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Die vielen Gesichter des "Seins": Vom Notdienst in Bermeo bis zur Schlange in der Politik

Gesellschaft ✍️ Carlos Rodríguez 🕒 2026-03-11 23:42 🔥 Aufrufe: 2
Räumung in Bermeo

Also, fangen wir mal mit dem Offensichtlichen an: dem Verb sein. Wir benutzen es für alles: um zu beschreiben, wer wir sind, was wir tun und sogar, was uns widerfährt. Aber die aktuellen Ereignisse servieren es uns dieser Tage auf einem Silbertablett, mit den unterschiedlichsten Bedeutungen. Vom öffentlichen Dienst, bei dem in Bermeo Menschen ihre Haut für uns riskieren, über die Schlangen, die sich in der internationalen Politik winden, bis hin zum Sertralin, das viele brauchen, um den Alltag auf die Reihe zu kriegen. Schauen wir's uns Schritt für Schritt an, der Stoff ist ja wie gemacht für eine ordentliche Plauderei.

Der Dienst, der uns schützt (und uns ein Vorbild ist)

Was in Bermeo passiert ist, war ein Schock. Ein ganzes Wohnhaus wurde vorsorglich geräumt, die Anwohner standen auf der Straße und wussten gar nicht so recht, was eigentlich los ist. Aber mitten im Chaos sticht vor allem die Schnelligkeit der Einsatzkräfte hervor. Leute, die ihren Dienst machen, und zwar für etwas, das über einen Fernsehauftritt hinausgeht. Man hat gesehen, wie sie sich koordiniert, sich um die älteren Leute gekümmert und die Nerven beruhigt haben. Das nenne ich Dienst am Nächsten, und ich hoffe, dass es so was immer geben wird. Denn wenn's mal brenzlig wird, zählt nur eines: dass jemand da ist und anpackt.

Die Schlange im Garten von Westminster

Währenddessen geht es auf der anderen Seite des Teichs richtig rund. Dokumente, die unter den Teppichen der Macht hervorgekramt wurden, legen nahe, dass so manch hohes Tier – wie Starmer oder Mandelson – ganz genau wusste, wie riskant der Umgang mit gewissen Freunden sein kann. Und hier ist die Schlange nicht das Tier, das am Boden kriecht, sondern die, die sich in den feinen Zwirn der Politiker einschleicht und bereit ist, ihr Gift zu verspritzen, wenn die Zeit reif ist. Was für ein Polit-Krimi, und das ist kein Drehbuch für eine Fernsehsendung, das ist die Realität. Die Macher von Fernsehsendungen reiben sich die Hände, und wir, wir schlucken's.

Sertralin und der ganz normale Alltag

Bei all dem Skandal ist es kein Wunder, dass viele von uns zu irgendwas greifen, um den Stress zu bewältigen. Sertralin ist für Millionen von Menschen zur stillen Begleiterin geworden. Und das hat seinen Grund: Zwischen Räumungen, internationalen Schlagzeilen und dieser Dauerberieselung mit Infos schreit das Gehirn nach einer Pause. Also, wenn du jemanden siehst, der gelassener wirkt als sonst, heißt das vielleicht nicht, dass ihm alles schnurzpiepegal ist, sondern dass er sein ganz persönliches Rezept gefunden hat, um klarzukommen. Letzten Endes kriegt das jeder irgendwie hin, sein eigenes Sein über Wasser zu halten.

Die tausend Gesichter des Seins in einer einzigen Woche

Machen wir mal eine kleine Zusammenfassung, damit wir keins vergessen:

  • Sein als öffentlicher Dienst: die, die in Bermeo und überall sonst etwas riskieren, ohne dafür Beifall zu brauchen.
  • Sein als Schlange: die Politik mit ihren leisen Bewegungen und ihren Bissen.
  • Sein als Fernsehsendung: die Medienshow, die uns unterhält, während wir die Skandale verdauen.
  • Sein als Sertralin: der kleine chemische Stupser, der uns hilft, den Kopf über Wasser zu halten.

Und am Ende bleibt genau das: das Sein eines jeden, mit seinen Eigenheiten, seinen Nachrichten und seiner Art zu überleben. Denn Sein ist nicht einfach nur Existieren, es ist Leben mit allem, was dazugehört. Und du, welches Gesicht des Seins hat dich diese Woche erwischt?