ABB Robotics geht wegweisende Zusammenarbeit mit NVIDIA ein – was das für die Industrie bedeutet
Es war einer dieser Momente, bei dem man wirklich aufhorcht. ABB Robotics und NVIDIA, zwei Schwergewichte in ihren Bereichen, tun sich zusammen, um die letzte grosse Hürde in der Robotikbranche zu überwinden. Es geht hier nicht um ein gewöhnliches Upgrade – das ist ein Technologiesprung, der Elektronikgiganten wie Foxconn sofort auf den Plan ruft. Und für uns, die die Branche verfolgen, ist es, als würde eine neue Ära beginnen.
Simulation wird in Echtzeit zur Realität
Das Herzstück der Zusammenarbeit ist etwas so unspektakulär Revolutionäres wie Software. Bisher gab es eine klare Grenze zwischen der virtuellen Welt, in der Roboter programmiert und getestet werden, und der physischen Realität in der Halle. Diese Grenze verwischen ABB und NVIDIA jetzt. Indem sie NVIDIAs Plattform für digitale Zwillinge mit den Steuerungssystemen von ABB verweben, können Bediener nun genau sehen, wie sich ein Roboter verhalten wird – in Echtzeit, unter Berücksichtigung aller physikalischen Gesetze – bevor er auch nur einen Arm bewegt. Das ist, als hätte man eine Glaskugel, die niemals lügt.
Der erste grosse Testpilot ist kein Geringerer als Foxconn, der weltgrösste Auftragsfertiger für Elektronik. Sie werden die neue Technologie nutzen, um ihre Montagelinien zu optimieren. Und das ist erst der Anfang. Die Kombination von ABB Robotics Lösungen und NVIDIAs KI-Fähigkeiten eröffnet völlig neue Arbeitsweisen in Bereichen von der Automobilindustrie bis hin zur Pharmazie.
Sicherheit und Präzision – bis ins kleinste Detail
Aber es wird nicht nur das grosse Ganze neu gezeichnet. Wenn man in das Ökosystem von ABB eintaucht, sieht man, wie die gesamte Kette zusammenhängt. Nehmen wir zum Beispiel ABB AB Jokab Safety, ihre Sicherheitssparte, die dafür sorgt, dass Roboter und Menschen gefahrlos auf derselben Fläche zusammenarbeiten können. In einer Welt, in der Roboter schneller und autonomer werden, sind die Lösungen von Jokab wichtiger denn je. Es geht um Laserschutzgitter, Not-Aus-Systeme und Software, die garantiert, dass nichts Unvorhergesehenes passiert, wenn sich das Produktionspersonal in der Nähe bewegt.
Und für denjenigen, der einen älteren Roboterpark wartet – oder gerade einen neuen aufbauen will – sind stets auch die Details im Blick. Ein solches Beispiel ist die Batterie für die SPS von ABB Robotics 3HAC-2530-1. Das klingt nach einer Kleinigkeit, aber jeder, der schon länger dabei ist, weiss, dass ein leerer Akku in der Steuerung die gesamte Produktion lahmlegen kann. ABB hat deshalb ein ganzes System für Ersatzteile und Support aufgebaut, das sicherstellt, dass Kunden unerwartete Ausfallzeiten vermeiden. Es ist diese Art von Verlässlichkeit, die grosse Hersteller dazu bringt, voll auf Automatisierung zu setzen.
Gebäude 331 – das Epizentrum der Entwicklung
Ein Grossteil der neuen Technologie entsteht im ABB Robotics - Gebäude 331, einer Anlage, die sowohl als Forschungszentrum als auch als Testumgebung dient. Dort kommen Ingenieure, Programmierer und Kunden zusammen, um gemeinsam die Grenzen des Machbaren für Industrieroboter auszuloten. Hier werden die neuen Softwarelösungen mit NVIDIA verfeinert, und hier kann man die Zukunft aus nächster Nähe betrachten. Gebäude 331 ist in den letzten Jahren zu einem Magneten für internationale Partner geworden, die bei den neuesten Entwicklungen vorn mit dabei sein wollen.
Was bedeutet das nun für die Schweizer Industrie? Erstens, dass ABB Robotics Lösungen jetzt international noch schlagkräftiger und wettbewerbsfähiger werden. Zweitens, dass Schweizer Hersteller, die bereits ABB-Ausrüstung einsetzen, Zugang zu einer völlig neuen Ebene der Optimierung erhalten. Wir sprechen hier von kürzeren Durchlaufzeiten, weniger Ausschuss und einer Flexibilität, die es ermöglicht, die Produktion in Stunden statt in Tagen umzustellen.
Und für den, der immer noch nicht überzeugt ist: Wenn Foxconn – das iPhones, Playstations und vieles andere baut, was Sie zu Hause haben – sich entscheidet, auf diesen Zug aufzuspringen, dann lohnt es sich, zuzuhören. ABB Robotics zeigt einmal mehr, dass sie nicht nur an vorderster Front mit dabei sind, sondern diese aktiv gestalten.
- ABB Robotics Lösungen – Komplettlösungen für die Automatisierung.
- ABB AB Jokab Safety – Sicherheitssysteme für die Mensch-Roboter-Kollaboration.
- Batterie 3HAC-2530-1 – Kritisches Ersatzteil für die SPS-Steuerung.
- Gebäude 331 – Das Epizentrum der Robotik-Innovationen von ABB.