Jonathan Bailey: Vom «Wicked»-Set bis zum «Shameless Fund» – ein Porträt des vielseitigen Stars
Kennt ihr das Gefühl, wenn man einen Schauspieler plötzlich überall sieht? Auf der Leinwand, in den Feuilletons – und dann auch noch als 12"-Modepuppe im Spielzeugregal? Genau das erlebt gerade Jonathan Bailey. Der britische Mime ist derzeit in aller Munde, und das nicht nur wegen seiner Rolle als charmanter Fiyero im «Wicked»-Film. Wir tauchen ein in die Welt eines Stars, der gerade den Sprung vom Broadway-Liebling zum globalen Phänomen geschafft hat.
Von der Shiz University ins Wohnzimmer: Der Fiyero-Hype kennt keine Grenzen
Wenn ein Film wie «Wicked» die Kinokassen stürmt, hinterlässt das natürlich auch materielle Spuren. Die Shiz University ist zwar fiktiv, aber die Merchandise-Welle ist real. Neben den unvermeidlichen Elphaba- und Glinda-Puppen gibt es natürlich auch die männliche Hauptfigur: Fiyero. Und hier kommt Jonathan Bailey ins Spiel – oder besser gesagt, seine Mini-Version. Die Jonathan Bailey NRFB (Never Removed From Box) Modepuppe ist jetzt schon ein Sammlerstück. Wer sie ihr Eigen nennt, kann den tiktoktanzenden Prinzen aus Oz rund um die Uhr im Regal bewundern. Noch abstrakter wird es bei der Jonathan Bailey (Stoppel) Big Head-Figur, die mit überdimensioniertem Kopf und leichter Bartschattung daherkommt. Ja, der Kult um den Schauspieler treibt mitunter skurrile Blüten – aber genau das lieben wir ja am Popkultur-Zirkus.
Mehr als nur Glitzer: Der «Shameless Fund» und Baileys stille Seite
Doch Jonathan Bailey wäre nicht Jonathan Bailey, wenn er nur das hübsche Gesicht im Zauberland wäre. Während «Wicked» ihn endgültig zum Superstar macht, gibt es eine andere Facette, die oft im Verborgenen blüht. Schon seit einiger Zeit ist der Brite eng mit einer Initiative verbunden, die man hierzulande noch nicht so gut kennt: den «Shameless Fund». Gegründet von engen Freunden und Weggefährten – ja, darunter sind auch einige aus seiner Zeit in der Serie «Crashing» – unterstützt der Fonds junge Kreative aus der LGBTQ+-Community, die oft mit Ablehnung und finanziellen Hürden zu kämpfen haben. Bailey selbst ist ein offenes Mitglied der Community und weiss, wie wichtig solche Netzwerke sind. Angeblich spendet er nicht nur regelmässig, sondern agiert auch hinter den Kulissen als Mentor. Es ist diese Mischung aus Leinwandpräsenz und echtem Engagement, die ihn so sympathisch macht.
Was der «Shameless Fund» konkret tut:
- Stipendien für Kunsthochschulen: Damit junge Talente unabhängig von ihrer Herkunft ihrer Leidenschaft nachgehen können.
- Mentoring-Programme: Etablierte Künstler (wie Bailey) geben ihr Wissen in Workshops weiter.
- Krisenhilfe: Schnelle finanzielle Unterstützung für queere Künstler in Notlagen.
Vom Bühnenstar zur Puppe: Was bleibt, ist der Mensch
Während wir also gespannt auf die nächsten Teile von «Wicked» warten (ja, es kommt ja noch Teil zwei!) und überlegen, ob wir uns lieber die Modepuppe oder den Big Head ins Regal stellen, sollten wir nicht vergessen: Hinter dem ganzen Hype steckt ein Typ, der seinen Ruhm nutzt, um anderen den Weg zu ebnen. Jonathan Bailey ist gerade daran, sich ein kleines Imperium aufzubauen – mit Filmen, Serien und ja, sogar Spielzeug. Aber das Fundament dieses Imperiums scheint aus mehr als nur Zelluloid und Plastik zu bestehen. Und das ist doch eine verdammt gute Nachricht, oder?