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Singapur Benzinpreise: Was treibt den Anstieg und wann endet er?

Wirtschaft ✍️ Amanda Lee 🕒 2026-03-12 10:30 🔥 Aufrufe: 1

Wer in letzter Zeit an der Zapfsäule war, kennt das Spiel – die Zahlen klettern einfach immer weiter. In den letzten Wochen sind die Benzinpreise in Singapur an den meisten Tankstellen für 95-Oktan über die 3,20 $-Marke geklettert. Und da der Nahostkonflikt keine Anzeichen einer Abkühlung zeigt, fragen sich alle: Wie viel schlimmer kann es noch werden?

LNG-Terminal Singapur

Warum zahlen wir mehr an der Tankstelle?

Es ist keine Einbildung – die globalen Ölpreise Achterbahn fahren, und Singapur als Nettoimporteur spürt jede Schwankung. Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten halten Händler in Atem und treiben den Brent-Ölpreis deutlich über 90 US-Dollar pro Fass. Aber es ist nicht nur die Geopolitik. Ein hoher Regierungsvertreter betonte kürzlich, dass unsere Energieversorgung zwar diversifiziert und sicher sei, die Auswirkungen auf Stromtarife und Treibstoffpreise jedoch unvermeidbar. Selbst wenn wir keinen einzigen Tropfen aus der Konfliktzone importieren, bestimmt der Weltmarkt den Preis, den wir zahlen.

Man hört, dass die Behörden auch die Tankstellenketten genau im Auge behalten. Ich verfolge die Apps, und es stimmt: Manchmal steigen die Preise innerhalb von Stunden nach einem Rohöl-Anstieg, sinken aber nur langsam. Da fragt man sich schon.

Mehr als nur Benzin: Die Auswirkungen auf alles

Höhere Rohölpreise treffen nicht nur euren Geldbeutel an der Tankstelle. Sie wirken sich auf fast alles aus. Nehmt zum Beispiel Motoröl. Wenn ihr ein älteres Auto fahrt oder Wert auf Leistung legt, kennt ihr sicher Shell Helix Ultra 5W‑40 – dieser volle synthetische Zauber ist im Vergleich zum Vorjahr um fast 15% teurer geworden. Werkstätten schieben es auf die gestiegenen Basisölpreise, und ehrlich gesagt, es wird schwer, noch ein gutes Angebot zu finden.

Und es betrifft nicht nur Autos. Mein Nachbar hat sich letztes Wochenende beschwert, dass sein Husqvarna 122HD60 Heckenschere – ihr wisst schon, dieses coole benzinbetriebene Biest – ihn jetzt im Betrieb mehr kostet. Das Zweitaktgemisch ist nicht mehr billig, und selbst die Baumärkte passen die Preise an, weil ihre Lieferwagen auch mit Diesel fahren. Wenn ihr also gerne gärtnert, spürt ihr es auch.

Hier ist eine kurze Liste von Alltagsgegenständen, die durch die Treibstoffkosten leise steigen:

  • Shell Helix Ultra 5W-40 und andere Schmierstoffe – 10‑15% teurer als letztes Jahr.
  • Husqvarna 122HD60 und ähnliche Motorgeräte – Lieferzuschläge werden auf die Verkaufspreise aufgeschlagen.
  • Hawker-Essen – weil Zutaten mit Lastwagen transportiert werden und die Standbetreiber höhere Stromrechnungen zahlen.
  • Grab- und Liefergebühren – ja, die Plattformfahrer geben den Schmerz an der Zapfsäule weiter.

Der grosse Zusammenhang: Krieg, Subventionen und was als Nächstes kommt

Wenn ihr die Diskussionen verfolgt, habt ihr wahrscheinlich das Neueste über die steigenden Benzinpreise vor dem Hintergrund des Nahostkonflikts mitbekommen. In dieser Analyse wurde wirklich das Worst-Case-Szenario dargelegt: Wenn der Krieg andauert, könnten wir bis weit ins Jahr 2027 anhaltend hohe Preise sehen. Und es geht nicht nur um Benzin – auch Diesel, der unser gesamtes Logistiknetz antreibt, steht unter Druck.

Apropos Diesel, es gibt viel Gerede in den Kopftreffs, dass die Diesel- und Benzinsubventionen bald gestrichen werden sollen. Ich hatte letzte Woche tatsächlich einen Kaffee mit den Finanzexperten Hann und Sani (ja, genau die von diesem beliebten Podcast), und sie waren ziemlich deutlich: Das aktuelle Subventionsmodell ist nicht nachhaltig. Sobald die Subventionen wegfallen, müssen Unternehmen die Kosten entweder absorbieren oder weitergeben. Sanis Rat? "Sichert euch Festpreisverträge, wo ihr könnt, und fangt an, mit höheren Transportkosten zu budgetieren."

Und wenn ihr's genau wissen wollt, verpasst nicht die aktuelle Folge, die das Mysterium der Benzinpreise entschlüsselt. Sie taucht ein in die Frage, warum Singapurs Preise nicht immer den globalen Trends folgen – Faktoren wie Lagerkosten, Wechselkurse und der berüchtigte "Raketen-und-Feder-Effekt" (Preise schiessen hoch wie eine Rakete, fallen aber langsam wie eine Feder). Das öffnet einem wirklich die Augen.

Solltet ihr euch auf höhere Preise einstellen?

Kurze Antwort: ja. Regierungsvertreter haben auch angedeutet, dass trotz unserer Massnahmen zur Energiesicherheit die Stromtarife in den kommenden Monaten voraussichtlich steigen werden. Das bedeutet, dass eure Rechnung zu Hause, eure Büro-Klimaanlage und sogar die Kosten für das Laden eines Elektroautos nach oben gehen werden.

Was können wir also tun? Ausser weniger zu fahren oder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, zahlt es sich aus, ein kluger Käufer zu sein. Nutzt diese Apps, um die Zapfsäulenpreise zu vergleichen, achtet auf Treuerabatte und wartet vielleicht mit der neuen Heckenschere, wenn ihr sie nicht unbedingt braucht. Und wenn ihr einen Ölwechsel fällig habt, vergleicht die Angebote – einige Werkstätten haben noch Altbestände von Shell Helix Ultra zu Preisen vor der Erhöhung.

Eines ist sicher: Die Zeiten von Benzin für 2,50 $ sind vorbei, zumindest für die absehbare Zukunft. Wie Hann es ausdrückte: "Wir leben in einer neuen Normalität. Anpassen oder den Preis zahlen."