Dhurandhar Box Office Tag 2: Aditya Dhars Rache-Epos hält sich stark im Delhi-Nebel und politischer Brisanz
Sie kennen das ja, wenn die Nachrichtenlage mal wieder völlig verrückt spielt. Während die eine Hälfte Delhis bei Sichtweite null in einem Nebel nach Stephen-King-Roman ihre Autoschlüssel suchte – ernsthaft, der AQI kletterte wieder über 400 und wegen der Kältewelle hat der Wetterdienst eine Orange-Warnung für die Stadt ausgegeben –, klebte die andere Hälfte an den Kinozahlen für den neuesten Film von Aditya Dhar, dem Action-Kracher Dhurandhar. Und ich kann euch sagen, die Zahlen von Tag 2 liefern genau das Drama, das man von einem Rache-Thriller erwartet.
Vergessen Sie die höflichen Flüstertöne. Dhurandhar ist nicht hier, um Freunde zu finden. Die ersten Schätzungen für Tag 2 liegen vor, und obwohl man gestern buchstäblich das Qutub Minar nicht von einem Block entfernt sehen konnte, waren die Multiplexe überraschend gut besucht. Wir reden hier von einem Einspielergebnis, das im Hindi-Gürtel stabil im Bereich von 18-20 Crore Nettoumsatz liegt, während das internationale Geschäft – besonders in Märkten wie Kanada und Großbritannien – einen enormen Aufwärtstrend zeigt. Ich sprach mit einem Kumpel, der ein Kino in Brampton betreibt, und er meinte, die Abendvorstellungen seien praktisch ausverkauft. Die Leute trotzen der Kälte, und ehrlich gesagt, nach dem Jahr, das wir hinter uns haben, fühlt sich ein richtiger Actionfilm ohne Schnörkel wie die perfekte Abwechslung an.
Aber hier wird es richtig interessant. Rakesh Roshan, der Pate des indischen Actionkinos, hat in seiner Kritik nicht gerade gekleckert. Er lobte den Film nicht nur, sondern sagte, die Kühnheit, mit der Aditya Dhar das hier umgesetzt hat, sollte für die derzeitige Generation von Filmemachern als "Bedrohung" betrachtet werden. Ein starkes Lob, oder? Es ist genau diese rohe Energie, die die Gespräche antreibt. Das ist nicht nur ein Film; das ist ein Statement. Die gespaltene Natur des Spionage-Thriller-Genres – in das sich dieser Film stark einreiht – ist genau der Grund, warum die Leute Schlange stehen. Sie wollen sehen, ob sich das Risiko auszahlt. Und so, wie es aussieht, hat Aditya gerade den Jackpot geknackt.
Apropos angespannte Atmosphäre: Es war nicht nur der Nebel, der in der Hauptstadt für Unruhe sorgte. Aus den Regierungsgängen hört man, dass das Außenministerium den bangladeschischen Hochkommissar einbestellt hat. Die Unruhen, die von unserem östlichen Nachbarn herüberschwappen, halten alle in Atem und bilden einen seltsamen, schweren Hintergrund für das Wochenende. Normalerweise würde man bei so einem diplomatischen Großaufgebot erwarten, dass die Stadt stillsteht und die Menschen gebannt vor den Nachrichtensendern sitzen. Aber das ist nicht passiert. Stattdessen scheinen die Leute in den Kinosälen nach Katharsis zu suchen.
Es spricht etwas für diese Art der Flucht. Die ersten Stimmen der Kritiker, die Vorabvorführungen gesehen haben, besagen, dass Dhurandhar: The Revenge ein stilvoller, intensiver Film ist – genau das, was der Arzt verordnet, wenn die Welt da draußen sich ein bisschen... überwältigend anfühlt. Die Mundpropaganda ist solide, besonders bei den jüngeren Zuschauern, die die Actionszenen auf Social Media Frame für Frame sezieren. Es geht jetzt nicht mehr nur um das Eröffnungswochenende, sondern darum, ob er die Kraft hat, sich gegen die Kältewelle und die angespannte Nachrichtenlage zu behaupten.
Hier ein kurzer Blick darauf, warum sich die Zahlen trotz des Chaos halten:
- Der Aditya-Dhar-Faktor: Nach Uri wusste jeder, dass er taktische Action kann. Mit Dhurandhar beweist er, dass er rohe, emotionale Rache umsetzen kann, ohne die Handlung aus den Augen zu verlieren.
- Die Begeisterung der Kritiker: Wenn ein Titan wie Rakesh Roshan den Film eine "Bedrohung" nennt, ist das nicht nur ein Zitat; das ist ein Marketing-Goldesel. Es setzt die Erwartung, dass man gleich etwas sehen wird, das Grenzen verschiebt.
- Der "Kältewellen"-Effekt: Ehrlich? Wenn es draußen so kalt ist und der Smog die Stadt erstickt, ist ein beheiztes Multiplex mit einer guten Soundanlage der beste Ort zum Aufhalten. Das ist Seelenfutter – nur mit viel mehr Explosionen.
Blickt man auf Tag 3, wird die wahre Prüfung der Anstieg am Sonntag sein. Wenn die Einnahmen nochmal um 30-40% steigen, sprechen wir von einem der größten Eröffnungswochenenden des Jahres – ungeachtet des geopolitischen Lärms oder der Wetterwarnungen. Vorerst kann Aditya Dhar ruhig schlafen. Die Kinokassen-Bestie ist gefüttert und will mehr.