Startseite > Kultur > Artikel

‘Entre tierras’ kehrt zurück: Die zweite Staffel startet diesen Sonntag auf Atresplayer mit mehr Wind und Drama

Kultur ✍️ Carlos Martín 🕒 2026-03-11 22:49 🔥 Aufrufe: 2
Präsentation von 'Entre tierras' am Festival de Málaga

Das Festival de Málaga war der perfekte Schauplatz, damit die Schauspieler und das Team von 'Entre tierras' ihren besten Zwirn aus dem Schrank holen und uns erzählen konnten, worum es in der neuen Staffel geht. Und nein, erwartet kein Happy End mit Lavendel- und Mohnfeldern. Wenn eines bei der Präsentation klar wurde, dann dass 'Entre dos tierras' (wie wir es mit dem eingeschobenen 'dos' auch nennen) die Figuren in die Enge treiben wird. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Málaga ergibt sich dem Nordwind

Über den roten Teppich des Festivals von Málaga schritten Megan Montaner und Rodolfo Sancho, die Schwergewichte dieser Fiction, zusammen mit dem Rest der Besetzung. Dort ließen sie so manches Bonmot über das fallen, was uns erwartet. Und Achtung, das kommt mit einer Warnung an alle: Sie machten deutlich, dass das Land, das wir so oft idealisieren, eine weitere Figur ist, und zwar eine verdammt harte. "Das Land ist ein sehr rauer Ort", ließ Megan mit diesem ihrem Blick verlauten, der einen schon in Alarmbereitschaft versetzt. Kurz gesagt, der Nordwind bläst in dieser Geschichte ganz sicher keinem in den Rücken.

Was mir an dem, was sie erzählten, am meisten auffiel, ist, wie sie es verstanden haben, die Essenz der ersten Staffel zu bewahren, aber die Messlatte höher zu legen. Die Serie, die an diesem Sonntag auf Atresplayer startet, verspricht, das Publikum mit dieser Mischung aus Familiengeheimnissen, unmöglichen Liebschaften und dem Kampf, nicht von der Erde, die einen geboren hat, verschlungen zu werden, zu fesseln. Denn letztendlich ist Entre tierras genau das: Menschen, die gefangen sind zwischen dem, was sie wollen und was sie sollen, zwischen Liebe und Groll, zwischen Gehen oder Bleiben und Verrotten.

Was erwartet uns in der neuen Staffel?

Wenn du zu denen gehörst, die nach dem Ende der ersten Staffel mehr wollten, mach dich bereit. Die Schauspieler haben in Málaga mehrere Hinweise fallen lassen, und ich, die ich auf solche Details achte, habe meine ganz persönliche Liste dessen erstellt, was kommt:

  • Mehr narrative Spannung: Die Konflikte, die scheinbar beigelegt waren, brechen mit neuer Kraft wieder auf. Was wie verbrannte Erde schien, fängt wieder Feuer.
  • Figuren am Abgrund: Wir werden unsere Protagonisten Entscheidungen treffen sehen, die an moralisch Fragwürdiges grenzen. Keiner bleibt verschont.
  • Die Landschaft als Henker: Die Härte der ländlichen Umgebung wird betont. Sie ist nicht nur eine hübsche Kulisse, sondern der Richter, der über die Figuren das Urteil fällt.
  • Liebe und Hass zu gleichen Teilen: Die Beziehungen versprechen, ein Schlachtfeld zu werden. Ihr wisst schon, dieses sich lieben und nicht zusammen sein können, aber mit viel mehr Gehässigkeit.

Rodolfo Sancho, der sich darauf versteht, in die Haut komplexer Typen zu schlüpfen, deutete an, dass Entre dos tierras in dieser Staffel düsterer, schonungsloser wird. Und das macht absolut Sinn. Wenn du in einer Einöde mit dem Feuer spielst, verbrennen am Ende alle. Das Gute ist, wir werden vom Sofa aus die Flammen genießen.

Also, ihr wisst Bescheid. Diesen Sonntag, Pflichttermin auf Atresplayer. Ich habe schon das Abendessen vorbereitet und das Handy im Flugmodus, damit mich nichts und niemand stört. Denn Serien wie Entre tierras, die nach feuchter Erde und Tragödie riechen, gibt es nicht alle Tage. Und schon gar nicht mit dieser grandiosen Besetzung.