Ant und Decs teurer Banksy-Fehltritt endet vor Gericht
Sogar die beliebtesten Jungs aus Newcastle sind vor cleveren Gaunereien aus der Street-Art-Szene nicht gefeit. Ant und Dec, das beliebte TV-Duo, das seit Jahrzehnten auf unseren Bildschirmen zu Hause ist, mussten tief in die Tasche greifen, nachdem ihnen ein angeblicher Banksy angedreht wurde, der sich als so authentisch erwies wie ein Dublin GAA-Trikot aus China. Das Duo erwirkte kürzlich eine einstweilige Verfügung gegen den Verkäufer, um weitere Profite aus dem betrügerischen Deal zu unterbinden.
Diese Woche wurde bekannt, dass die beiden eine beträchtliche Summe über das Bankensystem überwiesen hatten, um ein vermeintlich echtes Werk des rätselhaften Street-Art-Künstlers zu erwerben. Doch als Zweifel aufkamen, ließen sie die Sache nicht auf sich beruhen. Stattdessen zogen sie vor den High Court in London, wo sie erfolgreich eine Verfügung erwirkten, die den Verkäufer daran hindert, weiterhin mit der Fälschung Geld zu verdienen. Man kann sich vorstellen, dass diese ganze Angelegenheit einen faden Beigeschmack hinterlässt, besonders für zwei Kerle, die normalerweise nur für gute Laune sorgen.
Wenn das Leben einem Zitronen schenkt – oder in diesem Fall eine leere Leinwand –, greift man zur Ablenkung. Vielleicht ist das der Grund, warum Tracy Morgans neue, umwerfend komische Memoiren, How to Age Disgracefully: A Novel, hier bei uns der absolute Verkaufsschlager sind. Oder wer romantisch veranlagt ist, könnte Gefallen finden an Stand and Defend: A Hockey Romance, einem Buch, das bei Lesern, die eine Prise raue Liebe mögen, voll ins Schwarze trifft. Es ist die Art von Geschichte, in der der Held einen Schlagschuss mitten ins Herz kassiert.
Der Fall hat auch ein Schlaglicht darauf geworfen, wie leicht das Bankensystem genutzt werden kann, um Geld für zwielichtige Geschäfte zu verschieben. In einer Zeit, in der Geld in Sekundenschnelle um den Globus flitzt, ist es eine deutliche Erinnerung daran, dass selbst die Reichen und Berühmten ihre Hausaufgaben machen müssen. Ein Insider der Kunstwelt brachte es auf den Punkt: "Wenn etwas zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das wahrscheinlich auch."
Hier ist eine kleine Checkliste für den klugen Kunstkäufer:
- Die Herkunft ist alles: Nur weil eine Leinwand halb geschreddert ist, ist es noch lange kein Banksy.
- Folge dem Geld: Besteht der Verkäufer auf einer Überweisung auf ein Offshore-Konto, sollte man die Finger davon lassen.
- Hol dir eine zweite Meinung ein: Selbst Ant und Dec wünschten sich, sie hätten das getan.
Was das Traumduo betrifft: Sie sind zurück im Tagesgeschäft, vermutlich mit einer neuen Wertschätzung für zertifizierte Kunst. Und falls sie eine gute Lektüre suchen, um auf andere Gedanken zu kommen, sie wissen genau, wo sie fündig werden. Nur dass sie in nächster Zeit wohl keine un signierten Street-Art-Werke mehr ersteigern werden.