Marseille vs. Auxerre: Duell der Gegensätze im Vélodrome – Champions-League-Qualifikation gegen Abstiegskampf
Was für ein Spiel erwartet uns, Leute! Wir sind zur Halbzeit dieser Begegnung zwischen Marseille und Auxerre im Vélodrome angekommen, und die Anzeigetafel zeigt zwar noch null zu null, aber lasst euch davon nicht täuschen. Das hier hat mehr Leidenschaft als ein Derby in der Kreisliga. Auf der einen Seite Olympique Marseille, das von der Champions League träumt; auf der anderen Seite Auxerre, das sich mit aller Kraft an den Klassenverbleib klammert. Mit den ganzen Ausfällen, die sie zu beklagen haben, wird die zweite Hälfte ein echter Stellungskrieg.
Zwei gegensätzliche Welten: Was auf dem Spiel steht
Für alle, die später dazukommen: Bringen wir euch auf den neuesten Stand. Das Marseille von Habib Beye geht als Dritter der Ligue 1 mit 46 Punkten in dieses Spiel und kämpft mit Lyon um das Ticket für die Champions League. Gegenüber steht Auxerre, das mit gerade einmal 19 Punkten auf dem 16. Platz liegt und nur aufgrund von zwei Punkten Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze noch die Luft zum Atmen hat – aber der Strick liegt bereits um den Hals. Zwei Welten prallen auf dem heißesten Boden Frankreichs aufeinander.
Der schmerzhafte Ausfall: Ohne Sinayoko kein Paradies
Wenn ein Name auf den Rängen der Gästefans besonders schwer wiegt, dann ist es der von Lassine Sinayoko. Der beste Torschütze von Auxerre mit 6 Treffern hat seine vierte Gelbe Karte gesehen und fehlt im Spiel. Für eine Mannschaft, die bereits den harmlosesten Angriff der Liga stellt (gerade einmal 19 Tore), ist der Verlust ihres Torjägers ein schwerer Schlag. Aber das ist nicht der einzige Ausfall, den ich erwähnen muss:
- Bei Marseille: Mir wurde zugetragen, dass Nayef Aguerd weiterhin mit seiner langwierigen Verletzung ausfällt und auch Leonardo Balerdi nicht rechtzeitig fit wird. Die lokale Abwehrreihe wird improvisieren müssen.
- Bei Auxerre: Neben Sinayoko (gesperrt) gesellen sich die Ausfälle von Romain Faivre, Oussama El Azzouzi und Lasso Coulibaly aufgrund verschiedener körperlicher Probleme hinzu. Dazu kommt, dass sie nur mit dem Allernötigsten angereist sind.
Dynamit gegen die Mauer: So läuft das Spiel
Was wir hier haben, ist ein Duell der Spielstile. Marseille ist reines Dynamit. Wir sprechen hier von der zweitbesten Offensive der Meisterschaft mit 52 Toren, nur übertroffen von PSG. Und zuhause sind sie ein Wirbelsturm: In dieser Saison erzielen sie im Vélodrome durchschnittlich fast 4 Tore pro Spiel. Auf der anderen Seite agiert Auxerre am Limit. Sie erzielen die wenigsten Tore, haben aber zuletzt eine defensive Stabilität gezeigt, die ihnen Punkte eingebracht hat, inklusive eines wertvollen 0:0 gegen Straßburg.
Die Aufstellungen, die auf dem Platz standen
Beye hatte eine klare Linie und schickte seine Männer mit einer offensiven Ausrichtung aufs Feld. Bei Marseille sahen wir Pierre-Emerick Aubameyang als Speerspitze, unterstützt von der Klasse eines Mason Greenwood (15 Ligatore, der pure Albtraum für jede Verteidigung) und der Schnelligkeit von Igor Paixão. Im Mittelfeld versuchten die erfahrenen Kondogbia und Højbjerg, die Linien zu durchbrechen. Auf Seiten von Auxerre wählte Pélissier ein vorsichtigeres 3-4-3, mit Sékou Mara, der Sinayoko vergessen machen sollte, aber ihnen fehlte ganz klar die Durchschlagskraft.
Halbzeitbilanz und Ausblick
In diesen ersten 45 Minuten hatte Marseille, wie zu erwarten, den Ballbesitz (sie liegen im Saisonschnitt bei etwa 58%), stieß aber auf eine gut organisierte Auxerre-Abwehr. Die Hausherren hatten Annäherungen, aber ihnen fehlte die Präzision beim letzten Pass. Der Schlüssel für die zweite Hälfte liegt auf den Außenbahnen. Wenn Greenwood und Paixão ihre Gegner austanzen, wird der Bann gebrochen. Auxerre wiederum lebt von dem, was sie bei Standards oder gelegentlichen Konzaren heraus holen können, aber ohne Sinayoko wiegt die Präsenz im Strafraum weniger schwer.
In meinem Marseille - Auxerre Spielbericht werde ich euch sagen, was viele von uns in der Kabine denken: Marseille hat das Zeug dazu, darf sich aber nicht in Sicherheit wiegen. Auxerre, so kämpferisch sie auch sind, spürt die Ausfälle. Wenn die Gastgeber ihre Zielgenauigkeit schärfen, endet das hier in einem Kantersieg. Aber wenn die Uhr voranschreitet und es weiterhin unentschieden steht, können die Nerven einen üblen Streich spielen. Historisch gesehen dominiert Marseille den direkten Vergleich, aber Vorsicht: Letzte Saison gewann Auxerre hier mit 1:3.
Also, die zweite Halbzeit verspricht jede Menge Emotionen. Ich tippe darauf, dass Marseille am Ende seine Klasse durchsetzt, aber wenn Auxerre weiterhin standhält, wird das Rezept für die Gäste sein: durchhalten und auf ein Wunder hoffen. Sicher ist jedenfalls: Im Vélodrome wird es niemandem langweilig.