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Warriors gegen Wolves: Curry schießt mit 40 Punkten die Timberwolves allein, Edwards‘ 31 Zähler vergebens

Sport ✍️ 李明 🕒 2026-03-14 06:00 🔥 Aufrufe: 1

Am vergangenen Abend empfingen die Warriors die Timberwolves in der Chase Center – eine Partie, bei der ich einige Male von der Couch aufgesprungen bin! Vor dem Spiel sagten viele, dass die jungen Wolves mithalten könnten, doch von Beginn an wurde ihnen von Curry gezeigt, wo der Hammer hängt. Das Tempo der gesamten Partie war atemberaubend, und am Ende feierten die Warriors einen ungefährdeten Heimsieg, womit sie sich im Westen weiterhin festigen.

Warriors gegen Timberwolves Cover

Curry brennt, Wolves‘ Defense hat keine Antwort

Stephen Curry war heute der unumstrittene Chef auf dem Parkett. 40 Punkte, davon 8 Dreier – er ließ die gegnerischen Guards alt aussehen. Am verrücktesten war das dritte Viertel: Curry holte allein 17 Punkte, traf 4 seiner 5 Dreier, zwei davon aus der Mittelfeld-Distanz – einfach keine Antwort möglich. Auf der anderen Seite gab Anthony Edwards alles, zog immer wieder energisch zum Korb, um Fouls zu ziehen. Doch nachdem der Rückstand Mitte des dritten Viertels zweistellig wurde, schien die Luft bei den Wolves raus zu sein; egal wie sie kämpften, sie kamen nicht mehr heran.

Die Innenverteidigung der Wolves wurde heute komplett dominiert. Julius Randle kam auf nur 14 Punkte bei 5/14 Treffern und fand gegen die Doppel-Teams von Draymond Green und Kevon Looney überhaupt kein Mittel. Green selbst lieferte fast ein Triple-Double ab (8 Punkte, 9 Rebounds, 12 Assists) und schnappte sich zudem 3 Steals, wodurch der Spielfluss der Wolves die ganze Nacht über immer wieder unterbrochen wurde.

Harmonisches Teamplay der Warriors, Wolves mit Ungleichgewicht

Die Ballbewegung der Warriors war heute so schön anzusehen, dass man sie in Lehrvideos verwenden könnte. Mit 34 Assists als Team und Brandin Podziemski, der von der Bank kommend seine Chance nutzte und 18 Punkte bei 4/5 Dreiern beisteuerte, hatten sie einen trumpfenden Joker. Die Wolves hingegen kamen nur auf 21 Assists. Oft versuchte Edwards, das Spiel an sich zu reißen, mit energischen Antritten zum Korb oder Ablagen, doch die Mitspieler zeigten sich von außen harmlos. Bei 9/31 Dreiern traf das Team nicht mal 30% – mit dieser offensiven Durchschlagskraft kann man gegen die Warriors nicht bestehen.

Für die Wolves war dieses Spiel eine wertvolle Lektion. Wenn sie in den Playoffs weit kommen wollen, müssen sie das Problem des zweiten Scorers lösen, wenn Edwards gesehen wird. Goberts offensives Potential ist limitiert, die Bank bringt keine konstanten Leistungen – der Angriff ist zu eindimensional. Die Warriors haben genau das ausgenutzt, die Zonen eng gemacht, die Wolves von außen werfen lassen und bei Fehlwürfen schnell umgeschaltet, um das Spiel früh zu entscheiden.

Die Statistiken nach dem Spiel im Detail

Ein Blick auf die endgültigen Zahlen zeigt einige entscheidende Punkte:

  • Curry erzielte heute seinen 8. Saisonhöchstwert mit 8 oder mehr getroffenen Dreiern und baut seine Führung auf Platz 2 der ewigen Bestenliste weiter aus.
  • Edwards erzielte in 7 aufeinanderfolgenden Spielen 30 oder mehr Punkte und stellte damit einen neuen Franchise-Rekord der Wolves auf – schade nur, dass er heute ein "Empty Stats"-Spiel hatte.
  • Die Warriors trafen 50% ihrer Dreier (21/42), die Wolves nur 29% (9/31). Diese Differenz war spielentscheidend.
  • Second-Chance-Punkte: Warriors 17, Wolves 8 – ein Zeichen für die höhere Effizienz der Warriors nach Offensiv-Rebounds.

Im nächsten Spiel treten die Warriors auswärts in Denver gegen die Nuggets an; mal sehen, ob sie an ihre glühende Form anknüpfen können. Die Wolves empfangen derweil zuhause die Portland Trail Blazers und brauchen dringend einen Sieg, um ihre Moral wieder aufzurichten. Am Ende hat dieses Duell zwischen Warriors und Wolves wieder einmal bewiesen, dass in der NBA die Teamchemie oft wichtiger ist als individuelles Talent.