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Jonathan Bailey: Vom "Wicked"-Set bis zum "Shameless Fund" – der vielfältige Star im Porträt

Unterhaltung ✍️ Lukas Wagner 🕒 2026-03-05 09:10 🔥 Aufrufe: 1

Kennt ihr das Gefühl, wenn ein Schauspieler plötzlich allgegenwärtig ist? Auf der Leinwand, in den Feuilletons – und dann auch noch als 30-cm-Fashion-Puppe im Spielzeugregal? Genau das erlebt gerade Jonathan Bailey. Der britische Mime ist derzeit in aller Munde, und das nicht nur wegen seiner Rolle als charmanter Fiyero im "Wicked"-Film. Wir tauchen ein in die Welt des Stars, dem gerade der Sprung vom Broadway-Liebling zum globalen Phänomen gelungen ist.

Jonathan Bailey Schauspieler Wicked Fiyero

Von der Shiz University ins heimische Wohnzimmer: Der Fiyero-Hype kennt keine Grenzen

Wenn ein Film wie "Wicked" die Kinokassen stürmt, hinterlässt das natürlich auch materielle Spuren. Die Shiz University ist zwar fiktiv, aber die Merchandising-Welle ist real. Neben den unvermeidlichen Elphaba- und Glinda-Puppen gibt es natürlich auch die männliche Hauptfigur: Fiyero. Und hier kommt Jonathan Bailey ins Spiel – oder besser gesagt, seine Mini-Version. Die Jonathan Bailey NRFB (Never Removed From Box) Fashion-Puppe ist jetzt schon ein Sammlerstück. Wer sie ihr Eigen nennt, kann den tiktok-tanzenden Prinzen aus Oz rund um die Uhr im Regal bewundern. Noch abstrakter wird es bei der Jonathan Bailey (Stoppel) Big Head-Figur, die mit überdimensioniertem Haupt und leichter Bartschattierung daherkommt. Ja, der Kult um den Schauspieler treibt mitunter skurrile Blüten – aber genau das lieben wir ja am Popkultur-Zirkus.

Mehr als nur Glitter: Der "Shameless Fund" und Baileys stille Seite

Doch Jonathan Bailey wäre nicht Jonathan Bailey, wenn er nur das hübsche Gesicht im Zaubererland wäre. Während "Wicked" ihn endgültig zum Superstar macht, gibt es eine andere Facette, die oft im Verborgenen blüht. Schon seit einiger Zeit ist der Brite eng mit einer Initiative verbunden, die man hierzulande noch nicht so kennt: den "Shameless Fund". Gegründet von engen Freunden und Weggefährten – ja, darunter sind auch einige aus seiner Zeit in der Serie "Crashing" – unterstützt der Fonds junge Kreative aus der LGBTQ+-Community, die oft mit Ablehnung und finanziellen Hürden zu kämpfen haben. Bailey selbst ist offen schwul und weiß, wie wichtig solche Netzwerke sind. Es heißt, er spende nicht nur regelmäßig, sondern agiere auch hinter den Kulissen als Mentor. Es ist diese Mischung aus Leinwandpräsenz und echtem Engagement, die ihn so sympathisch macht.

Was der "Shameless Fund" konkret tut:

  • Stipendien für Kunsthochschulen: Damit junge Talente unabhängig von ihrer Herkunft ihrer Leidenschaft nachgehen können.
  • Mentoring-Programme: Etablierte Künstler (wie Bailey) geben ihr Wissen in Workshops weiter.
  • Krisenhilfe: Schnelle finanzielle Unterstützung für queere Künstler in Notlagen.

Vom Bühnenstar zur Puppe: Was bleibt, ist der Mensch

Während wir also gespannt auf die nächsten Teile von "Wicked" warten (ja, Teil zwei kommt ja noch!) und überlegen, ob wir uns lieber die Fashion-Puppe oder den Big Head ins Regal stellen, sollten wir eines nicht vergessen: Hinter dem ganzen Hype steht ein Typ, der seinen Ruhm nutzt, um anderen den Weg zu ebnen. Jonathan Bailey ist gerade dabei, sich ein kleines Imperium aufzubauen – mit Filmen, Serien und ja, sogar Spielzeug. Aber das Fundament dieses Imperiums scheint aus mehr als nur Zelluloid und Plastik zu bestehen. Und das ist doch eine verdammt gute Nachricht, oder?