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Valerie Perrine, die unvergessliche Miss Teschmacher aus „Superman“, ist im Alter von 83 Jahren gestorben

Film ✍️ Carlos Rodríguez 🕒 2026-03-23 22:53 🔥 Aufrufe: 1

Die Nachricht traf Hollywood und die Liebhaber der siebten Kunst wie ein Schlag ins Kontor. Valerie Perrine hat uns verlassen – diese blonde Schönheit, die jede Szene, in der sie auftauchte, mühelos an sich riss. Mit 83 Jahren ist die Schauspielerin gestorben und hinterlässt ein Vermächtnis, das weit über die High Heels und die Sekretärinnenbrille hinausgeht, die sie berühmt machten.

Valerie Perrine auf einem Vintage-Foto

Für diejenigen, die mit VHS-Kassetten groß geworden sind oder die Klassiker im Nachmittagsprogramm genossen haben, war Valerie Perrine der Name, der unauslöschlich mit der wohlbekannten Miss Teschmacher verbunden war. Ja, genau die, die beim bösen Lex Luthor arbeitete, aber im Grunde ihres Herzens doch das Richtige tat. In ‚Superman – Der Film‘ (1978) war Valerie Perrine nicht nur eine blonde Staffage; ihre Miss Teschmacher hatte Mumm. Wer kann den Moment vergessen, als sie Superman rettet, obwohl sie genau weiß, dass ihr Chef die Wände hochgehen wird? Diese Mischung aus liebenswerter Tollpatschigkeit und unerwartetem Mut machte sie über Nacht zur Ikone.

Doch wenn man sich die Mühe macht, über den roten Umhang hinauszuschauen, entdeckt man, dass Valerie Perrine so viel mehr war als nur die hübsche Sekretärin. Bevor sie diese charakteristische Brille aufsetzte, hatte sie im Independent-Kino bereits eine beeindruckende Visitenkarte abgegeben. Ihre Rolle in ‚Lenny‘ (1974), in der sie die Stripperin Honey Bruce spielte, die Frau des kontroversen Komikers Lenny Bruce, war eine Meisterklasse der Schauspielkunst. Für diese Arbeit wurde sie als beste Darstellerin bei den Filmfestspielen von Cannes ausgezeichnet und erhielt eine Oscar-Nominierung. Sie war nicht nur ein hübsches Gesicht; sie war pure, dramatische Klasse.

Der Abschied von einem Star, der in eigenem Licht erstrahlte

In den letzten Jahren hatte sich ihr Leben aus dem Rampenlicht zurückgezogen. Valerie Perrine kämpfte bereits länger mit gesundheitlichen Problemen, darunter die Diagnose eines essenziellen Tremors, der sie zum Rückzug aus der Schauspielerei zwang – doch ihr unbezwingbarer Geist blieb stets erhalten. Die Nachricht von ihrem Tod hat all die Anekdoten von den Filmsets wieder ins Gedächtnis gerufen, die wir so lieben.

Das Besondere war, dass Valerie Perrine keine Method-Actress im herkömmlichen Sinne war. Um sich auf Miss Teschmacher vorzubereiten, nahm sie die Rolle, wie man sich in Branchenkreisen erzählte, mit einem britischen Humor, der perfekt zu dem Ton passte, den Regisseur Richard Donner für den Film anstrebte. Sie war keine Bösewichtin, sie war eine Überlebenskünstlerin.

Ihre Karriere, zwar von dieser ikonischen Rolle geprägt, birgt Juwelen, die es wert sind, gewürdigt zu werden:

  • Die Souveränität in ‚Der elektrische Reiter‘ (1979): Sie teilte sich die Leinwand mit Robert Redford und Jane Fonda und bewies, dass sie mit den Titanen ihrer Zeit mithalten konnte.
  • Das Drama in ‚The Border‘ (1982): Eine weitaus rauere und realistischere Rolle, fernab vom Hollywood-Glamour.
  • Die Präsenz in ‚Superman II‘ (1980): Obwohl ihr Part kleiner ausfiel, war Valerie Perrines Charisma als Miss Teschmacher nach wie vor unverzichtbar, um die Spannung zwischen Lex Luthor und den kryptonischen Invasoren zu entschärfen.

Für das deutschsprachige Publikum wird Valerie Perrine immer dieses vertraute Gesicht sein, das in den 80er Jahren in den Filmclubs zu sehen war und durch die Synchronisation eine besondere Wärme erhielt. Ihre Stimme auf Deutsch, zusammen mit ihrer ausdrucksstarken Art, machte Miss Teschmacher bei mehreren Generationen noch beliebter.

Das Kino der 70er und 80er Jahre verliert eine seiner lebendigsten Persönlichkeiten. Eine Schauspielerin, die mit einem einfachen „Lex, bist du verrückt?“ einen ganzen Planeten zum Lachen bringen konnte, nur um dem Zuschauer im nächsten Moment mit einem dramatischen Monolog das Herz zu zerreißen. Ruhe in Frieden, Valerie Perrine. Danke, dass du uns so viele unvergessliche Filmnachmittage beschert und gezeigt hast, dass selbst die Sekretärinnen von Schurken einen besonderen Platz im Herzen der Helden haben können.