Startseite > Unterhaltung > Artikel

Warum Akshay Kumar sagt, dass die Gujarati-Geschäftsmentalität anders tickt: Kultur, Kino und die Chola Tigers

Unterhaltung ✍️ Rohan Desai 🕒 2026-03-17 03:42 🔥 Aufrufe: 2
Akshay Kumar am Set von Glücksrad Indien

Wenn du kürzlich Akshay Kumar in der Sendung Glücksrad Indien gesehen hast, dann hast du ihn genau das tun sehen, was er am besten kann – Humor mit einer Prise Realitätssinn vermischen. Aber diesmal ging es nicht um Actionszenen oder Fitness. Es ging um die Gujarati-Mentalität. Und ganz ehrlich, er hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Als er diesen perfekten Gujarati-Satz fallen liess – „Inka dimaag chhe, gunna zyada chalta hai“ (sinngemäss: Die haben Köpfchen, da läuft einfach mehr) – brachte er das Publikum zum Brüllen, regte aber auch zum Nachdenken an: Ja, diese Leute haben wirklich einen zusätzlichen Gang, wenn es ums Geschäft geht.

Akshay, der stets offen über seine Punjabi-Wurzeln spricht, verriet eine wenig bekannte, emotionale Anekdote über seinen verstorbenen Vater. Der Mann schaute sich die Filme seines Sohnes über zwanzig Mal an und schleifte alle mit, um sie sich immer wieder anzusehen. Dieser altmodische, sture Stolz kommt einem seltsam bekannt vor, wenn man in einem Gujarati-Haushalt aufgewachsen ist – wo über Familie, Essen und Finanzen mit der gleichen Leidenschaft diskutiert wird. Und apropos Leidenschaft: Der Schauspieler zog auch den Hut vor der Gujarati-Filmindustrie, insbesondere vor der inspirierenden Reise eines kleinen Films namens Laalo. Nicht nur Bollywood versteht es, Geschichten zu erzählen; der wahre Herzschlag liegt oft im regionalen Puls.

Der Geschäftssinn hinter dem Bhajiya

Seien wir ehrlich – wenn man Gujarati hört, denkt man an Unternehmergeist. Vom Tante-Emma-Laden bis zum Firmenimperium: Diese Gemeinschaft hat einen fast genetisch verankerten Instinkt für den Handel. Deshalb haben sie sich auch schneller an Dinge wie die Mehrwertsteuer (GST) angepasst, als man „geschäftsfreundlich“ sagen kann. Während der Rest des Landes sich über die Bürokratie den Kopf zerbrach, waren Gujarati-Händler bereits drei Schritte voraus und fanden Effizienz im neuen System. Das ist kein Glück; das ist jahrhundertealte kaufmännische Weisheit, die in der Kultur verankert ist. Man sieht es in Surat bei den Diamantpolierern, in Ahmedabad bei den Textilmagnaten und bei jedem Chai-Wala, der dein Wechselgeld berechnet, bevor du überhaupt dein Portemonnaie gezückt hast.

Mehr als nur Business: Kulturelles Selbstbewusstsein

Aber die Gujarati-Leute leben nicht nur von Kontobüchern und Bilanzen. Da findet eine kreative Explosion statt, und zwar eine laute. Nehmt zum Beispiel Rhythm Rajyaguru. Seine Stimme ist zum Synonym für moderne Gujarati-Fusion geworden – er verbindet Folk-Klänge mit zeitgenössischen Vibes und lässt jede Garba-Nacht zu einem Festival werden. Seine Tracks sind nicht nur Lieder; sie sind Hymnen für eine Diaspora, die mit den Wurzeln verbunden bleiben und gleichzeitig zu einem globalen Rhythmus tanzen will.

Und dann ist da noch die Literaturszene. Man kann nicht über indische Mythologie und Geschichte sprechen, ohne auf Amish zu stossen, den Autor, der Die Unsterblichen von Meluha zu einem Begriff gemacht hat. Er ist zurück, und diesmal nimmt er uns mit auf eine Reise mit The Chola Tigers: Avengers of Somnath. Wenn schon der Titel den Puls nicht in die Höhe treibt, dann der Schauplatz: Somnath, die heilige Tempelstadt an der Küste Gujarats, reich an Legenden und Widerstandskraft. Amish hat dieses Talent, Geschichte in ein Abenteuer zu verwandeln, das einen an die Sesselkante fesselt. Und Chola-Krieger mit der Somnath-Kulisse zu kombinieren? Das ist ein Cocktail der Extraklasse, der nur darauf wartet, verschlungen zu werden. Für jeden, der indische Geschichte mit einer Prise Masala liebt, wandert dieses Buch ganz nach oben auf die Leseliste.

Was macht den Takt in Gujarat aus? Ein kurzer Überblick

  • Der Dhanda (Geschäfts-) Instinkt: Vom professionellen Umgang mit der GST bis zur Dominanz im globalen Handel – Gujaratis haben einen sechsten Sinn für Kommerz.
  • Kino mit Seele: Filme wie Laalo beweisen, dass Gujarati-Kino nicht nur Unterhaltung ist – es geht um Geschichten, die berühren, oft mit kleinstem Budget, aber mit maximalem Herz.
  • Musikalische Wurzeln: Künstler wie Rhythm Rajyaguru bringen die Folk-Klänge zur Gen Z und stellen sicher, dass Dhol und Ravanhatta nie aus der Mode kommen.
  • Geschichtstiefe: Mit Wahrzeichen wie dem Somnath-Tempel ist Gujarat ein lebendiges Museum. Amishs neues Buch kratzt nur an der Oberfläche der Geschichten, die in seinen Böden vergraben sind.

Ob es nun Akshay Kumar ist, der im nationalen Fernsehen Witze reisst, ein Low-Budget-Film, der Wellen schlägt, oder ein Bestsellerautor, der in Gujarats kriegerische Vergangenheit eintaucht – eines ist klar: Der Gujarati-Geist ist unaufhaltsam. Er ist scharfsinnig im Geschäft, reich an Kultur und immer, immer bereit für den nächsten grossen Wurf. Und ehrlich? Gunna zyada chalta hai (Da läuft einfach mehr).