im Wandel isch. Und de Früelig bringt neus Läbe i die alte Muure – die erste Blüemli spriessed zwüsche de Ziegelstapel, und d'Wält isch in Ordnig.

Also, haued euch use id Sunne, genüssed de Tag und lohned's euch guet goh. Wien im Früelig isch eifach unschlagbar – und mir sind mittendrin.