Resident Evil Requiem: Das Gerücht, das die Saga und die Zombies wiederbelebt

Resident Evil Requiem: Das Phantom-Projekt, das die Spieler verfolgt
Dir ist auch aufgefallen, wie in letzter Zeit überall der Hashtag Resident Evil Requiem aufploppt? Seit ein paar Wochen geistert ein Gerücht durch die Community: Capcom soll angeblich an einem neuen Teil namens Resident Evil Requiem arbeiten. Die einen reden von einem Remake des vierten Teils, andere wiederum von einer brandneuen Episode, die sich um Kult-Charaktere dreht. Eines steht fest: Den Fans vom Survival Horror läuft bei dem Gedanken schon das Wasser im Mund zusammen. Und mal ehrlich, nach dem Mega-Erfolg der Remakes von Resident Evil 2 und wär’s ja auch blöd, nicht daran zu glauben.
Easter Eggs, die fast zu offensichtlich sind
Was das Feuer so richtig anheizt, ist diese ganze Easter-Egg-Geschichte. Capcom hat ja schon immer gerne kleine Verstecke und Anspielungen in seine Spiele eingebaut, aber diesmal sehen viele darin fast schon eine etwas tollpatschige Liebeserklärung. In Foren haben Schnüffler in Resident Evil Village ein Dokument entdeckt, das ein gewisses "Requiem-Protokoll" erwähnt. Zufall? Wohl kaum. Andere schwören, in einem Gang von Resident Evil 4 Remake einen Zombie-Krankenpfleger "Requiem" murmeln gehört zu haben. Na ja, nach zehn Stunden Spielzeit spielt das Gehör einem vielleicht einen Streich, aber die Idee setzt sich fest. Was, wenn uns Capcom hier schon monatelang einen Bären aufbindet?
Zombies gehen einfach immer: Warum wir nicht genug kriegen
Untote sind ein bisschen wie Käse: Je stärker sie stinken, desto mehr lieben wir sie. Eine aktuelle Analyse hat es uns wieder ins Gedächtnis gerufen: Zombies sind zeitlos, weil sie unsere tiefsten Ängste widerspiegeln – Krankheit, eine tobende Menge, das Ende der Welt. Seit dem ersten Resident Evil auf der PlayStation bis zu den hochglanzpolierten Versionen von heute hat sich am Rezept nichts geändert: knarrende Türen, knappe Munition und das Gefühl, ganz allein dem Grauen gegenüberzustehen. Resident Evil Requiem könnte uns mit einem ordentlichen Schuss Nostalgie genau dahin zurückversetzen.
Was wir uns für den neuen Teil wünschen würden
Falls sich das Gerücht bewahrheitet, hier mal meine bescheidenen Forderungen (und ich bin mir sicher, ihr seht das genauso):
- Eine Rückkehr zu den Wurzeln mit festen Kamerawinkeln im Stil der Tank-Steuerung, damit wir uns so richtig fürchten können wie 1998.
- Bescheuerte, aber geniale Rätsel, bei denen man drei Statuen in der richtigen Reihenfolge platzieren muss, um eine Tür zu öffnen.
- Eine deutliche Hommage an Resident Evil 4, aber ohne es zu übertreiben – wir brauchen kein weiteres verstecktes Remake.
- Langsame, aber furchteinflößende Zombies – keine Sprinter, die dir in zwei Sekunden im Nacken sitzen.
- Einen Soundtrack, bei dem man am liebsten das Licht anlässt zum Schlafen.
Treibt Capcom es mit seinen Anspielungen zu weit?
Ganz ehrlich, wir lieben Easter Eggs. Aber wenn wirklich jede Ecke eines Spiels zur Schnitzeljagd wird, verliert man leicht das Wesentliche aus den Augen: die reine Angst. Einige Fans werfen Capcom vor, bei diesen versteckten Botschaften völlig zu übertreiben, sodass Resident Evil Requiem am Ende mehr ein Meta-Rätsel als ein echtes Horror-Spiel wäre. Ich sag mal so: Solange die Leidenschaft stimmt, sind wir dabei. Aber das Studio sollte jetzt nicht anfangen, sich wie M. Night Shyamalan zu fühlen und hinter jeder Ecke eine überraschende Wendung verstecken zu wollen.
Bis zu einer offiziellen Ankündigung – die vielleicht beim nächsten Showcase fällt – sezieren wir weiter jedes Bild, jeden Trailer, jedes Gerücht. Und falls es Resident Evil Requiem gar nicht geben sollte, dann erfinden wir es uns einfach. Denn darum geht’s doch letztlich, wenn man Fan ist: zu hoffen, dass die Zombies niemals sterben.