Angriff mit Drohnen am Flughafen Dubai: Was wirklich geschah und wie sicher ist Fliegen jetzt?
Ich verfolge hier nun schon den ganzen Vormittag die Nachrichten, und man muss wohl so sein wie ich: ein alter Hase, der schon unzählige Krisen miterlebt hat, und doch erschrickt man kurz innerlich. Denn Drohnen Flughafen Dubai in einem Satz – das klingt nach einem Katastrophenszenario für den weltweit verkehrsreichsten Knotenpunkt des internationalen Flugverkehrs. Und tatsächlich, heute Morgen war es so weit. Zwei iranische Drohnen schlugen in der Nähe des Flughafens Dubai International (DXB) ein. Lassen Sie uns klären, was genau passiert ist, denn die Gerüchteküche brodelt bereits.
Ein Morgen voller Spannungen: Vier Verletzte, aber die Triebwerke laufen weiter
Es geschah so gegen elf Uhr vormittags Ortszeit. Die Behörden in Dubai bestätigten recht schnell, dass zwei Drohnen in der Nähe des Flughafens niedergegangen waren. Seien wir ehrlich, vier Verletzte sind vier zu viel, und das ist man sich dort auch bewusst. Es handelte sich um drei Männer aus Ghana und Bangladesch mit leichten Verletzungen und einen Inder, dem es etwas schlechter geht, der aber nicht in Lebensgefahr schwebt. Das Seltsame ist: Der Rest der Welt denkt sofort an einen geschlossenen Flughafen und gestrandete Passagiere. Aber DXB? Der lief einfach weiter.
Das ist es, was mir auffällt: die Widerstandsfähigkeit. Die Erklärung war klar: "Der Flugverkehr läuft normal." Keine stundenlangen Verspätungen, kein Chaos auf den Startbahnen. Das ist nicht selbstverständlich, denn seit dem Konflikt mit dem Iran am 28. Februar ausgebrochen ist, haben die Streitkräfte der VAE alle Hände voll zu tun. Sie geben an, seither 1.475 Drohnen entdeckt zu haben, von denen sie 1.385 abfangen konnten. Die 90, die tatsächlich eingeschlagen haben, das sind Vorfälle wie wir sie heute gesehen haben. Es ist ein mathematisches Spiel aus Abwehren und Hoffen, dass es gut geht.
Das große Chaos: Es betrifft nicht nur Dubai
Und wer denkt, es bliebe bei DXB, der irrt. Das ist ein Dominoeffekt in der gesamten Region. Ich sah die neuesten Meldungen von Eingeweihten aus der Region, und es ist ein Wirrwarr aus Geschossen.
- In der Straße von Hormus, dem Nadelöhr des Ölhandels, wurden mehrere Containerschiffe von unbekannten Objekten getroffen. Besatzungen mussten von Bord.
- Kuwait schoss acht iranische Drohnen ab, Saudi-Arabien fing fünf ab, die auf ein Ölfeld zusteuerten.
- Sogar Katar, oft noch der neutrale Gesprächspartner, hatte Flugabwehr in der Luft über Doha.
Es ist eine koordinierte Machtdemonstration. Der Iran droht nun sogar, Banken und Finanzinstitute in der Region zu meiden. Das ist eine Warnung mit Wirkung, denn Dubai lebt von Geld und Handel. Man spürt, dass die Anspannung greifbar ist, auch wenn alle versuchen, den Laden am Laufen zu halten.
Praktischer Ratgeber: Was bedeutet das, wenn Sie nach Dubai reisen?
Jetzt denken Sie vielleicht: "Schöne Geschichte, Lars, aber ich habe in drei Wochen einen Flug in genau dieses Dubai. Was soll ich tun?" Gute Frage. Lassen Sie uns einen kleinen Ratgeber für den heutigen Reisenden erstellen.
Zunächst: Die Analyse der Lage vor Ort zeigt, dass Emirates und flydubai immer noch ihre Flugpläne einhalten. Am Samstag, dem 7. März, mussten sie kurz pausieren, weil Trümmerteile abgefangener Raketen herabfielen. Heute nicht. Es ist das neue Normal: Man bucht ein Ticket in ein Spannungsgebiet. Mein Rat? Überprüfen Sie immer die neuesten NOTAMs (Nachrichten für Luftfahrer) von DXB, aber vor allem: Hören Sie auf die örtlichen Behörden vor Ort. Wenn die sagen "bleiben Sie von Fenstern fern", wie sie es neulich taten, dann tun Sie das einfach.
Und zur Vorgehensweise: Falls Sie vorhaben, selbst eine Drohne nach Dubai mitzunehmen, um die Skyline zu filmen, denken Sie lieber zweimal darüber nach. Der Luftraum ist derzeit militärisches Sperrgebiet. Die Regeln der Zivilluftfahrtbehörde Dubais (DCAA) waren schon immer streng – man muss seine Drohne registrieren lassen, Genehmigungen einholen – aber jetzt sind bestimmte Zonen schlichtweg Tabu. Sie wollen nicht derjenige sein, der versehentlich für ein feindliches Objekt gehalten wird. Vertrauen Sie mir, dieses Gespräch mit den Sicherheitskräften wollen Sie nicht führen. Lassen Sie die Drohne im Koffer und genießen Sie die Stadt vom Boden aus.
Es sind verrückte Zeiten. Einerseits sieht man die geopolitische Spannung, die buchstäblich vor unserer Haustür (oder unserer Abflughalle) explodiert, andererseits versucht der Alltag einfach weiterzugehen. Der heutige Tag war ein Realitätscheck: Selbst der verkehrsreichste Flughafen der Welt ist nicht immun, aber er beweist auch, dass er verdammt gut was aushält.