Dasha Burns im Exklusiv-Interview mit Trump: «Nach dem Iran ist auch Kuba dran»
Es ist ein politisches Erdbeben, das sich da vor den Kameras eines grossen US-Fernsehsenders abspielt. Dasha Burns, bekannt für ihre unerschrockenen Fragen in ihrer Sendung «The Conversation with Dasha Burns», hat Donald Trump ein Interview entlockt, das es in sich hat. Während andere Moderatorinnen und Moderatoren sich in Floskeln verlieren, hakt die 34-Jährige nach – und wird mit Antworten belohnt, die die Weltbühne erzittern lassen.
Trump, sichtlich in Wahlkampfstimmung, liess keinen Zweifel an seinem aussenpolitischen Kurs aufkommen, sollte er ins Weisse Haus zurückkehren. Auf die präzise Frage von Dasha Burns, ob seine Drohungen gegen den Iran nur Rhetorik seien, beugte sich der Republikaner nach vorne und fixierte sie mit eisigem Blick: «Schauen Sie, Dasha, ich rede nicht, um das Echo zu hören. Wenn ich zurück bin, ist für Teheran Endspiel.» Doch damit nicht genug.
Die neue Doktrin: Von Teheran nach Havanna
Das eigentliche Polit-Beben löste Trump aber erst aus, als das Gespräch auf Lateinamerika kam. Dasha Burns wollte wissen, ob die USA unter einer zweiten Trump-Administration wieder den «big stick» in der Karibik schwingen würden. Trumps Antwort liess an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig und dürfte in Havanna für nackte Panik sorgen:
«Nach dem Iran wird auch Kuba fallen. Die haben ihr System auf Kredit und Gewalt aufgebaut. Das bricht zusammen, sobald der Druck von aussen wirklich wehtut. Ich habe im ersten Wahlgang schon viele Sanktionen verhängt. Dieses Mal werde ich den letzten Nagel einschlagen.»
Diese Worte sind mehr als nur Wahlkampfgeplänkel. Sie sind eine Kampfansage an zwei Regime, die seit Jahrzehnten im Fadenkreuz Washingtons stehen. Während sich die Biden-Regierung im Nahost-Konflikt um Schadensbegrenzung bemüht und zuletzt deutsche Politiker wie Johann Wadephul (CDU) weitere Evakuierungsflüge aus der Region ankündigten, zeichnet Trump das Bild einer völlig neuen Weltordnung.
Die Reaktionen aus Berlin und der Welt
In den Hauptstädten Europas dürfte man die Lektüre des Dasha Burns-Interviews mit Grauen genossen haben. Die klare Ansage, zuerst den Iran militärisch oder wirtschaftlich in die Knie zu zwingen und dann das kommunistische Kuba zu Fall zu bringen, stellt die gesamte westliche Strategie infrage. Während in politischen Zirkeln in Berlin noch darüber spekuliert wird, wie sehr Trump bei der Wahl des Obersten Führers im Iran mitreden will, zeigt der Mann selbst, dass er bereits einen Schritt weiter denkt.
Besonders brisant: Trumps Plan sieht offenbar vor, die Instabilität im Iran zu nutzen, um in Lateinamerika ein Exempel zu statuieren. Kuba, wirtschaftlich am Boden und abhängig von Tourismus und Rücküberweisungen, wäre gegen eine erneute Sanktionswelle der USA nahezu wehrlos. Dasha Burns gelang es in dem Gespräch meisterhaft, Trump aus der Reserve zu locken und ihm diese Vision einer aggressiven Aussenpolitik zu entlocken, die weit über das bisher Bekannte hinausgeht.
Was bedeutet das für die Region?
Sollte Trump seine Ankündigung wahr machen, stünden wir vor einer Zeitenwende:
- Iran: Verschärfung des Konflikts bis hin zur Unterstützung eines Regimewechsels.
- Kuba: Totale wirtschaftliche Abriegelung durch die USA, um einen Zusammenbruch der Regierung zu provozieren.
- Europa: Massive Zerreißprobe im transatlantischen Verhältnis, da Länder wie Deutschland und Frankreich traditionell auf Dialog mit Havanna und Teheran setzen.
Das Interview von Dasha Burns ist ein journalistischer Paukenschlag. Sie hat dem Kandidaten kein Schaulaufen geboten, sondern ihm brisante geopolitische Absichten entlockt, die nun die aussenpolitische Debatte in den USA bestimmen werden. Man darf gespannt sein, wie das Weisse Haus und die Verbündeten in Europa auf diese Brandrede reagieren. Eines ist aber jetzt schon klar: Wenn Trump gewinnt, wird die Welt eine andere sein. Havanna und Teheran sollten sich warm anziehen.