Wenn schon „NC“ so vielseitig ist: Vom Gemeindeleben in North Carolina bis zum Baseballfieber
Die Stimmung hier im Viertel ist zurzeit ziemlich aufgeheizt. Man grüßt sich auf der Straße schon mit: „Warst du neulich bei der Anhörung?“ – so präsent ist das Thema. Ende letzter Woche ging es bei einem gut besuchten Bürgertreffen hoch her: Es wurde heftig über den geplanten Ausbau der Buck Station diskutiert. Normalerweise interessiert sich hier kaum jemand für solche öffentlichen Projekte, aber diesmal lag der Fall anders.
Wie man auf dem Foto sieht, waren die Gesichter der vielen Bürger aus Rowan County, die den Saal füllten, ausnahmslos ernst. Immer wieder waren Rufe zu hören wie: „Wie viel soll unser Strom denn noch teurer werden?“ oder „Am Ende zahlen wir doch wieder alles.“ Wer in North Carolina lebt, weiß, dass das Thema Gebühren immer ein heikles ist. Und bei diesem Ausbau geht es nicht nur um das Kraftwerk selbst – alle beobachten genau, welche langfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen das auf die Region haben wird.
Aber es wäre einseitig zu glauben, dass sich hinter „NC“ nur solche schweren Themen verbergen. In letzter Zeit gibt es hier im Viertel Momente, in denen einen das Herz aufgeht, wenn „NC“ im Spiel ist. Ich rede von der bevorstehenden Football-Saison der NC State Wolfpack. Vor dem heimischen Stadion tummeln sich schon jetzt die Kinder, die ihre Vorbilder nachahmen, und in den Kneipen rund um die Uni wird bis spät in die Nacht diskutiert, dass „diese Saison wirklich alles anders wird“. Auch die Vorfreude auf die Männer-Basketball-Saison ist riesig. Es heißt, der diesjährige Kader sei richtig stark – man kann den Start kaum erwarten.
Und genauso leidenschaftlich geht es beim Sport noch woanders zu. In diesem Moment fiebern wohl die Fans der NC Dinos in Changwon gebannt mit. Mit dem nahenden Frühling wächst auch die Vorfreude auf den Start der Baseball-Profiliga. Nach der Enttäuschung letztes Jahr fragt man sich, welches neue Talent dieses Jahr durchstarten wird. Jede Nachricht aus dem Frühjahrstraining lässt die Herzen höherschlagen. Zwischen den Spielplänen der NC Dinos und der NC State Wolfpack ist mein Jahreskalender schon jetzt prall gefüllt.
„NC“ – ein Teil unseres Alltags
Ehrlich gesagt begegnen mir die beiden Buchstaben „NC“ inzwischen nicht nur im Stadion oder vor dem Rathaus. Neulich habe ich mir die kabellosen Anker Liberty 4 NC Kopfhörer zugelegt – und wenn ich in den Nachrichten was über „North Carolina“ höre, kommt es mir gleich viel vertrauter vor. Das Modell sieht man in letzter Zeit übrigens ziemlich oft in Bus und Bahn.
- Geräuschunterdrückung: Viele berichten, dass man damit selbst in einem lauten Sitzungssaal oder beim lauten Stadionbesuch noch klaren Klang genießen kann.
- Akkulaufzeit: Sie sind ideal für Dienstreisen oder den täglichen Pendelweg – so der vorherrschende Tenor.
- Preis-Leistung: In lokalen Foren liest man immer wieder, dass sie jeden Cent wert sind.
Wenn selbst so alltägliche Dinge wie diese mit dem Kürzel „NC“ daherkommen, frage ich mich manchmal: Sind diese zwei Buchstaben längst mehr als die Abkürzung eines fernen US-Bundesstaates? Sind sie nicht schon so selbstverständlich ein Teil unseres Alltags hier wie das Wetter vor der Haustür? Vom besorgten Gespräch der älteren Herren vor der Buck Station über die Strompreise, über die Touchdowns der Wolfpack, die den Herbstnacht-Himmel erhellen, bis hin zu den Hits der Dinos aus Changwon.
Und ich bin es, der heute wieder unter dem großen Schirm namens „NC“ die Geschichten aus unserem Viertel sammelt. Welches „NC“ ist Ihnen heute begegnet?