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Klassiker zwischen Warriors und Wolves: Curry-Curry zerlegt Minnesota mit 40 Punkten, Edwards‘ 31 Zähler reichen nicht

Sport ✍️ 李明 🕒 2026-03-14 06:01 🔥 Aufrufe: 1

Am vergangenen Abend empfingen die Warriors die Timberwolves im Chase Center – eine Partie, die mich mehrmals von der Couch gerissen hat! Vor dem Spiel hatten viele noch getippt, dass die jungen Wölfe durchaus mithalten könnten, doch von Beginn an zeigte Curry ihnen, wo der Hammer hängt. Das Tempo war atemberaubend, am Ende feierten die Warriors einen deutlichen Sieg und festigen damit ihren Platz im Westen.

Spielbericht Warriors gegen Timberwolves

Curry in Bestform, Minnesota atemlos

Stephen Curry war heute der unumstrittene Star des Abends. 40 Punkte und acht versenkte Dreier ließen die gegnerischen Guards nur staunen. Besonders im dritten Viertel brannte er ein Feuerwerk ab: 17 Punkte in zwölf Minuten, verwandelte vier seiner fünf Distanzwürfe – zwei davon aus der eigentlich unmöglichen Distanz von jenseits der Mittellinie. Einfach nicht zu verteidigen. Auf der anderen Seite gab Anthony Edwards alles, trieb den Ball immer wieder energisch in die Zone, um Fouls zu ziehen. Doch nachdem der Rückstand Mitte des dritten Viertels zweistellig wurde, schien der Glaube an den Sieg beim Team wie verflogen.

Minnesotas Frontcourt hatte heute einen schweren Stand. Julius Randle kam nur auf 14 Punkte bei 5 von 14 Würfen aus dem Feld – gegen die aggressive Doppelverteidigung von Draymond Green und Kevon Looney fand er einfach kein Mittel. Green selbst war nah am Triple-Double (8 Punkte, 9 Rebounds, 12 Assists) und stibitzte zudem drei Bälle, was den Spielfluss der Gäste die ganze Nacht über empfindlich störte.

Harmonisches Warriors-Spiel trifft auf Unausgeglichenheit

Der Ball lief bei den Warriors heute Abend so geschmeidig, man hätte es im Lehrbuch verwenden können. 34 Korbvorlagen sind der Beweis. Besonders Brandin Podziemski wusste von der Bank kommend zu überzeugen und steuerte 18 Punkte bei, traf vier seiner fünf Dreier und avancierte zum heimlichen Matchwinner. Minnesota hingegen kam nur auf 21 Assists. Zu oft versuchte Edwards im Eins-gegen-Eins sein Glück, trieb den Ball in die Zone oder passte heraus, doch die Mitspieler zeigten sich von jenseits der Linie wenig treffsicher: Nur 9 von 31 Dreiern fanden ihr Ziel, eine magere Quote von unter 30 Prozent. Damit kann man gegen ein Team wie Golden State nicht bestehen.

Für die Timberwolves war dieses Spiel eine wertvolle Lektion (Stichwort: Golden State Warriors gegen Minnesota Timberwolves). Wenn sie in den Playoffs ernsthaft mitmischen wollen, müssen sie dringend eine zweite zuverlässige Scoring-Option finden, sobald Edwards gedoppelt wird. Gobert ist in der Offensive limitiert, von der Bank kam wenig Konstantes – der Angriff war zu eindimensional. Die Warriors durchschauten das, zogen die Zone eng und zwangen Minnesota zu Distanzwürfen, die nicht fielen. Daraus resultierten schnelle Punkte im Transition Game, die das Spiel frühzeitig entschieden.

Die Zahlen des Spiels im Detail

Ein Blick in die Statistikblätter offenbart einige interessante Fakten:

  • Curry verzeichnete bereits seinen achten Saisoneinsatz mit mindestens acht verwandelten Dreiern – damit baut er seinen Rekordabstand zum Zweitplatzierten weiter aus.
  • Edwards erzielte zum siebten Mal in Folge 30 oder mehr Punkte und stellte damit einen neuen Franchise-Rekord für Minnesota auf – ein Rekord, der an diesem Abend jedoch wenig Trost spendete.
  • Die Warriors trafen die Hälfte ihrer Dreier (21 von 42), während Minnesota bei mageren 29% (9 von 31) verharrte – der wohl entscheidende Faktor.
  • Auch bei den zweiten Chancen zeigte sich ein Unterschied: 17 Punkte für die Warriors, nur 8 für die Wolves – ein Zeichen für die höhere Effektivität nach offensiven Rebounds.

Im nächsten Spiel müssen die Warriors bei den Denver Nuggets auswärts ran – wir werden sehen, ob sie an die starke Leistung anknüpfen können. Die Timberwolves hingegen empfangen zuhause die Portland Trail Blazers und sind nach dieser Pleite dringend auf ein Erfolgserlebnis angewiesen, um die Moral zu stärken. Unterm Strich hat dieser Schlager zwischen Warriors und Timberwolves mal wieder eindrucksvoll bewiesen, dass in der NBA die Teamchemie oft schwerer wiegt als individuelles Talent.