Wenn zwei Leute Speichel austauschen: Die verrückteste Oscar-Panne der Geschichte
Die Oscarverleihung 2026 war nicht einfach nur eine weitere Nacht mit goldenen Statuen und vorhersehbaren Reden. Es war eine dieser Nächte, die einem zeigen, warum Live-Fernsehen immer noch relevant ist – roh, ungeplant und herrlich menschlich. Wir erlebten das erste Patt seit über zehn Jahren, und als ob das nicht genug wäre, gab es einen Moment, in dem zwei Leute Speichel austauschten – sofort das am meisten gegenteilte Clip des Internets. Tauchen wir ein in das Chaos, die Leidenschaft und die pure Unberechenbarkeit des Ganzen.
Ein Patt, auf das man Jahrzehnte gewartet hat
Die Oscars gibt es seit fast hundert Jahren, aber wusstest du, dass Patt-Situationen seltener sind als ein Känguru im Berner Oberland? Vor diesem Jahr gab es in der Geschichte der Academy nur eine Handvoll solcher Unentschieden. Wir reden hier von einer statistischen Anomalie, die Buchmacher zum Heulen bringt. Diesmal traf es die Kategorie "Bester Kurzfilm (Realfilm)" – normalerweise eine Kategorie, die bei den meisten unter dem Radar fliegt, aber nicht heute Nacht.
Als die Moderatoren mit dem Umschlag kämpften und dann nicht einen, sondern zwei Gewinner verkündeten, tobte das Dolby Theatre. Es war ein Moment purer, wunderschöner Verwirrung. Das letzte Mal, dass so etwas passierte, war 2013, als Curfew und Death of a Shadow beide Gold mit nach Hause nahmen? Eigentlich, Moment mal – die echten Oscar-Experten erinnern sich an diese legendären Pattsituationen:
- 1932: Fredric March und Wallace Beery waren als beste Hauptdarsteller gleichauf.
- 1949: Ein Dreier-Patt? Nein, nur ein Scherz – das gab es nie. Aber 1986 gab es ein Patt für den besten Dokumentar-Kurzfilm zwischen Witness to War und The Statue of Liberty.
- 2013: Das bereits erwähnte Kurzfilm-Patt, bei dem alle nur noch Bahnhof verstanden haben.
- 2026: Und jetzt das – ein Realfilm-Kurzfilm-Patt, das aus einem ganz anderen Grund in die Geschichte eingehen wird.
Der Moment, in dem "zwei Leute Speichel austauschen" zum eigentlichen Gewinner wurde
Also, die Gewinner – eigentlich zwei Teams – machten sich auf den Weg zur Bühne. Darunter waren die Indie-Filmemacher Sarah und Jake, ein Paar, das sein ganzes Herz in ein 22-minütiges Meisterwerk über zwei Fremde in einem Waschsalon gesteckt hatte. Als sie ans Mikrofon kamen, überwältigte sie die Emotion. In einer Aktion, die sich mehr nach einem gemütlichen Grillabend im Garten anfühlte als nach einer steifen Preisverleihung, packte Jake Sarah und drückte ihr einen Kuss auf. Direkt dort, vor Meryl Streep und einer Milliarde Zuschauern, erlebten wir einen echten, ungeplanten Moment, in dem zwei Leute Speichel austauschten.
Es war kein Bussi. Es war kein Küsschen auf die Wange. Es war die Art von Kuss, den man nach dem Gewinn des Cup Finals erwartet – voller Leidenschaft, Erleichterung und einer Prise "Haben wir das jetzt wirklich erlebt?" Das Publikum johlte und grölte. Die sozialen Medien, wie zu erwarten, drehten völlig durch. Innerhalb weniger Minuten waren Hashtags wie #OscarsKuss und #SabberGate weltweit im Trend.
Warum dieser Kuss wichtiger war als die Statue
Schau, wir alle lieben gute Momente bei Preisverleihungen – die emotionalen Reden, die Outfit-Pannen, die politischen Statements. Aber es liegt etwas in der puren menschlichen Verbindung, das den ganzen Glamour durchdringt. In einer Nacht, die von einer statistischen Seltenheit (dem Patt) geprägt war, war es die Menschlichkeit von zwei Leuten, die Speichel austauschen, die wirklich die Show stahl. Es hat uns daran erinnert, dass hinter den Designerkleidern und den Millionen-Dollar-Lächeln einfach nur Leute stecken, die sich den Arsch aufgerissen haben und endlich feiern können.
Sarah und Jake erzählten später Reportern backstage, dass sie seit zwölf Jahren zusammen seien, mit Ablehnungen gekämpft und nie gedacht hätten, einen Oscar zu teilen – geschweige denn mit einem anderen Film. "Wir waren einfach im Moment gefangen", lachte Jake und wischte sich einen verwischten Lippenstift-Fleck von Sarahs Kinn. "Wenn das im Fernsehen so aussieht, wie wenn zwei Leute Speichel austauschen, dann ist das halt so. Es tut uns nicht leid."
Die Folgen: Memes, Debatten und eine neue Oscar-Tradition?
Als der Abend ausklang und die After-Partys begannen, kam die Unterhaltung nie wirklich von diesem Kuss los. War es zu viel? War es perfekt spontan? In den Radios in Zürich und Bern waren die Moderatorinnen am nächsten Morgen gespalten. "Es sind die Oscars, kein Nachtclub", argumentierte der eine. "Ach komm, das ist das Echtste, was ich seit Jahren im Fernsehen gesehen habe", konterte die andere. Wie auch immer, es brachte die Leute zum Reden, und in einer Ära, in der Preisverleihungen Zuschauer verlieren, ist vielleicht ein bisschen zwei Leute, die Speichel austauschen, genau das, was der Arzt verschrieben hat.
Und vergessen wir nicht das Patt selbst. Die beiden siegreichen Filme werden für immer in den Oscar-Annalen verbunden sein – nicht nur wegen des Unentschiedens, sondern als Kulisse für einen der meistdiskutiertesten Küsse der Academy-Geschichte. Du kannst wetten, dass die Nominierten des nächsten Jahres jetzt schon ihre Dankesküsse üben, nur für den Fall.
Also, auf das Jahr 2026: das Jahr, in dem uns die Oscars ein Patt, jede Menge Tränen und einen Moment echter, spucketauschender Leidenschaft bescherten. Wenn das keine Unterhaltung ist, dann weiss ich auch nicht.