Meg Ryan: Der tapfere Gesundheitskampf der Rom-Com-Königin und der Oscar-Moment, der sie zurückbrachte
Wenn man in den 90ern aufgewachsen ist, war Meg Ryan quasi die Verkörperung der Romantik auf der Leinwand. Diese ikonische Diner-Szene in Harry und Sally? Wir haben sie alle schon zitiert. Als sie kürzlich wieder in aller Munde war – dank eines großen Oscar-Moments und einiger ehrlicher Worte über ihre Gesundheit –, hat das schon eine besondere Bedeutung gehabt. Hier erfahrt ihr, wie es um Amerikas Liebling heute steht, denn, Leute, sie hat einiges durchgemacht.
Die Oscar-Hommage, die alle Gefühle zurückbrachte
Ihr habt vielleicht das Raunen um die Academy Awards 2026 mitbekommen. Es ging nicht nur um die großen Gewinner; es war die Hommage an Regisseur Rob Reiner, bei der alle zum Taschentuch greifen mussten. Ihn gefeiert zu sehen, mit all den klassischen Ausschnitten aus This Is Spinal Tap, Die Braut des Prinzen und natürlich Harry und Sally, erinnerte uns an das goldene Zeitalter der Rom-Coms. Und man kann diesen Film nicht erwähnen, ohne an Meg zu denken. Es war, als ob der ganze Raum sich kollektiv daran erinnerte, warum wir uns in sie verliebt haben – dieser Funke, dieses Timing, dieser absolut glaubwürdige Girl-Next-Door-Charme.
Der Gesundheitskampf, dem sie sich tapfer stellt
Doch wenn in letzter Zeit Fotos von Meg auftauchen, dreht sich das Gerede nicht immer um ihre Filme. Ihr Aussehen gab viel Anlass zu Spekulationen, und sie hat dazu eine erfrischend deutliche Meinung. Die 64-Jährige kämpft mit Arthrose, was tatsächlich ihre Art zu gehen beeinflusst – auf aktuellen Fotos fällt vielleicht ein leichtes Hinken auf. Sie hat den Klatschspalten im Grunde gesagt, sie sollen den Mund halten, und klargestellt, dass die Veränderungen nichts mit einer Hollywood-Besessenheit fürs Facelifting zu tun haben, sondern mit dem sehr realen, manchmal schmerzhaften Prozess des Älterwerdens. Es ist eine Erinnerung daran, dass unsere Leinwand-Idole mit den gleichen knarrenden Gelenken und Wehwehchen zu kämpfen haben wie wir alle.
Mehr als nur die Rom-Com-Königin: Ihre anderen Werke
Wir werden zwar an einem verregneten Sonntag für immer E-M@il für Dich einlegen, aber Megs Karriere hatte schon immer mehr Schichten. Wer in den DVD-Kisten stöbert (und ja, ich sehe immer noch Kopien von Doors (DVD) in Second-Hand-Läden herumliegen), wird sie auch in dunkleren, eigenartigeren Rollen finden. Projekte wie The Nothing Man und Beneath This Mask haben gezeigt, dass sie sich nie damit zufriedengeben wollte, nur das hübsche Blondchen zu sein. Sie hat still und leise nach ihren eigenen Vorstellungen gearbeitet, stand hinter der Kamera und wählte Geschichten aus, die sie interessierten, anstatt dem Blockbuster nachzujagen.
Was liegt im Archiv?
Wenn die Oscar-Hommage euch auf die Suche nach eurer alten Sammlung geschickt hat, seid ihr nicht allein. Es gab einen regelrechten Anstieg von Leuten, die sich Harry und Sally (WS) von MGM auf Disc zulegen – wahrscheinlich, weil Streaming-Dienste kommen und gehen, aber ein Klassiker bleibt im Regal stehen. Hier sind ein paar Meg-Ryan-Essentials, die jeder im Schrank haben sollte:
- Harry und Sally: Der Bauplan. Rob Reiners Meisterwerk. Immer noch perfekt.
- Schlaflos in Seattle: Der Film, der bewies, dass man sich über einen nächtlichen Radioanruf verlieben kann.
- E-M@il für Dich: Das ultimative New-York-Gefühl der 90er, komplett mit Nostalgie für die Einwahl-Internetzeit.
- The Doors (DVD): Ein verrückter Cameo-Auftritt in Oliver Stones Epos, der ihre kantige Seite zeigt.
Das Fazit: Immer noch unsere Königin
Seht mal, Meg Ryan ist nicht mehr die quietschfidele 30-Jährige, die im Deli einen Orgasmus vortäuscht. Keiner von uns ist noch der, der er vor drei Jahrzehnten war. Aber ihr dabei zuzusehen, wie sie dieses Kapitel meistert – mit einer kaputten Hüfte, einem ausgestreckten Mittelfinger gegenüber Gerüchten über Schönheits-OPs und dem bleibenden Vermächtnis eines Films, der gerade im Dolby Theatre stehende Ovationen bekommen hat –, lässt uns sie noch mehr schätzen. Sie ist echt, sie ist menschlich, und ehrlich? Das ist weitaus attraktiver als jedes retuschierte Magazin-Cover.