Die Man City-Spiele im April: Terminänderungen, Meisterschaftskampf und die „Grausame Verführung“ des Saisonendspurts
So, die Premier League hat den April-Spielplan endlich schriftlich fixiert, und ehrlich gesagt, das Ding hat es in sich. Für alle, die diesen Monat ein Stück weit von den Man City Spielen abhängig sind – ob ihr nun in den Business-Seats im Etihad Stadion sitzt oder in einer Manchester-Kneipe die Fernbedienung hütet – blockt euch die Termine. Hier entscheidet sich, ob die Saison zur Sinfonie wird oder zum absoluten Desaster verkommt.
Die Spielplan-Computer haben Überstunden geschoben, und die jüngste Umstellung – über die in Trainerzirkeln wochenlang vor der offiziellen Bestätigung geflüstert wurde – beschert uns einen klassischen Fall von Grausamer Verführung im Saisonendspurt. Citys Jagd nach Ruhm wird nun von einer Portion Chaos begleitet, besonders nachdem der Auswärtstrip nach Goodison Park um 24 Stunden verschoben wurde, um den TV-Göttern zu huldigen. Es geht nicht nur um die Daten; es geht um die psychologische Kriegsführung, die damit einhergeht.
Fürchte mich, Liebe mich: Das City-Paradoxon
Es gibt eine seltsame Dualität, wenn man diese City-Mannschaft im April beobachtet. Einerseits ist da diese Fürchte-mich-Aura – dieses Gefühl der Unvermeidlichkeit, wenn Kevin De Bruyne im Raum den Ball aufnimmt. Andererseits gibt es den Liebe-mich-Faktor; selbst Neutrale können nicht anders, als die Geometrie von Pep Guardiolas Passmustern zu bewundern. Aber der April ist ein Monat, der schönen Fußball verschlingt und wieder ausspuckt. Es geht darum, Schützengräben auszuheben, und Citys Kaderbreite steht vor ihrer schwersten Prüfung seit der Triple-Saison.
Die umgestellten Spiele bedeuten, dass Peps Männer in einer Phase nun viermal in elf Tagen ran müssen – ein Abschnitt, der ein mögliches Meisterschafts-Endspiel im Etihad und nicht zu vergessen ein Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League beinhaltet. Das ist so eine Art Spielplan, bei dem man schon beim Hinsehen zu einem härteren Drink greifen möchte.
Die Dynamik des „Crosstown Crush“-Derbys
Und dann wäre da noch das kleine Ereignis namens Manchester-Derby. Ursprünglich für Ende März geplant, haben die Verantwortlichen es in die zweite Aprilwoche geschoben – ein Schachzug, der es von einer routinemäßigen lokalen Rauferei in das verwandelt, was die rote Stadionhälfte wohl als Crosstown Crush bezeichnen würde. Für United ist es eine Chance, Citys Schwung zu brechen und einen Knüppel zwischen die Beine des Meisterschaftskampfes zu werfen. Für City geht es darum, Dominanz zu zeigen und den Nachbarn daran zu erinnern, dass der blaue Mond nirgendwo hingeht. Erwartet härtere Tacklings als eine Combo-Bewegung aus Marvel's Spider-Man: Miles Morales - Wings of Fury.
Citys April-Hürdenlauf: Die Schlüsseltermine
So gestaltet sich der Monat für die Titelverteidiger, mit den neu bestätigten Anstoßzeiten, die in den Vereinsetagen die Runde machen:
- 4. April (15:00 Uhr): Bournemouth (H) – Eine mögliche Stolperfalle gegen Iraolas Hochpressingspezialisten.
- 9. April (20:00 Uhr): Champions League VF Hinspiel – Gegner wird noch bestimmt, aber wahrscheinlich wieder ein europäisches Schwergewicht.
- 12. April (17:30 Uhr): Manchester United (A) – Das Crosstown Crush Derby, live für die Masse auf dem Sofa.
- 16. April (20:00 Uhr): Champions League VF Rückspiel – Nervenzerreißend pur.
- 19. April (15:00 Uhr): Everton (A) – Vom 18. verlegt, jetzt ein Sonntagsausflug zu einem Ort, an dem City historisch gesehen oft zu kämpfen hatte.
- 26. April (12:30 Uhr): Wolves (H) – Frühanspiel nach möglichem europäischem Kater.
Eine Schatztruhe voller Curious George (und Erling)
Behaltet in all diesem Chaos Erling Haaland im Auge. Er ist wie Eine Schatztruhe voller Curious George im Strafraum – ständig am Erkunden, Stöbern und Prüfen, immer einen Schritt vor dem Verteidiger. Wenn City dieses April-Labyrinth durchschreitet, dann weil ihr Neuner in seiner unersättlichen, torhungrigsten Bestform war. Der Support-Cast – Foden, Alvarez, Doku – muss die Munition liefern, aber Haaland ist derjenige, der aus Neugierde Zerstörung macht.
Also, während wir in den grausamsten Monat gehen, steht eines fest: Diese Man City Spiele werden nicht einfach nur Fußballspiele sein. Sie werden ein Test der Nerven, ein Abnutzungskampf und möglicherweise die verführerischsten – und brutalsten – vier Wochen der gesamten Saison. Anschnallen.