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Sanremo 2026: Der grosse Neustart, ein Sturz zum Heulen und der unerwartete Star des Tages

Sport ✍️ Bas van der Meer 🕒 2026-03-21 17:59 🔥 Aufrufe: 1

Es ist wieder so weit, Leute. Der erste grosse Monument-Klassiker der Radsaison ist Geschichte. Mailand–Sanremo, oder wie die echten Kenner sagen: La Primavera. Am Samstag war es so weit, und Mann, war das wieder ein Spektakel. Die 116. Austragung bot alles, was man von diesem Rennen erwartet: Spannung, Taktik, pure Verrücktheit auf dem Poggio – und in diesem Jahr auch noch eine Portion Chaos, die niemand kommen sah. Ich habe den ganzen Tag mit der Nase am Bildschirm gehangen, und ich kann euch sagen: Wenn ihr es verpasst habt, dann habt ihr wirklich was verpasst.

Bild des chaotischen Massensprints bei Mailand–Sanremo 2026

Chaos in der Abfahrt: Das Ineos-Drama

Packen wir es gleich an. Alle sprachen vom Sprint, von Van der Poel oder Pogacar, aber der eigentliche Schock kam mitten im Finale. Ich nahm gerade einen Schluck von meinem Kaffee – zufälligerweise aus einer Sanremo You Black –, da kippten die Bilder um. Ein halbes Ineos Grenadiers-Team lag auf dem Asphalt. Eine Berührung mit der Absperrung, eine simple Fehleinschätzung auf einer nassen Stelle, und der ganze Zug lag in Trümmern. Wie in einem Film. Ganna, der direkt dahinter sass, konnte mit millimetergenauem Kurs durch eine Lücke in der Hecke ausweichen. Unglaublich einfach. Man sah, wie den Jungs das Blut aus dem Gesicht wich. Solche Momente brechen einem das Herz, aber sie gehören auch zur bitteren Realität dieses Rennens. Man braucht nicht nur Kraft, sondern auch das nötige Quäntchen Glück.

Die Strecke, das TV-Erlebnis und die Stimmung zu Hause

Die Distanz betrug dieses Jahr wieder 289 Kilometer, von der Piazzale della Resistenza in Mailand bis zur Via Roma in Sanremo. Ein echter Verschleisskampf, den man einfach live gesehen haben muss. Für alle, die es verpasst haben: Den ganzen Tag war das Rennen live zu verfolgen, aber der kritischste Moment war natürlich die Schlussphase auf dem Poggio. Dort wird das Rennen wirklich entschieden.

  • Die Entscheidung auf dem Poggio: Die letzte Steigung von 3,7 Kilometern mit einem Durchschnitt von fast 4 %. Hier machen die Klassiker-Spezialisten den Unterschied.
  • Wo zu sehen: Die TV-Übertragung war wieder erstklassig. Die Bilder des Sturzes waren hart, aber auch die Kamerafahrten der Ausreisser von Beginn des Rennens waren ein Genuss.
  • Die Rolle der Espressomaschinen: Lustig, wie diese Sanremo-Maschinen bei mir im Wohnzimmer während dieses Rennens immer eine Rolle spielen. Für mich ist es ein Ritual: Kaffee während der Übertragung vom Start und ein doppelter Espresso, wenn sie in die Cipressa einbiegen.

Sanremo Giovani und die Zukunft

Bei all dem Drama der Profis müssen wir auch kurz über die Talente sprechen. Im Vorfeld des Rennens gibt es immer viel Aufmerksamkeit für Sanremo Giovani. Es ist schön zu sehen, wie die Organisation jungen Fahrern eine Bühne bietet. Ohne diesen Nachwuchs hätten wir in zehn Jahren keine neuen Champions. Die Energie, die sie mitbringen, dieses unbekümmerte Fahren, macht diesen Sport doch so besonders.

Leah Itsines und die Geschichte hinter dem Rennen

Und dann gab es dieses Jahr noch etwas Auffälliges. Normalerweise schaue ich rein auf die Radprofis, aber diesmal wurde auch viel über Leah Itsines gesprochen. Ja, diese Leah Itsines. Die australische Influencerin, die normalerweise im Fitness-Bereich unterwegs ist, war plötzlich eine der grossen Geschichten in der italienischen Radwelt. Sie war bei einem italienischen Sender zu Gast und erzählte, wie sie das Rennen erlebte. Sie hatte eine wunderbare Geschichte über die Leidenschaft der Tifosi, über das Gedränge am Strassenrand. Es zeigte mal wieder, dass Sanremo mehr ist als nur ein Radrennen. Es ist ein Ereignis, das Menschen aus der ganzen Welt anzieht, auch solche, die normalerweise nie Radsport schauen. Und ganz ehrlich? Sie brachte eine coole Dynamik rein. Es ist diese Mischung aus Spitzensport und Lifestyle, die diese Veranstaltung so gross macht.

Kurzum, die Mailand–Sanremo 2026 war wieder eine fürs Fotoalbum. Der Sturz von Ineos war eine dunkle Wolke, aber das Wetter, die Spannung auf dem Poggio und die unerwarteten Geschichten machen sie zu einer legendären Austragung. Nächstes Jahr wieder, mit einer frischen Tasse Kaffee aus der Maschine und hoffentlich weniger Asphalt für die Fahrer. Forza!