Michael Gregoritsch und der besondere Spirit: So tickt die WM-Truppe!
Servus, Leute! Wenn die Luft im Trainingszentrum so knistert, dass man sie schneiden könnte, dann wird's ernst. Bei uns in Österreich weiß man das ja: Dieses besondere Kribbeln unter der Haut stellt sich nicht einfach so ein. Michael Gregoritsch, unser Goalgetter, hat jetzt verraten, wie die Stimmung wirklich ist – und glaubt mir, ich war in all den Jahren selten so optimistisch wie vor diesem Sommer.
Ein Familienname, der Programm ist
Reden wir Klartext. Der Name Gregoritsch hängt in Österreichs Fußball-Landschaft so hoch wie das Dachstein-Massiv. Da ist zum einen der Papa, Werner Gregoritsch. Der Mann war nicht nur als Teamchef eine Institution, sondern ist auch heute noch als Experte und Kenner der deutschen Bundesliga eine Bank. Man merkt Michaels Aussagen an, dass der alte Herr ihm nicht nur die Grundlagen des Fußballs beigebracht hat, sondern vor allem eins: Dem Druck standzuhalten. Aber die Fußball-DNA sitzt noch tiefer. Onkel Anton Gregoritsch, der ewige Kapitän von Sturm Graz, hat für so manche Anekdote im Familienkreis gesorgt, die heute noch die Kabine zum Lachen bringt. Das ist kein Druck, das ist ein Erbe – und Michael trägt es mit einer Leichtigkeit, die mir richtig imponiert.
Das Kribbeln ist jetzt schon groß
Aus der Mannschaft dringt durch: Diese Truppe hat Bock. Und zwar nicht diesen steifen, verordneten Bock, sondern eine ehrliche Vorfreude. Gregoritsch strahlt diese Energie aus, die an die besten Tage des ÖFB erinnert. Es ist dieses "Kribbeln", das er selbst beschreibt – und es ist ansteckend. Er meinte neulich im kleinen Kreis, dass er sich wie ein junger Hund fühlt, obwohl er längst zu den Führungsspielern zählt. Und genau diese Mischung ist es, die uns in Österreich so fehlt: die Lockerheit der Jungen gepaart mit der Cleverness der alten Hasen.
Die Neuen? "Sind alle sehr smart"
Keine Frage, bei einer großen Mission wie dieser kommen immer wieder junge Wilde dazu. Manche schauen erstmal, wie ihnen geschieht. Aber laut Gregoritsch ist das dieses Mal anders. Er hob hervor:
- Keine Berührungsängste: Die jungen Burschen kommen rein, machen ihr Ding und fragen nicht dreimal um Erlaubnis. Das belebt den Konkurrenzkampf.
- Intelligenz auf dem Platz: Sie sind "alle sehr smart". Das hört man nicht oft von einem gestandenen Profi. Es geht also nicht nur um Kraft, sondern ums Mitdenken.
- Absolut unverkrampft: In der Kabine wird gelacht, auf dem Platz wird gekämpft. Die Hierarchien sind da, aber sie sind nicht starr. Das ist moderner Fußball.
Ich sag’s euch, als alter Beobachter der Szene habe ich selten so viel natürliche Autorität in einer Mannschaft gesehen. Michael Gregoritsch muss hier nicht den großen Kapitän markieren – er ist es einfach.
Vater Werner im Ohr: Mehr als nur ein Experte
Natürlich darf man die Rolle von Werner Gregoritsch nicht unterschätzen. Auch wenn er offiziell nur noch im Hintergrund agiert, sein Einfluss ist spürbar. Aus der Branche weiß ich, dass Michael regelmäßig mit ihm telefoniert. Nicht um taktische Anweisungen fürs nächste Spiel zu bekommen, sondern um den Kopf freizubekommen. Und wenn der alte Gregoritsch etwas kann, dann ist es Ruhe ausstrahlen. Der Mann hat so viele Derbys, Aufstiege und Abstiege erlebt, dass die aktuelle Vorfreude für ihn wahrscheinlich ein Genuss pur ist. Für Michael ist das wie ein sicherer Hafen, bevor es auf hohe See geht.
Und genau diese Verbindung aus Bodenständigkeit und Vorfreude macht mir Hoffnung. Wenn du einen Trainer wie Rangnick hast, der den Laden im Griff hat, und einen Führungsspieler wie Gregoritsch, der die Emotionen kanalisiert, dann kann eigentlich nicht viel schiefgehen. Das Kribbeln ist jetzt schon groß – und ich kann es kaum erwarten, dass es endlich losgeht. Auf geht’s, Jungs! Wir stehen hinter euch.