Warriors vs. Nets: Santos‘ Karriere-Abend mit 31 Punkten! Coach Kerrs Worte nach dem Spiel offenbaren die größte Überraschung
Hey, ihr Frühaufsteher, die ihr heute Morgen das Spiel geschaut habt: Erinnert ihr euch noch, wann ihr zum letzten Mal einen Warriors-Spieler so richtig "abgehen" sehen habt? Nicht Curry, nicht Klay, sondern dieser ruhige, junge Mann, von dem man dachte, er sei nur für die Defense zuständig – Santos! Dieses Spiel gestern zwischen den Warriors und den Nets, da waren wirklich alle Fans von Anfang bis Ende am Staunen. Dieser Spieler im zweiten Jahr lieferte im Barclays Center eine Partie ab, die in seine persönliche Geschichte eingehen wird. Vor allem im dritten Viertel zeigte er eine Scoring-Maschinerie, die alles im Nu zusammenzog – selbst die Heimfans spendeten ihm Applaus.
Santos' Karriere-Abend: 31 Punkte + entscheidender Dreier. Kerr: "Er verdient eine eigene Immobilie"
Um zum Spiel zurückzukommen: Zu Beginn war es eng, die Nets hielten dagegen, und der Fokus lag natürlich auf Curry und wie er die gegnerische Defense mit seinen Dreipunktwürfen auseinandernimmt. Doch mitten im dritten Viertel nahm die Partie plötzlich eine Wendung. Innerhalb weniger Minuten schien Santos wie eine "Gott-Perspektive" aktiviert zu haben. Egal ob Catch-and-Shoot-Dreier oder selbst erarbeiteter Floater beim Antritt zum Korb – alles saß. Am Ende hatte er 31 Punkte auf dem Konto. Das war nicht nur sein neuer NBA-Karrierebestwert, sondern noch beachtlicher: 14 davon erzielte er allein im dritten Viertel, womit er die Führung auf zweistellige Ziffern ausbaute. Coach Kerr sagte nach dem Spiel in einem Interview, plötzlich nicht mehr in seiner sonst so sachlichen Analyse, sondern meinte lachend: "Wenn ich der Bürgermeister von New York wäre, würde ich ihm sofort eine Wohnung schenken. Denn mit seiner Leistung hier heute Abend hat er sich eine Immobilie verdient." Dieser Spruch war zwar scherzhaft gemeint, aber man spürte deutlich, dass Kerrs Vertrauen und Zuneigung zu diesem jungen Mann ein neues Level erreicht hat.
Vom Rollenspieler zum Unterschiedsspieler: Was wir aus Warriors vs. Nets über diesen Aufstieg lernen
Viele Fans fragen sich nach dem Spiel: "Wie konnte Santos plötzlich so explodieren?" Wenn man den Spielplan der Warriors verfolgt hat, weiß man, dass seine Formkurve zuletzt stetig gestiegen ist. Vergessen wir nicht: Der Flügelspieler aus Brasilien kam mit der Paradedisziplin Defense und Einsatzwillen in die Liga, aber diese Saison hat er offensiv deutlich zugelegt. Schaut man sich seine Wurfauswahl in diesem Spiel an, sieht man keine unüberlegten Aktionen. Jeder seiner Würfe kam nach einem sauberen Spielzug aus einer guten Position.
Für uns eingefleischte Basketball-Fans ist diese Partie der Warriors gegen die Nets wie ein lebendiger Leitfaden dafür, wie ein Rollenspieler zum Unterschiedsspieler reift. Seine Wurfauslösung ist schneller geworden, und er traut sich mehr zu, wenn Curry doppelt genommen wird, fordert aktiv den Ball und übernimmt die Rolle des Vollstreckers. Diese mentale Veränderung ist fast noch wertvoller als die 31 Punkte selbst. Wenn ihr seine Highlights von diesem Spiel noch nicht gesehen habt, kann ich euch nur empfehlen, sie euch anzuschauen – besonders diese Szenen im vierten Viertel, in denen er in der Defense gegen die gegnerischen Big Men alles reingehauen hat, das war Basketball mit Herz und Seele.
- Offensives Allround-Talent: Er versenkte fünf Dreier bei einer Quote von 55%, dazu zwei schwierige Fadeaways aus dem Drehen – all das waren Waffen, die er vorher selten gezeigt hatte.
- Eingefleischter Verteidiger: Auch wenn die Offensive im Rampenlicht stand, waren es die von ihm herausgeholten Offensivfouls und seine Defensivrebounds, die den Schlüssel dafür lieferten, dass die Warriors den Nets-Angriff standhielten.
- Teamchemie: Curry sagte nach dem Spiel: "Wenn du siehst, dass dein Teamkollegen einen Lauf hat, gibst du ihm einfach den Ball und gehst ihm aus dem Weg." Diese Team-First-Mentalität ist es, was die Warriors so gefährlich macht.
Analyse nach dem Spiel: Wie wichtig war dieser Sieg für die Warriors?
Mit dem Sieg gegen die Nets haben die Warriors ihre Position in der Tabelle weiter gefestigt. Bei einer ehrlichen Analyse darf man sich aber nicht mit dem Sieg allein zufriedengeben. Die Partie hat gezeigt, dass die Warriors in den Rotationsphasen der zweiten Reihe immer noch Konzentrationsschwankungen in der Defense haben, besonders in den Minuten, in denen die Starter schliefen, gab es einen Lauf, der den Vorsprung bis auf drei Punkte schmelzen ließ. Gut, dass Santos und die Bankspieler dem Druck standhielten und die Nets nicht noch zurückschlagen konnten.
Unbestritten bleibt aber, dass die größte Erkenntnis aus diesem Warriors-gegen-Nets-Spiel das Auffinden einer stabilen dritten Scoring-Option war. Früher hieß es immer, die Warriors verlassen sich auf die "Splash Brothers", aber Santos' Aufstieg in dieser Saison macht die defensive Planung der Gegner noch komplexer. Wenn Curry und Santos gleichzeitig auf dem Feld stehen – wen soll man dann doppeln? Diese Frage dürfte für viele Teams, die auf die Warriors treffen, künftig ein Albtraum sein. Nach diesem Spiel kann ich nur sagen: Dieser junge Mann hat eine riesige Zukunft vor sich. Der Weg der Warriors in dieser Saison könnte durch ihn noch weiter führen.