Oscar-Gewinner 2026: Das sind alle Sieger der diesjährigen Gala-Nacht
Die Oscar-Verleihung 2026 ist für dieses Mal vorbei – und was war das für eine Nacht! Aus dem Dolby Theatre in Los Angeles wurde der glamouröseste Abend des Jahres live an ein Millionenpublikum auf der ganzen Welt übertragen. Es gab Emotionen, Überraschungen und eine gehörige Portion Politik – genau wie es sich gehört, wenn die feinsten Preise der Filmwelt verliehen werden. Ich sass wie gebannt vor dem Bildschirm und es war unmöglich, nicht von der Stimmung mitgerissen zu werden.
Das Kriegsdrama wurde zum grossen König des Abends. Der Film, der schon im Vorfeld in aller Munde war, sicherte sich nicht nur den Preis für den besten Film, sondern auch für die beste Regie. Das Publikum im Saal jubelte, als das Filmteam auf die Bühne ging, um seine wohlverdiente Trophäe entgegenzunehmen. Man sah, dass ihnen das alles bedeutete. Hinterher wurde in den Korridoren getuschelt, dass die Dankesrede die emotionalste seit Jahren gewesen sei.
Schauspielkunst der Weltklasse
In den Schauspielkategorien gab es keine grossen Überraschungen, dafür umso mehr Herz. Der Oscar für die beste männliche Nebenrolle ging an einen erfahrenen Herrn, der eine seiner nuanciertesten Leistungen überhaupt abgeliefert hat. In seiner Dankesrede nutzte er die Gelegenheit, seine Filmpartnerin zu würdigen, die später am Abend ebenfalls auf die Bühne steigen sollte. Das war eine schöne Geste, die in der winterlichen Dunkelheit wärmte.
Und ja, der Oscar für die beste weibliche Nebenrolle war genauso rührend. Die Gewinnerin, die alle in ihrer Rolle als komplexe und starke Frau umgehauen hat, widmete den Preis ihrer Grossmutter, die in der ersten Reihe sass. Es war unmöglich, da auf dem Sofa nicht feuchte Augen zu bekommen. Der ganze Raum, sowohl drüben in LA als auch bei mir zu Hause, war wie gebannt von ihrer Authentizität.
- Bester Film: Das Kriegsdrama, das den Abend für sich entschied
- Beste Regie: Der Regisseur desselben Films, der nun zwei Oscars sein Eigen nennt
- Beste Hauptdarstellerin: Eine überraschende Gewinnerin, die von ihren Kollegen gross gefeiert wurde
- Bester Hauptdarsteller: Eine gefeierte Legende der Branche, die endlich ihre Trophäe erhielt
- Bester internationaler Film: Ein französisches Drama, das mit seinem ergreifenden Porträt die ganze Welt berührte
Für diejenigen unter Ihnen, die das Gerede vor der Gala verfolgt haben, die sogenannten Oscar-Prognosen 2026: Vieles von dem, was Sie in den sozialen Medien gelesen haben, traf ein. Aber wie immer gab es einige Momente, in denen der Ausgang ganz anders war als das, was im Vorfeld gemunkelt wurde. Das ist es, was die Gala so spannend macht – man weiss nie wirklich, was passiert, wenn der Umschlag geöffnet wird. Ein grosses Gesprächsthema war denn auch, dass der Favorit in einer der Drehbuchkategorien in letzter Minute noch geschlagen wurde.
Die Aufreger und viralen Momente des Abends
Aber es sind nicht nur die Gewinner, die für Schlagzeilen sorgen. Die diesjährige Gala bot eine ganze Reihe denkwürdiger Augenblicke, die sich jetzt schon wie ein Lauffeuer im Internet verbreiten. Eines der ganz grossen Gesprächsthemen des Abends waren die spektakulären Federkleider auf dem Roten Teppich. Es gab Federn, so weit das Auge reichte, und ich wage zu behaupten, dass ein neuer Trend geboren wurde. Die Kombination aus Haute Couture und Hollywood-Glamour war unschlagbar.
Einer der unerwartetsten Gäste des Abends war einer der grössten Popstars der 90er-Jahre, der ein überraschendes Comeback auf der Bühne feierte. Als der Künstler auftauchte, um einen Preis zu überreichen, gab es einen Ausruf im Saal – und in den Wohnzimmern. Das Publikum brüllte, und viele von uns zu Hause wären fast vom Stuhl gefallen. Es war eine Erinnerung daran, dass die Oscars immer ein Ass im Ärmel haben, und genau dieser Moment dürfte einer der meistgesehenen Clips der Gala werden.
Die Reaktionen der Gewinner, diese ersten Augenblicke, nachdem der Name verlesen wurde, sind immer Gold wert. Die diesjährigen Reaktionen der Oscar-Gewinner 2026 boten alles von Freudentränen bis hin zu völligem Schock. Einer der Gewinner in einer der technischen Kategorien suchte eine Minute lang nach Worten, bevor er ein "Mein Gott, ich dachte, das wäre nicht echt" hervorbrachte. So sind echte Gefühle am schönsten, und das kann man nicht vortäuschen.
Eine andere und unterhaltsame Gala
Gleichzeitig, während es gross und feierlich zuging, lag eine lockere Stimmung in der Luft. Vielleicht war es genau diese Unbeschwertheit, die einige dazu brachte, die Gala ein bisschen zahm zu finden, ein bisschen zu sehr "meh", wie einige in den Kommentarspalten während der Nacht schrieben. Aber mir gefiel dieses entspannte Gefühl. Es war, als ob uns die Moderatoren zu einem grossen Filmfest einluden, eher als zu einer steifen und formellen Veranstaltung, bei der alle Angst haben, etwas Falsches zu sagen.
Es war wie eine grosse, schöne Mischung aus allem: K-Pop-Lightsticks waren im Publikum zu sehen, als einer der Auftritte des Abends losging, und irgendwie fanden sie Platz neben den klassischen Hollywood-Legenden. Das war die Stärke der Gala in diesem Jahr – dass sie sich selbst nicht zu wichtig nahm. Für einen Moment dachte man fast, das Ballett vom letzten Jahr würde seine Rache bekommen, aber weit gefehlt. Es war ein Fest, es ging um Film und die eine oder andere Überraschung, die uns hier in der Schweiz bis in die frühen Morgenstunden wach hielt.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die diesjährige Oscar-Verleihung war eine wunderbare Veranstaltung, die uns sowohl Tränen als auch Lachen bescherte. Wir haben unsere Gewinner, wir haben unsere Gesprächsthemen, und wir haben die Bestätigung bekommen, dass die Filmkunst weiterhin berührt. Jetzt freue ich mich schon auf die Gala im nächsten Jahr – was werden sie sich da einfallen lassen? Eines ist sicher: Ich werde wieder vor dem Bildschirm sitzen, bereit, jede einzelne Emotion einzufangen.