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Winter-Paralympics 2026 in Mailand-Cortina: Das müssen Sie zum Kampf um Gold wissen

Sport ✍️ Lukas Weber 🕒 2026-03-06 05:08 🔥 Aufrufe: 2
Logo der Winter-Paralympics 2026 in Mailand-Cortina

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, die Vorfreude steigt: In wenigen Tagen ist es endlich so weit. Vom 6. bis zum 15. März 2026 wird Italien zum Zentrum des paralympischen Wintersports. Die XIV. Winter-Paralympics in Mailand und Cortina d'Ampezzo versprechen nicht nur packende Wettkämpfe, sondern auch eine spektakuläre Kulisse, die Geschichte und Moderne auf einzigartige Weise verbindet. Wer sich fragt, was einen dieses Jahr bei den zimowe igrzyska paralimpijskie 2026 erwartet, bekommt hier den ultimativen zimowe igrzyska paralimpijskie 2026 guide an die Hand.

Fünf Arenen, ein Ziel: Die Schauplätze der Spiele

Erstmals tragen zwei Städte offiziell den Namen in der Bezeichnung, doch die Wettkämpfe verteilen sich sogar auf insgesamt fünf Austragungsorte – jeder mit seinem ganz eigenen Charakter. Los geht die Reise allerdings mit der Eröffnungsfeier in einem wahrhaft historischen Gemäuer: In der Arena von Verona, einem fast 2000 Jahre alten römischen Amphitheater, werden die Athletinnen und Athleten gebührend empfangen. Ein Ort, an dem einst Gladiatoren kämpften, wird zur Bühne für den friedlichen Wettstreit um paralympische Medaillen.

Die Athleten werden dann an verschiedenen Schauplätzen um Edelmetall kämpfen:

  • Mailand (Arena Santa Giulia): Hier, in einer funkelnagelneuen Halle für bis zu 14.000 Zuschauer, geht es im Para-Eishockey zur Sache. Knallhart, schnell und emotional.
  • Cortina d'Ampezzo (Stadio Olimpico del Ghiaccio): Historischer Boden für die Rollstuhlcurler. Die Arena wurde für die Olympischen Spiele 1956 gebaut und erstrahlt nun modernisiert für die Paralympics. Hier findet auch die Abschlusszeremonie statt.
  • Cortina d'Ampezzo (Parasnowboard-Park & Tofane): Direkt unter dem markanten Massiv der Tofanen liegen die Pisten für die alpinen Skifahrer und Snowboarder. Die berühmte Abfahrt "Olimpia delle Tofane" ist 2560 Meter lang und weist satte 750 Höhenmeter auf – eine echte Herausforderung.
  • Tesero (Val di Fiemme): Rund 100 Kilometer von Cortina entfernt, im Herzen des Fleimstals, finden die Langläufer und Biathleten ihr Terrain. Hier werden in den Spuren von Legenden die Ausdauer-Könige gekrönt.

Die Trophäen: Medaillen mit Tiefgang

Was wäre der Kampf ums Podium ohne die begehrten Kränze? Die Medaillen von Mailand-Cortina sind kleine Kunstwerke. Sie haben einen Durchmesser von 8 cm und sind 1 cm dick. Insgesamt wurden 1146 Stück geprägt, von denen 411 (137 je Kruszec) an die Paralympioniken gehen. Optisch ähneln sie stark den olympischen Pendants, mit einer entscheidenden Ausnahme: Auf der Vorderseite prangt nicht die Olympischen Ringe, sondern das Agitos, das Symbol der Paralympischen Bewegung. Und auf der Rückseite findet sich – ein starkes Zeichen der Inklusion – der Name der Disziplin auch in Blindenschrift (Braille).

Blick auf Weiß-Rot: Polens Mission Gold

Für die polnische Delegation haben diese Spiele eine besondere Bedeutung. Es ist eine Mission, eine 20-jährige Durststrecke zu beenden. Zum letzten Mal gab es bei zimowe igrzyska paralimpijskie 2026 aus polnischer Sicht Grund zum Jubeln in Gold: 2006 in Turin triumphierte Katarzyna Rogowiec gleich zweimal im Langlauf (5 km Freistil und 15 km Klassik). Seitdem musste sich die Mannschaft mit Silber und Bronze begnügen, der letzte Medaillengewinner war Igor Sikorski 2018 in PyeongChang mit Bronze im Riesenslalom.

Dieses Jahr soll sich das ändern. Die polnische Mannschaft für diesen zimowe igrzyska paralimpijskie 2026 review steht so gut wie. Neun Athleten (plus sechs Begleitläufer) werden die weiß-roten Farben vertreten. Ein besonderes Happy End gab es für Paweł Gil. Der Parabiathlet hatte die Norm erfüllt, wäre aber aufgrund der Startplatzverteilung zunächst nicht dabei gewesen. Dank einer Wildcard, einem Geschenk des Glücks, kann er nun doch mit seinem Begleiter Radosław Koszyk nach Italien reisen. Die Hoffnungen ruhen auf erfahrenen Kräften wie Piotr Garbowski (Langlauf) und dem starken Biathleten Błażej Bieńko, der in diesem Winter im Weltcup Vierter wurde. Sie alle eint der Traum, an jene goldene Ära von Rogowiec anzuknüpfen.

Die Ausgangslage ist also klar: Spektakuläre Arenen, wertvolle Medaillen und der unbändige Wille von Athleten aus aller Welt, sich ihre Lebensleistung mit Edelmetall vergolden zu lassen. Es wird Zeit, den Fernseher einzuschalten oder die Stimmung in den sozialen Medien zu verfolgen – die Winter-Paralympics 2026 werden uns alle in ihren Bann ziehen. Wer wissen will, how to use zimowe igrzyska paralimpijskie 2026, der sollte einfach einschalten und die Begeisterung pur erleben.