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Kostümbildnerin Kate Hawley aus Neuseeland gewinnt Oscar für "Frankenstein"

Unterhaltung ✍️ Murray Thompson 🕒 2026-03-16 04:34 🔥 Aufrufe: 1

Leute, schnallt euch an – denn letzte Nacht hat eine Neuseeländerin Gold geholt. Bei der 98. Oscar-Verleihung sicherte sich Kostümbildnerin Kate Hawley den Academy Award für das beste Kostümdesign für ihre atemberaubende Arbeit an Guillermo del Toros Frankenstein. Wenn ihr nicht gerade von eurem Sofa aus mitgefiebert habt, hättet ihr es tun sollen.

Kate Hawley bei den Oscars 2026

Für alle, die ihre Karriere verfolgt haben, war das keine Überraschung – es war eine Krönung. Kate, die in Wellington aufwuchs und in der lokalen Filmszene ihre ersten Schritte machte, wirkt seit Jahren auf der großen Leinwand. Von der makabren Schönheit von Crimson Peak bis zur epischen Größe der Der Hobbit-Trilogie hat sie immer wieder bewiesen, dass Stoff und Faden genauso kraftvoll Geschichten erzählen können wie jeder Schauspieler. Aber Frankenstein? Das war nochmal etwas ganz anderes.

Del Toros Neuinterpretation von Mary Shelleys Klassiker verlangte nach einem Look, der sowohl zeitlos als auch verstörend neu war. Kate lieferte voll und ganz ab. Der ikonische Mantel der Kreatur, die morbide Eleganz der historischen Kostüme, die Art, wie jede Naht eine Erinnerung zu bewahren schien – es war nicht nur Kleidung, es war Charakter. Man konnte das Gewicht von Victor Frankensteins Besessenheit in jeder maßgeschneiderten Naht spüren. Hollywood sah das offensichtlich genauso und verlieh ihr die höchste Auszeichnung der Branche.

Eine Karriere, die auf dem Geschichtenerzählen durch Stoff basiert

Dieser Sieg bringt Kate in einen sehr exklusiven Club. Sie gehört nun zu einer Handvoll neuseeländischer Designer, die die Branche auf globaler Bühne neu definiert haben. Aber wer sie kennt, weiß, dass sie nie jemand war, der das Rampenlicht sucht. Ihre Arbeit hat immer für sich selbst gesprochen – und letzte Nacht hat sie geschrien.

Um einen Eindruck von ihrer Bandbreite zu bekommen, hier nur einige der Welten, die sie durch Kostüme zum Leben erweckt hat:

  • Der Hobbit-Trilogie – die Rüstungen der Zwerge, die Opulenz von Bruchtal.
  • Edge of Tomorrow – futuristische Militärausrüstung, die getragen und echt wirkte.
  • Crimson Peak – diese exquisiten, gotischen Roben, die jede Einstellung heimsuchten.
  • The Suicide Squad – chaotisch, farbenfroh und perfekt durchgeknallt.

Und jetzt gesellt sich Frankenstein dazu – ganz an die Spitze dieser Liste. Als ihr Name aufgerufen wurde, konnte man den Stolz geradezu durch Aotearoa (Anm.: Neuseeland) strömen spüren. Das eine ist es, wenn unsere Schauspieler und Regisseure im Ausland gefeiert werden, aber wenn ein Handwerker – jemand, der mit Nadel und Faden, mit Leder und Wolle arbeitet – solche Anerkennung erfährt, ist das nochmal etwas anderes. Es zeigt, dass Neuseelands kreative DNA tief in jeder Ecke des Filmemachens verwurzelt ist.

Also, auf Sie, Kate Hawley. Von den Straßen Wellingtons bis ins Dolby Theatre – Sie machen uns alle unglaublich stolz. Und ehrlich gesagt? Wir können es kaum erwarten, zu sehen, was Sie als nächstes zusammennähen.