Lisa Kudrow kritisiert "verabscheuungswürdigen" Survivor-Sieger und entfacht Streit mit den Castaways
Man kennt sie als die ewig schrullige Phoebe Buffay aus Friends, die Frau, die uns "Smelly Cat" und eine völlig eigene Sicht aufs Leben bescherte. Doch Lisa Kudrow hat die Central-Perk-Blase verlassen und sich in unerwartetes Reality-TV-Drama gestürzt. Die beliebte Schauspielerin hat kürzlich das Internet in Aufruhr versetzt – und eine ganze Schar von Survivor-Fans verärgert –, indem sie den allerersten Gewinner der Show, Richard Hatch, einen "verabscheuungswürdigen" Spieler nannte. Und die Castaways kontern jetzt.
Alles begann in einem aktuellen Podcast, in dem Kudrow mit ihrer Meinung über Hatches bahnbrechenden, aber umstrittenen Sieg im Jahr 2000 nicht hinterm Berg hielt. Für alle, die die Anfänge des Reality-TV verpasst haben: Hatch war nicht nur der Erste, der den Millionenscheck einheimste – er machte sich auch einen Namen, indem er eines der hinterhältigsten Spiele der Geschichte spielte, oft nackt herumstolzierte und sich an die Spitze manipulierte. Kudrow, die Jahre später bequem von ihrer Couch aus zusah, reagierte emotional. "Er ist einfach verabscheuungswürdig", soll sie gesagt haben und fügte hinzu, dass sein Sieg sich weniger wie ein Triumph, sondern eher wie ein Meisterkurs in Arroganz anfühlte. Autsch.
Die Survivor-Alumni-Allianz schlägt zurück
Man beleidigt kein Mitglied der Survivor-Familie, ohne mit Gegenwind zu rechnen. Die Reality-Show-Community, bekannt für ihre unerschütterliche Loyalität, zögerte nicht, ihre Reihen zu schließen. In den sozialen Medien reagierten ehemalige Teilnehmer, die es nicht dulden wollten, dass eine Außenstehende – und sei sie noch so eine beliebte Sitcom-Legende – ihr Spiel schlechtmacht. Die Reaktionen reichten von spielerischen Seitenhieben bis hin zu vehementen Verteidigungen von Hatches Vermächtnis als ursprünglicher Strippenzieher.
- Richard Hatch selbst blieb nicht lange still. In einer klassischen Hatch-Manöver konterte er mit einer Mischung aus Frechheit und Selbstironie und deutete an, dass Kudrow vielleicht bei Drehbuchkomödien bleiben sollte, da sie die knallharte Kunst des Reality-TV offensichtlich nicht versteht. Er erinnerte sogar daran, dass seine "verabscheuungswürdige" Strategie im Grunde die Blaupause für jeden Survivor-Sieger nach ihm lieferte.
- Andere Ehemalige schalteten sich ebenfalls ein, einige lachten über ihre Kommentare, andere wiesen darauf hin, dass es leicht sei, ein Spiel zu beurteilen, das unter Hunger und Stress gespielt wird, während man in einer Beverly-Hills-Villa sitzt. Ein ehemaliger Kandidat twitterte sinngemäß: "Sag mir, dass du noch nie auf einer Insel warst und mit bloßen Händen Reis gegessen hast, ohne es mir zu sagen."
Es ist die Art von Fehde, die sich sowohl lächerlich als auch völlig unvermeidlich anfühlt: ein Friends-Star gegen die gesamte Survivor-Alumni-Vereinigung. Und ehrlich gesagt, es ist großartige Unterhaltung.
Mehr als Phoebe: Kudrows Vermächtnis im echten Leben
Doch bevor dieser unerwartete Reality-TV-Streit die Schlagzeilen beherrschte, hatte Lisa Kudrow ihren Platz in der Popkultur-Geschichte bereits gefestigt – und das nicht nur mit ihrer ikonischen Sitcom-Rolle. Bereits 2003 wurde ihr Name im Guinness-Buch der Rekorde verewigt, nicht für ihre schauspielerischen Fähigkeiten, sondern als Teil des bestbezahlten TV-Ensembles aller Zeiten. Als die Friends-Besetzung bekanntermaßen eine Million Dollar pro Episode pro Person aushandelte, machten sie nicht nur Schlagzeilen; sie schrieben Geschichte. Dieser Rekord steht noch heute als Zeugnis für die wahnsinnige kulturelle und finanzielle Dominanz der Show.
Und Kudrows Talente reichen weit über das Fernsehstudio hinaus. 2008 wagte sie sich mit ihrem Buch Ali im Wunderland: und andere unglaubliche Geschichten in die Welt der Kinderliteratur. Die Sammlung von Geschichten, inspiriert von ihrer eigenen Familie und den Abenteuern ihres Sohnes, zeigte ihre verspielte Seite und bewies, dass sie ebenso gut Geschichten spinnt, wenn die Kameras aus sind, wie sie Pointen liefert, wenn sie laufen. Es ist ein ruhigerer Teil ihrer Karriere, aber er offenbart dieselbe Kreativität, die Phoebe so unvergesslich machte.
Also, während ihr Ehemann, Lance Ringel, sich am Esstisch vielleicht eine Menge über dieses ganze Survivor-Durcheinander anhören muss (können Sie sich dieses Gespräch vorstellen?), ist Kudrows Platz in der Unterhaltungswelt absolut solide. Sie darf einen Reality-TV-Bösewicht kritisieren, wenn sie will – sie hat sich dieses Recht verdient. Aber wie jeder Survivor-Fan Ihnen sagen wird, können Worte in diesem Spiel nach hinten losgehen. Und nach den Reaktionen zu urteilen, wurde Kudrow gerade in den Stammesrat der öffentlichen Meinung gewählt. Mal sehen, ob sie auch diesmal klüger, stärker und besser sein kann.