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Raketenangriff auf Abu Dhabi: Luftabwehr fängt 12 Raketen und 17 Drohnen ab – Australien prüft Hilfe für die Golfstaaten

International ✍️ خالد الحوسني 🕒 2026-03-10 09:06 🔥 Aufrufe: 1
Der internationale Flughafen Dubai nach der Aussetzung von Flügen infolge der jüngsten Eskalation

Meine Damen und Herren, die vergangene Nacht war keine gewöhnliche Nacht in Abu Dhabi. Ich sah die Lichtblitze am Himmel, die auch die Bewohner der Hauptstadt sahen. Die Expats, die Abu Dhabi seit jeher als eine Oase der Sicherheit kannten, spürten für einen Moment ein ungewohntes Beben. Die emiratische Luftabwehr hat wie gewohnt ihre Arbeit aufgenommen und keinen Fehler gemacht. Doch was geschah, ist kein bloßer Zwischenfall; es ist eine neue Szene in einem Theaterstück des Nahen Ostens, dessen Akte kein Ende nehmen.

Die Nacht der 12 Raketen und 17 Drohnen

Die Berichte des emiratischen Verteidigungsministeriums bestätigten, was wir mit eigenen Augen sahen. Die Luftabwehr ging äußerst professionell mit 15 ballistischen Raketen um, zerstörte 12 davon in der Luft, während 3 im Meer landeten – ohne nennenswerten Schaden. Und das zusätzlich zu den 17 Drohnen, die unterwegs waren und abgefangen und zerstört wurden, bevor sie ihre Ziele erreichten. Ich erzähle hier nichts aus eigener Fantasie, das ist es, was die zuständigen Stellen bekannt gegeben haben. Das wachsame Auge schläft nicht, und das "THAAD"-System und seine Verbündeten arbeiten mit beneidenswerter Effizienz. Und wir alle hier in den Emiraten wussten von dem Moment an, als die ersten Nachrichten über die Eskalation mit Iran kamen, dass die Luftabwehr bereit ist. Aber was gestern passierte, war eine echte Bewährungsprobe – und das Ergebnis: hervorragend bestanden.

Australien ist am Ball: "Stimmt", wir prüfen Hilfe

In einer parallelen Entwicklung äußerte sich die australische Außenministerin Penny Wong mit einer Aussage, die man nicht einfach übergehen konnte. Sie sagte klar und deutlich: "Stimmt", dass die Golfstaaten uns um Hilfe gegen die iranischen Angriffe gebeten haben. Australien ist in der Region präsent und hat über 100 Angehörige, die meisten davon sind in den Emiraten stationiert. Ihr Luftwaffenstützpunkt in Al Minhad, nahe Dubai, wurde am ersten Tag des Konflikts von einer Drohne getroffen. Wong stellte klar, dass sie sich an keinen offensiven Aktionen gegen Iran beteiligen und auch keine Bodentruppen auf iranischem Territorium stationieren werden. Aber ihre Präsenz als unterstützender Schutzschild am Golf, das ist eine andere Sache.

Eine australische Mutter festsitzend in Dubai und das Bild des Chaos an den Flughäfen

Die Angelegenheit wandelte sich von einer rein militärischen zu einer rein menschlichen. Ich stelle mir eine australische Mutter dort in Dubai oder Abu Dhabi vor, mit ihren Kindern, ihrem Gepäck, die auf den Rückflug nach Sydney oder Melbourne wartet und plötzlich erfährt, dass alles gestrichen ist. Diese Frau aus Tonbridge Wells, deren Geschichte wir in einem lokalen Podcast hörten, war in Abu Dhabi und sah selbst, wie die Raketen am Himmel abgefangen wurden. Man stelle sich den Schrecken vor, den sie durchlebte. Berichte von gestern sagten, dass sich noch etwa 115.000 Australier im Nahen Osten aufhalten und festsitzen.

