Dhurandhar Box-Office-Tag 2: Aditya Dhars Rache-Epos hält sich stark inmitten von Delhis Nullsicht-Nebel und politischer Hitze
Sie kennen das, wenn die Nachrichtenlage völlig verrückt spielt? Während die halbe Stadt Delhi im Nullsicht-Nebel nach ihren Autoschlüsseln suchte – ernsthaft, der AQI kratzte wieder an der 400er-Marke und die Kältewelle hat die Behörden dazu veranlasst, eine orangefarbene Warnung für die Stadt auszugeben –, war die andere Hälfte auf die Box-Office-Zahlen von Aditya Dhars neuestem Film-Monster, Dhurandhar, fixiert. Und ich kann Ihnen sagen, die Zahlen von Tag 2 sind genau das Drama, das man von einem Rache-Thriller erwartet.
Vergessen Sie die höflichen Flüstertöne. Dhurandhar ist nicht hier, um Freunde zu gewinnen. Die ersten Schätzungen für Tag 2 sind da, und obwohl man gestern buchstäblich den Qutub Minar von nur einem Block entfernt nicht sehen konnte, waren die Besucherzahlen in den Multiplexen überraschend robust. Wir bewegen uns im Bereich von soliden 18-20 Crore Nettoumsatz im Hindi-Gürtel, während die internationalen Märkte – insbesondere in Kanada und Grossbritannien – einen massiven Anstieg verzeichnen. Ich sprach mit einem Bekannten, der ein Kino in Brampton leitet, und er meinte, die Abendvorstellungen seien praktisch ausverkauft. Die Leute trotzen der Kälte, und ehrlich gesagt, nach dem Jahr, das wir hatten, fühlt sich ein richtiger Actionfilm ohne Schnörkel wie die perfekte Gelegenheit an, Dampf abzulassen.
Aber hier wird es interessant. Rakesh Roshan, der Altmeister des indischen Actionkinos, hat mit seiner Kritik ordentlich ausgeteilt. Er lobte den Film nicht nur; er sagte, die Kühnheit, mit der Aditya Dhar diesen Film gemacht habe, solle als "Warnschuss" für die derzeitige Filmemacher-Generation betrachtet werden. Ein starkes Lob, oder? Es ist diese rohe Energie, die die Gespräche antreibt. Es ist nicht nur ein Film; es ist ein Statement. Das polarisierende Genre des Spionagethrillers – in das dieser Film stark einsteigt – ist genau der Grund, warum die Leute Schlange stehen. Sie wollen sehen, ob sich das Wagnis auszahlt. Und so, wie ich das sehe, hat Aditya gerade den Jackpot geknackt.
Während wir gerade von aufgeheizten Atmosphären sprechen: Es war nicht nur der Nebel, der in der Hauptstadt für Spannung sorgte. Aus den Regierungskreisen heisst es, dass das Aussenministerium den bangladeschischen Hochkommissar einbestellt habe. Die Unruhen, die von unserem östlichen Nachbarn herüberschwappen, setzen allen zu und bilden einen seltsamen, bedrückenden Hintergrund für das Wochenende. Normalerweise, wenn es eine so bedeutende diplomatische Aktion gibt, würde man erwarten, dass die Stadt stillsteht und die Menschen wie gebannt an den Nachrichtenkanälen hängen. Das ist aber nicht passiert. Stattdessen scheinen die Leute in den Kinosälen nach Katharsis zu suchen.
Das Verlangen nach Eskapismus hat schon etwas für sich. Das frühe Fazit der Kritiker, die sich die Vorführungen angesehen haben, ist, dass Dhurandhar: The Revenge ein slickes, viszerales Erlebnis ist, und genau das, was der Arzt verordnet, wenn die Welt da draussen ein bisschen... zu viel wird. Die Mundpropaganda ist solide, besonders bei der jüngeren Generation, die die Actionszenen auf Social Media Frame für Frame seziert. Es geht nicht mehr nur um das Eröffnungswochenende; es geht darum, ob der Film die Kraft hat, die Kältewelle und den intensiven Nachrichtenzyklus zu überstehen.
Hier ein kurzer Überblick, warum sich die Zahlen trotz des Chaos halten:
- Der Aditya-Dhar-Faktor: Nach Uri wusste jeder, dass er taktische Action kann. Dhurandhar beweist, dass er rohe, emotionale Rache umsetzen kann, ohne den Faden zu verlieren.
- Die hervorragenden Kritiken: Wenn eine Legende wie Rakesh Roshan den Film einen "Warnschuss" nennt, ist das nicht nur ein Zitat; es ist ein Marketing-Goldesel. Es setzt die Erwartung, dass man gleich etwas sehen wird, das Grenzen verschiebt.
- Der "Kältewellen"-Effekt: Ehrlich? Wenn es draussen so kalt ist und der Smog die Stadt erstickt, ist ein beheiztes Multiplex mit einem guten Soundsystem der beste Ort zum Aufhalten. Das ist Wohlfühlessen – aber mit vielen Explosionen.
Mit Blick auf Tag 3 wird die wahre Prüfung der Sonntagssprung sein. Wenn die Einnahmen noch einmal um 30-40% steigen, haben wir einen der grössten Eröffnungsstarts des Jahres vor uns, ungeachtet des geopolitischen Lärms oder der Wetterwarnungen. Für jetzt kann Aditya Dhar beruhigt schlafen. Das Box-Office-Biest ist gefüttert und hat Appetit auf mehr.