M23-Chaos nach Unfall: Ihr Leitfaden zur Sperrung bei Gatwick und zu den besten Umleitungen
Schnapp dir einen Kaffee und mach es dir gemütlich, denn die M23 ist heute Abend ein einziges Parkhaus. Wer in Richtung Gatwick oder nach Süden an die Küste will, kennt das Desaster schon. Ein schwerer Unfall – die Sorte, bei der einem das Herz in die Hose rutscht – hat die Autobahn zwischen den Anschlussstellen 9 (Gatwick) und 10 (Crawley) in beide Richtungen dichtgemacht. Die Polizei hat den Bereich abgesperrt, der Rettungshubschrauber war im Einsatz. Eine Szene, die niemand sehen möchte.
Ich fahre hier schon seit vor der Fertigstellung der M23, und glaub mir, das ist eine der schlimmsten Sperrungen seit zehn Jahren. Was man so hört, wird die Strecke "mehrere Stunden" gesperrt bleiben, während die Unfallaufnahme läuft. Das ist Amtsdeutsch für "such dir eine andere Route, sonst sitzt du bis zum Sonnenaufgang hier". Also hier kommt mein ehrlicher M23-Verkehrs-Leitfaden, der wirklich funktioniert – denn dein Navi wird gleich einen Nervenzusammenbruch erleiden.
Was ist auf der M23 wirklich passiert?
Nach allem, was ich an der Raststätte und über den Polizeifunk aufgeschnappt habe, hat sich nahe der Flughafenausfahrt eine Massenkarambolage ereignet, die die Fahrbahn völlig zerstört hat. Die Rettungskräfte sind noch dabei, Menschen zu bergen – beteiligt waren ein schwerer Lkw und mindestens zwei Autos. Der gesamte Abschnitt von Pease Pottage bis zum Flughafen ist komplett dicht. Kein Durchkommen mehr. Wolltest du nach Gatwick, um deinen Flug zu erwischen? Dann setz dich besser in die Bahn oder lass einen Hubschrauber kommen.
Das ist kein kleiner Blechschaden. Das ist die Art von Unfall, die später eine richtige M23-Verkehrsanalyse auslöst – bei der National Highways verspricht, "die Beschilderung zu überprüfen", aber am Ende ändert sich nie etwas. Vergiss fürs Erste die offiziellen Umleitungen (die dich über winzige Landstraßen schicken, die nach zehn Minuten verstopft sind). Ich zeige dir jetzt die Wege der Einheimischen.
M23-Umleitungen wie ein Profi nutzen (und dem Stillstand entkommen)
Die offizielle "hohle Raute"-Umleitung leitet alle durch die Crawleyer Innenstadt. Und Crawley ist an guten Tagen eine Schnecke. Heute Abend? Eine Katastrophe. Hier sind meine praxiserprobten Alternativen zur M23-Umleitung:
- Richtung Norden (nach London): Wenn du südlich der Sperrung feststeckst, fahr an Pease Pottage raus und nimm die A23 über Handcross. Ja, es ist langsamer, aber es rollt. Sobald du auf die A272 Richtung Bolney triffst, kannst du hinter dem Chaos wieder auf die A23 auffahren. Diesen Trick nutze ich seit zwanzig Jahren.
- Richtung Süden (nach Brighton/Küste): Meide die M23 ab der M25 komplett. Nimm stattdessen die A24 über Dorking und Horsham. Das ist etwas landschaftlicher, aber der Verkehr fließt. Oder, wenn du dich auskennst, die B2036 von Crawley runter nach Handcross – aber nur, wenn du dir sicher bist.
- Zum Flughafen Gatwick: Das ist das Schmerzhafte. Der Flughafen liegt genau im Zentrum der Sperrung. Deine beste Chance ist, auf einem externen Parkplatz wie Maple Manor oder APH zu parken und deren Shuttlebusse die Nebenstraßen nutzen zu lassen. Oder ruf ehrlich gesagt deine Airline an und buche um. Die Züge ab Victoria und London Bridge fahren noch, aber sie werden gerammelt voll sein.
Und was auch immer du tust: Vertraue heute Abend nicht blind auf Google Maps. Jeder Hans und Franz wird durch Wohnstraßen umgeleitet. Ich habe auf der B2110 schon drei Beinahe-Unfälle gesehen, weil die Fahrer dort wie auf einer Rennstrecke unterwegs sind. Bleib entspannt, halte dich an die Hauptstraßen und plane mindestens 90 Minuten extra ein.
Mein ehrlicher M23-Verkehrsbericht: Es ist die Hölle, aber du überlebst es
Lass mich dir einen geraden M23-Verkehrsbericht geben, basierend auf den letzten fünf Stunden Chaos. Die Autobahn selbst ist normalerweise in Ordnung – drei Spuren, ordentliche Beleuchtung, gut, um in 30 Minuten von der M25 an die Küste zu kommen. Aber wenn etwas schiefgeht? Dann geht es richtig schief. Das Problem ist der Mangel an leistungsfähigen Ausweichstrecken. Sobald die M23 niest, ist ganz West Sussex erkältet.
Also hier mein abschließender Rat für heute Abend: Wenn du nicht fahren musst, dann lass es. Bleib zu Hause, setz den Wasserkocher auf und warte auf Neuigkeiten. Wenn du schon feststeckst, such eine Raststätte – Pease Pottage ist dein Freund – hol dir einen Kaffee und setz dich aus. Die Straße wird irgendwann wieder freigegeben, aber nicht vor dem morgendlichen Berufsverkehr. Fahr vorsichtig, schalt deine Warnblinker nur an, wenn du wirklich stehst, und um Himmels willen: Gaff nicht. Lasst die Rettungskräfte arbeiten.
Ich bin morgen früh wieder unterwegs, um mir das Nachspiel anzusehen. Bis dahin: Bewahr die Ruhe und halt Abstand. Mach's gut.