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Gillian Anderson über 'Big Swiss', 'The Coast Road' und warum das Internet sie immer noch 'Gil' nennt

Unterhaltung ✍️ Cian Murphy 🕒 2026-03-17 21:46 🔥 Aufrufe: 1

Gillian Anderson sieht in einem aktuellen Fotoshooting schick aus

Wenn Sie in letzter Zeit in der Nähe eines Bildschirms oder einer Buchhandlung waren, haben Sie mit Sicherheit die Anziehungskraft von Gillian Anderson gespürt. Die Frau, die als Dana Scully eine Generation prägte, erlebt gerade, was man im Freundeskreis als ein absolutes Traumjahr bezeichnen würde. Zwischen einer mit Spannung erwarteten neuen Serie, ihrem ersten Ausflug in die Belletristik und einer Graphic-Novel-Verfilmung, über die alle reden, kommt man kaum hinterher. Also schnappen Sie sich eine Tasse Tee, und lassen Sie uns einen Blick darauf werfen, was die Multitalentin gerade treibt – und warum ein bestimmter Tippfehler sie seit Jahrzehnten verfolgt.

Von Scully zu Big Swiss: Eine Rolle im skurrilen Paradies

Erste Gerüchte über Big Swiss gab es schon vor langer Zeit, und jetzt ist es endlich so weit. Die Serie, die auf dem Kultroman von Jen Beagin basiert, zeigt Anderson in der Rolle einer Transkribentin, die eine beunruhigende Besessenheit für eine Klientin – die titelgebende Big Swiss – entwickelt. Es ist düster, es ist komisch, und es ist genau das unkonventionelle Material, das Anderson erlaubt, die Muskeln spielen zu lassen, die sie uns bereits in The Fall gezeigt hat. Sie spielt Greta, eine Frau, die sich vor ihrem eigenen Leben versteckt, während sie stellvertretend durch die Therapiesitzungen einer anderen lebt. Die Chemie auf dem Bildschirm ist elektrisierend, und in der Branche munkelt man, dass dies die Rolle sein könnte, die ihr eine weitere Golden-Globe-Nominierung einbringt. Die Serie läuft jetzt bereits zum Streamen – und falls Sie sie noch nicht gebinged haben: Worauf warten Sie eigentlich?

Zur Feder gegriffen: The Coast Road: A Novel

Gerade wenn man denkt, sie könnte nicht noch mehr erreichen, hat Anderson ein Buch geschrieben. The Coast Road: A Novel ist letzten Monat erschienen und ist ganz anders, als man es von einem Hollywoodstar erwarten würde, der sich an Literatur versucht. Die Handlung spielt – lustigerweise – in einer verschlafenen irischen Kleinstadt an der Küste und folgt einer Frau, die in ihre Heimat zurückkehrt, um sich den Geistern ihrer Vergangenheit zu stellen. Die Prosa ist prägnant und atmosphärisch, und man spürt, dass sie jahrelang die besten irischen Erzähltraditionen in sich aufgesogen hat. Die Kritiken waren hervorragend; ein Kritiker nannte es "ein zartes, eindringliches Debüt". Sie wurde bei einigen Lesungen in Dublin und Galway gesichtet, aber keine Sorge, wenn Sie sie verpasst haben: Sie hat eine längere Tournee später im Jahr angedeutet.

Der Ausflug ins Graphic-Novel-Genre: White Bird: A Wonder Story

Natürlich hat Anderson die Leinwand nicht ganz aufgegeben. Sie ist auch Teil des Ensembles der kommenden Verfilmung von White Bird: A Wonder Story (Eine Graphic Novel). Für diejenigen, die mit dem Wonder-Universum nicht vertraut sind: White Bird ist eine ergreifende Geschichte, die während des Holocaust spielt und aus der Perspektive von Julians Großmutter erzählt wird. Anderson spielt eine zentrale Nebenrolle, und erste Ausschnitte deuten darauf hin, dass sie die gleiche stille Ernsthaftigkeit mitbringt, die sie bereits The Crown verliehen hat. Es ist ein echter Gefühlsfilm, also besser ein Taschentuch bereithalten. Der Film soll zu Weihnachten in die Kinos kommen, was bedeutet, dass die Spekulationen um Auszeichnungen bereits in vollem Gange sind.

Eine kleine Randbemerkung zu 'Gil Anderson'

Widmen wir uns nun dem Elefanten im Raum – oder vielmehr dem Tippfehler in der Suchleiste. Seit Jahren ist ein Teil des Internets felsenfest davon überzeugt, dass ihr Name Gil Anderson lautet. Es ist einer dieser hartnäckigen Rechtschreibfehler, der einfach nicht aussterben will, wie "Berenstain" vs. "Berenstein". Anderson selbst hat in Interviews darüber gescherzt und erzählt, dass sie mindestens einmal im Monat E-Mails bekommt, die an Gil adressiert sind. "Ich habe schon darüber nachgedacht, ihn legal ändern zu lassen, nur um die Leute zu verwirren", witzelte sie kürzlich. Ehrlich gesagt ist es ein Beweis dafür, wie tief sie in der Popkultur verwurzelt ist – die Leute kennen das Gesicht, auch wenn der Name manchmal durcheinandergerät.

Was kommt als Nächstes?

Bei all dem, was sie auf dem Teller hat, sollte man meinen, sie würde mal kürzertreten. Aber Anderson zeigt keine Anzeichen von langsamer werden. Gerüchten zufolge soll sie an einem geheimen Projekt mit einem oscarprämierten Regisseur beteiligt sein, und sie deutet bereits einen zweiten Roman an. Hier ist ein kurzer Überblick, was Sie im Auge behalten sollten:

  • Big Swiss – Jetzt streamen; wird garantiert Ihre nächste Besessenheit.
  • The Coast Road: A Novel – Im Buchhandel erhältlich; perfekt fürs Wochenende.
  • White Bird: A Wonder Story – Ab Dezember im Kino.
  • Das Geheimprojekt – Details sind rar, aber wir stehen bereit.

Egal, ob Sie schon seit den X-Files-Tagen Fan sind oder sie gerade erst durch Big Swiss entdeckt haben, eines ist sicher: Gillian Anderson ist in der Blüte ihres Schaffens, und sie nimmt uns alle mit auf die Reise. Stellen Sie nur sicher, dass Sie ihren Namen richtig schreiben, wenn Sie darüber twittern.