Igor Tudor zu Tottenham? – Darum könnte der Kroate der nächste Spurs-Manager werden
In der White Hart Lane geht es dieser Tage richtig heiß her. Nach einer weiteren Saison, in der Tottenham seine eigenen Fans enttäuscht hat, wird nun verzweifelt nach einem neuen starken Mann auf der Trainerbank gesucht. Mehrere Insider aus dem Umfeld bestätigen mir gegenüber, dass Igor Tudor als der heißeste Kandidat aufgetaucht ist. Der ehemalige Trainer von Marseille und Verona ist dafür bekannt, Mannschaften mit eiserner Disziplin und explosivem Temperament zu formen – genau das, was der Arzt für eine Spielergruppe verschrieben hat, die viel zu lange ratlos wirkte.
Ein Fels in der Abwehr
Für diejenigen, die seine Karriere nicht verfolgt haben: Igor Tudor ist nicht irgendwer. Als Spieler gewann er mit Juventus die Meisterschaft und war ein Fels in der kroatischen Nationalmannschaft. Als Trainer hat er Vereine wie Hajduk Split, Udinese, Hellas Verona und zuletzt Marseille betreut, wo er die Franzosen in die Champions League führte. Sein Stil ist körperlich fordernd und direkt – ein Fußball, der an den Mann selbst erinnert. Übrigens wird sein Name in ausländischen Medien oft fälschlich als Igor Tudorache wiedergegeben, aber in Fußballkreisen weiß jeder, wer der hitzköpfige Kroate ist.
Darum passt er wie die Faust aufs Auge
Seien wir ehrlich: Tottenham hat seit langem den Ruf, eine "weiche" Mannschaft zu sein. Ihnen fehlt die nötige Härte, dieser Siegeswille, der gute von großen Teams unterscheidet. Einzelne Spieler haben gegenüber meinen Gesprächspartnern zugegeben, dass die Kabine einen Weckruf braucht. Igor Tudor könnte der Mann sein, der diesen Trend umkehrt. Er stellt Teams auf, die für den Gegner ein Albtraum sind. Er organisiert die Defensive wie nur wenige, gibt den Spielern aber gleichzeitig offensive Freiheiten – vorausgesetzt, sie malochen sich zu Hause den Arsch auf. Stellen Sie sich eine Mischung aus Diego Simeone und Antonio Conte vor, gewürzt mit alter kroatischer Sturheit.
Ryan Mason in den Kulissen
Gleichzeitig wird getuschelt, dass der Klub-Legende Ryan Mason in irgendeiner Rolle ein Comeback bevorstehen könnte, vielleicht als Assistent, falls Tudor den Job bekommen sollte. Mason, der selbst schon Interimstrainer war, kennt jeden Winkel des Vereins. Die Vereinsführung sieht eine erfahrene Hand wie Tudor vor, mit Mason als Bindeglied zu den heutigen jungen Stars. Ein solches Duo könnte Sprengstoff sein – einer, der auf den Tisch haut, und einer, der die Mechanismen schmiert.
Was er dem Team tatsächlich bringen würde
- Struktur: Defensive Organisation, die dazu führt, dass sie weniger billige Tore durch Standards und Konter kassieren.
- Mentalität: Eine Siegermentalität, die sich vom letzten bis zum ersten Mann ausbreitet – niemand kann sich ausruhen.
- Physis: Seine Teams laufen immer am meisten, was gut zum hohen Tempo der Premier League passen würde.
- X-Faktor: Er hat keine Angst, harte Entscheidungen zu treffen, selbst wenn das bedeutet, Stars auf die Bank zu setzen.

Was passiert jetzt?
Leute, die den Verhandlungen nahestehen, deuten an, dass sich die Parteien näherkommen. Igor Tudor selbst soll sehr an der Idee interessiert sein, in der Premier League zu trainieren, und Spurs sehen in ihm jemanden, der der Mannschaft eine lang vermisste Identität geben kann. Nichts ist unterschrieben, bis alle sich einig sind, aber ich würde tippen, dass wir innerhalb weniger Tage eine Klärung bekommen. Eines ist sicher: Mit Tudor am Ruder wird es im Norden Londons mit Sicherheit nicht langweilig – das garantiere ich.