Paralympics 2026 in Milano Cortina: So startet die Schweiz in die Spiele der Superlative

Es ist so weit! Heute, am 6. März 2026, starten in der malerischen Kulisse zwischen der Modemetropole Mailand und den schroffen Gipfeln der Dolomiten die Paralympischen Winterspiele Milano Cortina 2026. Zwölf Tage lang zeigen Athletinnen und Athleten aus aller Welt, was unbändiger Wille und Höchstleistungen auf Schnee und Eis bedeuten. Für uns Schweizer Fans beginnt eine Zeit voller Spannung – unsere Para-Sportler gehören schliesslich in fast allen Disziplinen zur absoluten Weltspitze.
Die Schweizer Mission: Edelmetall in den Königsdisziplinen
Wenn ich mir das Aufgebot von Swiss Paralympic so anschaue, läuft es mir kalt den Rücken runter. Wir reisen mit einer kleinen, aber feinen Delegation an, die in den Kerndisziplinen ganz vorne mitmischen wird. Besonders gespannt bin ich auf die Rennen im Para Biathlon. Unsere Athleten haben im Weltcup in dieser Saison mehrfach bewiesen, dass sie mit der Kombination aus Ausdauerlauf und präzisem Schiessen bestens umgehen können. Die Loipe im Val di Fiemme, einem der legendärsten Austragungsorte der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026, ist anspruchsvoll und wird die Besten belohnen.
Doch das ist längst nicht alles:
- Para Ski Alpin: Auf den Pisten rund um Cortina d’Ampezzo jagen unsere Speed-Spezialisten den Abfahrtskristall. Die steilen Hänge sind berüchtigt – perfekt für Athleten, die das Risiko lieben.
- Para Langlauf: Auch im Val di Fiemme sind Ausdauer und Taktik gefragt. Hier könnten unsere Langläufer für eine faustdicke Überraschung sorgen.
- Rollstuhlcurling: Eine unserer Paradestrecken! In der Curling-Halle von Pinerolo bei Turin (ja, es wird auch auf historisches Terrain zurückgegriffen) kämpft unser Team um jeden Stein. Winter-Paralympics 2026/Rollstuhlcurling – das ist Schweizer Tradition und eine absolute Medaillenhoffnung.
Gastgeber Italien und die internationale Konkurrenz
Die Teilnehmerfelder sind so stark besetzt wie nie zuvor. Rund 600 Athletinnen und Athleten aus über 50 Nationen haben ihr Ticket gelöst. Klar, die Gastgeber aus Italien werden von den heimischen Fans nach vorne gepeitscht, aber auch die Skandinavier im Langlauf, die Kanadier im Rollstuhlcurling und natürlich die Chinesen, die in den letzten Jahren einen unglaublichen Sprung gemacht haben, werden uns alles abverlangen. Es wird ein gnadenloser Kampf um Hundertstelsekunden und perfekt platzierte Curling-Steine.
Wo die Entscheidungen fallen: Die Arenen 2026
Die Austragungsorte der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026 sind eine einzige Hommage an den Wintersport. Neben den bereits genannten Orten möchte ich noch das riesige Snowboard-Parallel-Slalom-Areal in Cortina hervorheben. Und natürlich die Eishockeyhalle in Mailand, in der das Para Eishockey (früher Sledge-Eishockey) ausgetragen wird. Es ist faszinierend zu sehen, wie diese Spiele das ganze nördliche Italien in eine einzige grosse Sportbühne verwandeln. Mailand lebt den Glamour, die Berge leben die Tradition – diese Symbiose macht den besonderen Reiz dieser Paralympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 aus.
Ich werde in den kommenden Tagen ganz genau hinschauen, wenn unsere Schweizer Asse an den Start gehen. Egal ob Biathlet, Skirennfahrer oder Curler – sie alle verdienen unsere volle Unterstützung. Heute geht's los. Schalten wir den Fernseher ein, fiebern wir mit und drücken wir ganz fest die Daumen. Forza Svizzera!