Startseite > Sport > Artikel

Ally McCoist explodiert wegen VAR: "Eine absolute Farce" – und warum die talkSPORT-Legende mehr Recht hat denn je

Sport ✍️ Tom Reynolds 🕒 2026-03-04 22:04 🔥 Aufrufe: 2

Ally McCoist talkSPORT

Wenn es eine Stimme im britischen Fußball gibt, die den ganzen Vereinssprech durchschneidet und sofort auf den Punkt kommt, dann ist es Ally McCoist. Die Rangers-Legende und talkSPORT-Konstante hat wieder zugeschlagen, und diesmal zielt sein Frust auf den gefürchteten VAR. Nach einem weiteren Wochenende voller Verwirrung in der Premier League ließ "Super Ally" in der Frühstücksshow die Muskeln spielen – und ehrlich gesagt war das Radio vom Allerfeinsten.

"Den Film kennen wir schon" – McCoist geißelt VAR-Willkür

Es begann mit einer Penalty-Szene in einem Premier-League-Spiel – von der Sorte, bei der Fans sich die Haare raufen. Der eine Offizielle sieht ein klares Foul, ein anderer entscheidet nach dreiminütigem Starren auf den Bildschirm auf Simulation. Für McCoist war das ein Flashback zu einem ähnlichen Vorfall mit seinem alten Klub, den Rangers, früher in der Saison. "Du sitzt da und denkst: Wie können die sich das ansehen und nicht geben?", schimpfte er bei talkSPORT Breakfast with Ally McCoist & Gabby Agbonlahor. "Wir hatten vor ein paar Monaten exakt die gleiche Situation im Ibrox. Der Rangers-Mann wird abgeräumt, und sie winken weiter. Und jetzt hier unten, in der sogenannten besten Liga der Welt, machen sie denselben Fehler. Das ist eine absolute Farce und zerstört den Spielfluss."

Was McCoists Analyse so mitreißend macht, ist, dass er nicht einfach aus Jux motzt. Er bringt die Perspektive eines Mannes ein, der selbst im Strafraum gestanden hat und genau weiß, bei welchem Kontakt man wirklich fällt. Und wenn er dann so richtig in Fahrt kommt, Seite an Seite mit Gabby, entsteht die perfekte Mischung aus Alt-Stürmer-Instinkt und moderner Frustration. Deshalb schalten jeden Morgen tausende Zuhörer ein.

Das Traum-Duo: Wer sitzt neben "Super Ally"?

Ob er nun die Energie eines ehemaligen englischen Teamspielers aufgreift oder mit einem alten Kumpel aus seiner aktiven Zeit herumblödelt – die Chemie auf der Couch von talkSPORT Breakfast ist unbestreitbar. Im Laufe der Jahre haben wir einige brillante Partnerschaften gesehen:

  • Mit Gabby Agbonlahor: Die Dynamik ist genial. Gabby spielt den Bösewicht aus dem Pantomime-Theater, den Provokateur, während Ally der weise, alte Kopf ist, der gelegentlich sein inneres Kind rauslässt. Ihre Chemie bei talkSPORT Breakfast with Ally McCoist & Gabby Agbonlahor ist pures Gold.
  • Mit Andy Townsend: Ein klassisches Paar. Zwei Typen, die alles gesehen haben: Management, Trainerjob und Spielen auf höchstem Niveau. Wenn talkSPORT Breakfast with Ally McCoist and Andy Townsend so richtig loslegt, ist es, als würde man mit zwei Kerlen in der Kneipe sitzen, die Fußball wirklich lieben und jeden Zweikampf und Pass sezieren.
  • Mit Ray Parlour: Und hier geht der Spaß so richtig los. Der "Romford Pele" und "Super Ally" gemeinsam? Das ist Chaos im besten Sinne. Bei talkSPORT Breakfast with Ally McCoist & Ray Parlour sind Anekdoten, Gaudi und die Art von Radio garantiert, die einen zu spät zur Arbeit kommen lässt, weil man nicht abschalten kann.
  • Mit Jeff Stelling: Das Traumteam für jeden Fußballfan beim Aufwachen. Wenn talkSPORT Breakfast with Jeff Stelling & Ally McCoist sich zusammentut, hat man das ultimative Moderator-Experten-Duo. Jeff baut sie auf, Ally haut sie aus dem Stadion.

"Die müssen sich am Riemen reißen" – Die Rangers-Verbindung sitzt tief

Den Gers-Mann kann man einfach nicht aus ihm herauskriegen. McCoists Frust über den aktuellen Zustand der Schiedsrichterei ist nicht nur ein allgemeines Gemecker; es ist zutiefst persönlich. Wie er in der Sendung betonte, ist es vor allem die mangelnde Konsequenz, die ihn auf die Palme bringt. Er erinnerte an jene Strafstoß-Entscheidung im Ibrox – diejenige, bei der die "Light Blues"-Anhänger immer noch fassungslos den Kopf schütteln – und zog einen direkten Strich zum jüngsten Vorfall im englischen Oberhaus. "Es ist der gleiche Fehler, der in zwei verschiedenen Ländern passiert, und niemand lernt dazu", sagte er. "Wenn die Premier League den VAR schon einsetzt, dann sollen sie es richtig machen. Lasst es nicht zur Lotterie verkommen. Und bei uns hier oben haben die Rangers-Fans jedes Recht, wütend zu sein, weil auch sie schon auf der falschen Seite solcher Entscheidungen standen."

Diese Bereitschaft, die Dinge so zu benennen, wie er sie sieht, egal um welche Liga oder welchen Klub es geht, macht Ally McCoist zu der Stimme, die wir gerade jetzt brauchen. In einer Ära medial austrainierter Eintönigkeit ist er der Typ aus der Kneipe, der tatsächlich neun Meisterschaften und einen europäischen Titel gewonnen hat und einem genau erklärt, warum dieser Schiri dringend mal zum Optiker müsste. Möge er uns noch lange in den Frühstücksradios erhalten bleiben.