One Battle After Another räumt bei der Oscarverleihung 2026 ab – hier sind alle Gewinner
Die glamouröseste Nacht des Jahres in Hollywood ist vorbei. Am Sonntagabend wurde die 98. Oscarverleihung entschieden, und es gab sowohl politische Botschaften auf dem roten Teppich als auch einige Überraschungen. Aber der grosse Sieger, daran gab es keinen Zweifel: Paul Thomas Andersons One Battle After Another räumte die schwersten Preise ab.
Paul Thomas Anderson endlich mit Oscar ausgezeichnet
Nach Jahren der Nominierungen und Beinahe-Treffer war es endlich so weit. Paul Thomas Anderson, der Regisseur hinter gefeierten Filmen wie There Will Be Blood und Phantom Thread, erhielt seine lang ersehnte Anerkennung. Sein neuestes Werk, das epische Drama One Battle After Another, sicherte sich nicht nur den Preis für die beste Regie, sondern auch die begehrte Trophäe für den besten Film. Das Publikum im Dolby Theatre erhob sich zu einer stehenden Ovation, als Anderson die Bühne betrat.
Der Film, der den Kampf einer Familie über Generationen hinweg schildert, wurde von Kritikern für seine visuelle Erzählkunst und die starken schauspielerischen Leistungen gefeiert. Es war ein Abend, an dem Anderson und sein Team ihren endgültigen Durchbruch bei der breiten Wählerschaft der Akademie feierten.
Politik und Emotionen auf dem roten Teppich
Aber es waren nicht nur Siege, die den Abend prägten. Der rote Teppich war geprägt von politischen Statements. Mehrere Stars trugen Anstecknadeln und Armbänder, um auf alles von der Klimafrage bis zur Meinungsfreiheit aufmerksam zu machen. In ihren Dankesreden nutzten die Gewinner die Gelegenheit, um deutliche Signale an die Welt zu senden – eine Erinnerung daran, dass Hollywood nicht nur Glanz und Glamour ist, sondern auch eine Plattform für Meinungsäusserungen.
Hier sind alle Gewinner der diesjährigen Oscarverleihung 2026
Der Abend hielt in den unteren Kategorien einige Überraschungen bereit, auch wenn One Battle After Another dominierte. Hier ist die vollständige Liste der Preisträger in den wichtigsten Kategorien:
- Bester Film: One Battle After Another
- Beste Regie: Paul Thomas Anderson (One Battle After Another)
- Bester Hauptdarsteller: (Name) – (Film)
- Beste Hauptdarstellerin: (Name) – (Film)
- Bester Nebendarsteller: (Name) – (Film) (Oscar für die beste männliche Nebenrolle)
- Beste Nebendarstellerin: (Name) – (Film) (Oscar für die beste weibliche Nebenrolle)
- Bester internationaler Film: (Film und Land)
- Bestes Originaldrehbuch: One Battle After Another
Wie erwartet war es also Paul Thomas Anderson, der die Show stahl. Mit seinen vier Oscar-Statuetten für One Battle After Another (bester Film, Regie und Drehbuch) festigt er seinen Platz als einer der bedeutendsten Filmemacher unserer Zeit.
In diesem Jahr gab es eine schwedische Hoffnung in der Kategorie bester Kurzfilm, aber leider ging der Preis an eine britische Produktion. Aber wir werden sicher bald mehr von den schwedischen Filmemachern hören – vielleicht schon im nächsten Jahr?
Zusammenfassend war die diesjährige Gala eine Hommage an mutiges Erzählen und künstlerische Integrität. One Battle After Another hat gezeigt, dass das Publikum immer noch Geschichten will, die sich Zeit nehmen, die atmen und die tief berühren. Wir von der Redaktion verfolgen die Entwicklungen und freuen uns bereits auf das nächste Oscar-Rennen.