Der internationale Flughafen Dubai, der verkehrsreichste Flughafen der Welt, stellte den Betrieb ein. Mehr als 1.200 Flüge wurden gestrichen, und Emirates und Etihad mussten ihre Flüge bis auf Weiteres aussetzen. Fünf Flüge zwischen Sydney und Dubai wurden gestrichen, sieben zwischen Melbourne und Dubai. Nicht einmal die Flughafenmitarbeiter blieben verschont: Vier Angestellte wurden während des Angriffs auf den Flughafen Dubai verletzt. Ich erinnere mich an vor einigen Jahren: Jede Viertelstunde Verspätung in Dubai verursachte schon Gedränge – wie mag es heute erst sein? Die Situation war für alle schwer.

Brennpunkte in der aktuellen Lage

  • Luftabwehr: Die emiratische Luftabwehr zerstörte 12 ballistische Raketen und 17 Drohnen ohne nennenswerte Verluste.
  • Australische Initiative: Canberra prüft einen Hilferuf der Golfstaaten, betont jedoch keine Beteiligung an einem Angriff auf Iran.
  • Flugverkehr lahmgelegt: 1.200 Flüge an den Flughäfen Dubai und Abu Dhabi gestrichen, Fluggesellschaften setzen Verbindungen bis auf Weiteres aus.
  • Menschliche Schicksale: Eine australische Mutter aus Tonbridge Wells schildert Details des Raketenabfangs, während sie in Abu Dhabi festsitzt.
  • Verflochtene Fronten: Russisch-syrische Luftpatrouillen nahe den Golanhöhen zeitgleich mit erfolgreicher emiratischer Vermittlung im ukrainischen Gefangenenaustausch.

Golanhöhen und Ukraine: Verflochtene Fronten

Wer sagt, dass das, was in Abu Dhabi passiert, weit entfernt ist von dem, was auf den Golanhöhen geschieht? Es ist alles ein und dieselbe Arena. Während iranische Raketen in die Gewässer des Golfs fielen, flogen russische und syrische Flugzeuge nahe den besetzten Golanhöhen – gemeinsame Luftpatrouillen. Suchoi 35S-Kampfjets und syrische MiG-29, alle zusammen, griffen simulierte Ziele an. Russland erinnert Israel und den Westen daran, dass es präsent ist und in der Lage, neue Fronten zu eröffnen. Gleichzeitig sprechen diplomatische Kreise von erfolgreichen emiratischen Vermittlungen zwischen Russland und der Ukraine, in deren Folge innerhalb von zwei Tagen 1.000 Kriegsgefangene ausgetauscht wurden. Die Emirate agieren auf zwei Ebenen: der Ebene der Verteidigung ihres Luftraums und der Ebene der diplomatischen Vermittlung zur Rettung von Menschenleben. Das ist die sprichwörtliche emiratische "Cleverness".

Fazit: Die Straßen Abu Dhabis kehren zur Normalität zurück, aber die Augen bleiben wachsam

An diesem Morgen sind die Straßen Abu Dhabis wieder normal. Die Cafés haben geöffnet, die Schulen haben ihren Betrieb aufgenommen, das Leben geht weiter. Die emiratische Luftabwehr hat bewiesen, dass sie zu den besten der Welt gehört. Doch das Geschehene wirft Fragen auf: War dieser Angriff der letzte? Wie werden Australien und die verbündeten Staaten mit der Bitte um Schutz aus den Golfstaaten umgehen? Und letztlich: Wie wird sich dieser Konflikt in der kommenden Zeit auf den Flugverkehr und die Märkte auswirken?

Die kommenden Tage werden entscheidend sein. Aber eines ist sicher: Die Emirate weichen nicht zurück, und ihre Bürger und Bewohner leben in einem Land, das weiß, wie man sich Respekt verschafft und seinen Himmel schützt. Und wir alle hier warten auf Neuigkeiten, die Augen gen Himmel gerichtet, auch wenn wir wissen, dass er in sicheren Händen ist.