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Six Nations 2026: Ein unvergesslicher Super Saturday

Sport ✍️ Bas van der Linde 🕒 2026-03-14 23:59 🔥 Aufrufe: 1

Was. Für. Ein. Tag. Wenn du als Rugbyliebhaber in den letzten Wochen schon auf der Stuhlkante gesessen hast, dann hat dich die Schlussrunde des Six Nations 2026 wahrscheinlich einfach von diesem Stuhl geblasen. Es war nicht nur ein Abschluss; es war eine Achterbahnfahrt, die uns vom tobenden Cardiff ins düstere Dublin und schließlich in ein atemberaubendes Stade de France führte. Lass mich dich durch einen Tag führen, der als einer der denkwürdigsten in der Geschichte des Tournoi des 6 Nations 2026 in die Bücher eingehen wird.

Impressionen vom Six Nations 2026

Die Befreiung in Cardiff: Wales gegen Italien

Der Nachmittag begann in Cardiff, und um ehrlich zu sein: Die Erwartungen waren nicht allzu hoch. Wales, das seit 1099 Tagen und fünfzehn Spielen in Folge keinen Six-Nations-Sieg mehr gefeiert hatte, traf auf ein italienisches Team, das noch vom historischen Sieg gegen England nachbebte. Italien träumte von drei Siegen in einer Kampagne, ein Novum. Aber wie so oft im Sport durchkreuzte der Underdog die Erzählung.

Was wir im Principality Stadium sahen, war beispiellos. Ein Wales, das wie eine Furie begann. Aaron Wainwright war nicht zu stoppen und donnerte zweimal über die Linie, gefolgt von einem Versuch von Kapitän Dewi Lake. Zur Pause stand ein unwirkliches 21:0 auf der Anzeigetafel. Die Erleichterung war spürbar, selbst durch den Fernsehbildschirm hindurch. Als Dan Edwards nach der Pause auch noch den Bonuspunkt-Versuch und ein Dropgoal aus vierzig Metern markierte, war die 31:0-Führung Tatsache. Italien stellte die Ehre noch mit drei späten Versuchen wieder her, aber das Spiel war längst entschieden. Wales gegen Italien endete mit einem emotionalen 31:17-Sieg; die lang ersehnte Befreiung eines stolzen Rugbylandes war endlich da. Für den neutralen Zuschauer war es ein reiner Genuss, dieses Stadiondach abheben zu sehen.

Der Kampf um die Triple Crown: Irland gegen Schottland

Während in Cardiff die Champagnerkorken knallten, flog in Dublin der Ball für einen Kampf ganz anderer Art umher. In der 2026 Guinness Six Nations: Runde 5 ging es für Irland und Schottland nicht nur um die Ehre, sondern auch um die Triple Crown. Andy Farrell hatte Bundee Aki zum ersten Mal in diesem Turnier auf die Bank gesetzt, eine Wahl, die für reichlich Gesprächsstoff sorgte. Schottland, noch berauscht vom historischen 50:40-Sieg gegen Frankreich, reiste voller Selbstvertrauen ins Aviva Stadium.

Es wurde genau das physische Kräftemessen, das wir erwartet hatten. Irland, geknickt nach der Auftaktniederlage gegen Frankreich, zeigte seine Meistermentalität. Die Heimmannschaft war zu stark für ein schottisches Team, das alles in die Waagschale warf, aber in der entscheidenden Phase zu oft die nötige Feinheit vermissen ließ. Die irischen Stürmer legten mit gnadenloser Präzision den Grundstein für einen Sieg, der die Triple Crown sicherte. Für Schottland bleibt Dublin eine zu hohe Hürde; die elfte Niederlage in Folge gegen die Iren war eine harte, aber lehrreiche Lektion.

Le Crunch um den Titel: Frankreich gegen England

Und dann war es Zeit für das Dessert. Paris. Stade de France. Ein Finalspiel um die Meisterschaft. Die Rechnung war einfach: Frankreich musste gewinnen, um Irland hinter sich zu lassen. Eine Woche nach der 40:40-Niederlage in Edinburgh mussten sich die Bleus neu formieren. Ihnen gegenüber stand ein englisches Team, das nach einem dramatischen Turnier nur noch eines tun konnte: dem Erzrivalen den Titel abluchsen. Im Vorfeld des Spiels gab es bereits viel Aufsehen um die Fans; im Guinness Presents: England's Ironman with Courtney Lawes - Norwich Six Nations 2026 Fan Village wurde bereits ausgiebig über diese ultimative Kraftprobe spekuliert.

Was folgte, war Wahnsinn. Ein Versuchsfest. Frankreich gegen England war ein Spiel mit einer Anzeigetafel, die an ein Baseballergebnis erinnerte: 48:46. Der junge französische Offenbarungseid Louis Bielle-Biarrey war nicht zu halten und solohte gleich viermal zu einem Versuch. Auf der anderen Seite kämpfte England wie ein Löwe. Sie spielten das beste Rugby ihres gesamten Turniers, mit einem Mut und Angriffsdrang, den wir von ihnen nicht gewohnt waren. Ollie Chessum war überall, Tommy Freeman dachte, er hätte den Siegversuch erzielt, aber es sollte nicht sein. In der allerletzten Sekunde, nach dem Schlusspfiff, bekam Frankreich einen Straftritt. Und da stand Thomas Ramos. Mit der Kühle eines Eisbären schoss er den Ball aus 42 Metern zwischen die Pfosten. Die Erleichterung war unbeschreiblich. Frankreich gewann das Six Nations 2026 in letzter Sekunde, ohne Grand Slam, aber mit einem Spiel, das wir unseren Enkeln erzählen werden.

Die Bilanz eines verrückten Tages

Lassen Sie uns die Ergebnisse dieser historischen Runde noch einmal auflisten:

  • Irland gegen Schottland: 22:14 (Triple Crown für Irland)
  • Wales gegen Italien: 31:17 (Ende der Durststrecke für Wales)
  • Frankreich gegen England: 48:46 (Frankreich verteidigt den Titel)

Es war ein Tag, an dem die Emotionen die Oberhand hatten. Von der puren Erleichterung in Cardiff bis zur brodelnden Spannung in Paris. Das Six Nations 2026 hat einmal mehr bewiesen, warum es das schönste Turnier der Welt ist. Nicht nur wegen der Titel, sondern wegen der Geschichten. Die Geschichte von Wales, das wiederaufersteht, von Irland, das Charakter zeigt, und von Frankreich, das bis zum letzten Atemzug um den Titel kämpfte. Prost, Freunde. Auf ein weiteres solches Jahr. Santé.