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Unwetter auf den Kanaren: Sturmtief Therese sorgt für Chaos und Extremregen

Wetter ✍️ Michael Wagner 🕒 2026-03-20 06:08 🔥 Aufrufe: 1

Die Kanaren – das klingt eigentlich nach Sonne, Strand und Meer. Doch gerade zeigt sich der Archipel von einer komplett anderen Seite. Seit Stunden wütet Sturmtief Therese über den Inseln und sorgt für Ausnahmezustand. Die sonst so sanfte Brise hat sich in orkanartige Böen verwandelt, und vom Himmel kommen Wassermassen, die selbst Einheimische staunen lassen. Ein Unwetter auf den Kanaren, wie es das so früh im Jahr selten gegeben hat.

Unwetter auf den Kanaren: Sturmtief Therese

Sturmtief Therese: Die Inseln im Ausnahmezustand

Was sich da über dem Atlantik zusammengebraut hat, hat einen Namen: Therese. Und die Dame meint es ernst. Auf Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote und den Nachbarinseln hat man bereits die erste Bilanz gezogen – und die ist heftig. Schulen bleiben geschlossen, öffentliche Parks und Strände sind gesperrt, und die Behörden haben die Bevölkerung eindringlich gebeten, zu Hause zu bleiben. Der Notruf lief heiß, vor allem wegen umgestürzter Bäume und überfluteter Straßen. Auch der Flugverkehr musste Einschränkungen hinnehmen, mehrere Verbindungen wurden gestrichen oder umgeleitet. Ein Chaos, das man sonst nur aus den Nachrichten von fernen Hurrikanen kennt, jetzt direkt vor der Haustür der Urlaubsparadiese.

Extremregen mit Ansage: Bis zu 300 Liter pro Quadratmeter

Die Meteorologen hatten es bereits angekündigt, doch der Ernstfall übertrifft die Prognosen. In den Höhenlagen der Inseln wird mit bis zu 300 Litern Regen pro Quadratmeter gerechnet. Zur Einordnung: Das ist mehr, als in manchen Regionen Österreichs in einem ganzen Jahr fällt. Die Wassermassen suchen sich ihren Weg ins Tal, reißen Geröll mit und lassen normalerweise trockene Bachbetten zu reißenden Strömen werden. Besonders betroffen sind die Inseln La Palma, El Hierro und die Nordseiten von Teneriffa und Gran Canaria. Was das Unwetter auf den Kanaren so tückisch macht, ist die Kombination aus Regen und Sturm – Böen von über 100 km/h sind keine Seltenheit.

Kurzer Guide: So kommt ihr sicher durch das Unwetter

Für alle, die gerade vor Ort sind oder die Anreise planen, hier die wichtigsten Verhaltensregeln – ein kleiner Überlebens-Guide fürs Sturmtief:

  • Bleibt drinnen! Klingt banal, ist aber das A und O. Die Straßen sind glatt, Äste können brechen, und die Böen sind tückisch.
  • Meidet Küstenabschnitte. Die Wellen werden bis zu sechs Meter hoch, und die Gischt sorgt für gefährliche Überflutungen der Uferstraßen.
  • Folgt den Anweisungen der lokalen Behörden. In Spanien heißen sie Protección Civil – wenn die zur Evakuierung aufrufen, ist höchste Eisenbahn.
  • Checkt regelmäßig die Wetter-Apps und die Nachrichten. Die Lage ändert sich stündlich, und ihr wollt nicht unvorbereitet in eine gesperrte Zone fahren.

So ein Unwetter auf den Kanaren ist kein Pappenstiel – aber mit dem richtigen Verhalten kommt ihr heil durch.

Und wie geht's weiter? Die Prognose für die nächsten Tage

Die gute Nachricht: Sturmtief Therese wird nicht ewig bleiben. Bereits ab morgen soll der Regen langsam nachlassen, und zum Wochenende hin kehrt das typische Kanaren-Wetter zurück – Sonne satt bei angenehmen 22 Grad. Bis dahin heißt es allerdings: durchhalten. Die Bewohner der Inseln sind zwar einiges gewohnt, aber eine Review der aktuellen Unwetterlage zeigt, dass dies eine der heftigsten Episoden der letzten Jahre ist. Auch die Behörden ziehen erste Bilanz: Bislang gab es glücklicherweise keine Verletzten, aber die Sachschäden sind enorm.

Wer also in den nächsten Tagen auf die Kanaren fliegt, sollte sich vorab bei der Fluggesellschaft erkundigen und vielleicht den Mietwagen etwas später buchen. Die Natur zeigt hier gerade ihre ganze Kraft – und die hat Respekt verdient. Wir halten euch auf dem Laufenden, wie sich das Unwetter auf den Kanaren entwickelt.