Waratahs vs Blues: Das Sydney-Duell, ein Debüt und warum dieses Super Rugby Pacific Spiel so wichtig ist
Ein Freitagabend in Sydney hat einfach eine besondere Note, wenn die Jungs in Blau in der Stadt sind. Und ich rede nicht vom Wetter. Die Rivalität zwischen den Waratahs und den Blues gehört zu den Klassikern im Super Rugby Pacific, die eigentlich keiner großen Ankündigung bedarf. Aber an diesem Wochenende? Da steckt mehr dahinter. Ein junger Bursche mit einem berühmten Nachnamen gibt sein Debüt, die Waratahs haben die Ansage bekommen, endlich den Killerinstinkt zu zeigen, und die Blues arbeiten im Stillen daran, etwas Großes aufzubauen.
Willkommen in der großen Bühne, mein Junge
Wenn du ein Rugby-Fan in diesem Land bist, hast du wahrscheinlich schon das eine oder andere Gerücht gehört. Jetzt ist es offiziell. Die Blues haben ihr Aufgebot bekannt gegeben, und da ist ein neuer Name im Mix, der so manchen Altmeister in seinem Sessel aufhorchen lässt. Wir sprechen vom Debüt eines Spielers, dessen Alter Herr ein echter All Blacks-Größe ist. In diese Hintermannschaft der Blues schafft man es nicht einfach so in die Startformation, ohne etwas Besonderes mitzubringen. Der Druck ist da, aber wenn die Gene etwas bedeuten, wird er mit der Hitze von Sydney klarkommen. Das ist genau die Geschichte, die aus einem einfachen Rundenspiel ein absolutes Must-Watch-Match macht.
Warum die Waratahs ihre Kanten zeigen müssen
Im Lager der Waratahs gab es ein klares Statement aus dem Team, das man nicht überhören sollte. Die Ansage ist ziemlich unverblümt: Dieses Team muss abgezockter werden. Und das ist absolut richtig. Wenn man sich die Spiele der Waratahs gegen die Blues in den letzten Saisons ansieht, erkennt man ein Muster. Die Tahs halten mit, zeigen phasenweise Brillanz, aber wenn es darum geht, den Gegner endgültig in die Schranken zu weisen? Da haben sie die Gegner immer wieder vom Haken gelassen. Gegen ein Team wie die Blues, das vom ersten bis zum 23. Mann gespickt ist mit Talent, darf man ihnen keine Chance geben. Wenn die Waratahs wieder 10 oder 12 Punkte liegenlassen wie in den Wochen zuvor, ist die Partie spätestens nach 60 Minuten entschieden.
Worauf Sie achten sollten
Schauen Sie, ich habe genug von diesen trans-tasmanischen Duellen berichtet, um zu wissen, dass die Anzeigetafel nicht immer die ganze Geschichte erzählt. Wenn Sie sich den Ankick der Waratahs gegen die Blues ansehen, hier sind meine Punkte, auf die ich achten werde:
- Der Kampf um die Breakdowns: Die Blues haben es sich zur Kunst gemacht, am eigenen Gedrängeausgang Bälle zu erobern. Wenn die Waratahs im Nachsetzen nicht aggressiv genug sind, wird es eine lange Nacht.
- Das 10er-Trikot: Das ist immer der entscheidende Punkt. Wer lenkt das Spiel? Bei den Blues geht es darum, die Feldposition zu kontrollieren. Bei den Tahs darum, mit schnellem Ball das Rückraum-Trio freizuspielen.
- Der Debütant: Die erste Ballberührung, das erste Tackling. Man kann über mentale Vorbereitung reden, aber für den Neuling geht es in den ersten fünf Minuten darum, die Nerven zu beruhigen. Wenn er gleich ein großes Tackling setzt, wird das Publikum es spüren.
Das große Ganze
Auch wenn es in der großen Erzählung der Saison nur ein Spiel zwischen Waratahs und Blues ist, sind es solche Begegnungen, die über eine Saison entscheiden. Eine Niederlage hier wäre für die Blues nicht das Ende der Welt, aber sie würde am Stolz kratzen. Für die Waratahs ist es eine Chance zu beweisen, dass sie im Kreis der Schwergewichte mitspielen. Man kann die besten Angriffssysteme haben, aber in diesem Wettbewerb kommt es auf die Mentalität an. Wer will mehr, wenn in den letzten 20 Minuten die Beine schwer werden?
Ich werde am Spielfeldrand sein, ein kühles Blondes in der Hand, und schauen, ob der junge Bursche dem Hype gerecht werden kann und ob die Heimmannschaft endlich diese Abgezocktheit findet. Schalten Sie ein, denn dieses Duell Waratahs gegen Blues verspricht ein absoluter Kracher zu werden.