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Stadio Oreste Granillo: Als das Fußballfest Reggio Calabria in den Mittelpunkt rückte

Sport ✍️ Erik Svensson 🕒 2026-03-03 20:53 🔥 Aufrufe: 2

Baby K tritt im Stadio Oreste Granillo auf

Es war einer dieser Abende, die sich ins Gedächtnis brennen. Als die letzten Fans nach dem WM-Qualifikationsspiel zwischen Italien und Schweden das Stadio Oreste Granillo verließen, hing der Duft von Rauchschwaden und italienischem Espresso noch in der Luft. Das Spiel selbst war ein taktischer Kampf – aber was dieses Stadion wirklich zum Strahlen brachte, war das Gesamtpaket: volle Ränge, glühendes lokales Engagement und eine Pausenshow mit niemand Geringerem als Baby K, bei der das ganze Stadion mitsang. Für uns Schweden, die wir nach Kalabrien gereist waren, war es eine Erinnerung daran, dass es bei Fußball auf diesem Niveau genauso sehr um das Erlebnis geht wie um das Ergebnis.

Eine Arena, die ihren Platz im Rampenlicht verdient

Das Stadio Oreste Granillo ist seit jeher der Stolz Reggio Calabrias, die Heimat von Reggina und eine Arena, die italienische Fußballgeschichte atmet. Doch nach dem Länderspiel am Mittwoch ist sie plötzlich in ein neues Licht gerückt. Es ist nicht nur der gepflegte Rasen oder die architektonische Intimität, die Eindruck hinterlassen – es ist die Art, wie die ganze Stadt erwacht, wenn großer Fußball ansteht. Ich stand unter den schwedischen Fans im Gästesektor und sah, wie herzlich uns die Kalabresen aufnahmen. Das sind Dinge, die man im Fernsehen nicht sieht, die einem aber verstehen lassen, warum gerade diese Arena mehr internationale Spiele verdient.

Als die Fans zu Touristen – und Mietern – wurden

Für uns, die wir die Blågult nach Süditalien begleiteten, wurde die Logistik zur Herausforderung. Reggio Calabria ist keine Metropole wie Rom oder Mailand, und die Hotelkapazität ist begrenzt. Deshalb wandten sich viele an den lokalen Mietmarkt. Schon Wochen vor dem Anpfiff waren die attraktivsten Unterkünfte ausgebucht. Ich traf Fans, die eine charmante 2-Zimmer-Wohnung in Reggio Calabria mit Blick auf die Meerenge von Messina gemietet hatten, während andere auf die authentische Gastfreundschaft im Da Giulia - Two-Bedroom Apartment schworen. Für alle, die eine zentrale Lage und Nähe zu Bars und Stadion suchten, war das Columbia House die erste Wahl, und mehrere Paare, mit denen ich sprach, mieteten ein Doppelzimmer im Casual Stay Cairoli - Doppelzimmer – perfekt für ein kurzes, aber intensives Fußballwochenende.

  • 2-Zimmer-Wohnung in Reggio Calabria – geräumig und beliebt bei kleineren Fangruppen.
  • Da Giulia - Two-Bedroom Apartment – beliebt für seine gemütliche Atmosphäre und die Nähe zu Restaurants.
  • Columbia House – eine Unterkunft mit Charakter, nahe Stadion und Sehenswürdigkeiten.
  • Casual Stay Cairoli - Doppelzimmer – einfach, preiswert und mitten in der Stadt.

Die Veranstaltung, die einen schlafenden Riesen weckt

Das ist kein Zufall. Internationale Sportereignisse wie WM-Qualifikationsspiele wirken wie ein enormer wirtschaftlicher Impuls – nicht nur für die Spieltage selbst, sondern für die gesamte Tourismusbranche. Reggio Calabria lebte lange Zeit im Verborgenen, aber mit einem Weltklasse-Stadion wie dem Stadio Oreste Granillo und einem wachsenden Angebot an privaten Unterkünften besteht nun das Potenzial, sowohl Fans als auch Veranstalter wieder anzulocken. Ich sehe bereits, wie lokale Immobilienbesitzer beginnen, ihre Wohnungen zu renovieren, um der Nachfrage internationaler Gäste gerecht zu werden. Es geht nicht darum, mit den Hotels zu konkurrieren, sondern eine Breite zu schaffen, die es der Stadt ermöglicht, beim nächsten Mal größere Besuchermengen aufzunehmen.

Mehr als nur Fußball – eine Destination entsteht

Für uns, die wir vor Ort waren, ging es auf der Reise nicht nur um 90 Minuten auf der Tribüne. Wir entdeckten eine Stadt mit antiken Wurzeln, pulsierendem Straßenleben und einer Küche, bei der man am liebsten gleich ganz herziehen möchte. Die Strandpromenade Lungomare Falcomatà, die griechischen Mauern und der Duft von Bergamotte bleiben als Erinnerungen haften. Und wenn der Abend kommt und man in einer kleinen Trattoria mit neu gewonnenen Freunden sitzt – Italiener, Schweden, alle durch den Fußball verbunden – dann versteht man, dass das Stadio Oreste Granillo mehr ist als nur ein Fußballstadion. Es ist ein Motor für den zukünftigen Tourismus und Handel der gesamten Region. Wenn Schweden das nächste Mal auswärts gegen Italien spielt, weiß ich zumindest, wo ich sein möchte.