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Igor Tudor zu Tottenham? – Darum könnte der Kroate der nächste Spurs-Manager werden

Sport ✍️ Lars Bakken 🕒 2026-03-11 19:10 🔥 Aufrufe: 2

Es raucht gewaltig an der White Hart Lane in diesen Tagen. Nach einer weiteren Saison, in der Tottenham die eigenen Fans enttäuscht hat, wird nun verzweifelt nach einem neuen starken Mann auf der Trainerbank gesucht. Mehrere Insider aus dem Umfeld bestätigen mir gegenüber, dass Igor Tudor als heissester Kandidat aufgetaucht ist. Der ehemalige Trainer von Marseille und Verona ist dafür bekannt, Mannschaften mit eiserner Disziplin und explosivem Temperament zu formen – genau das, was der Arzt für eine Spielergruppe verschrieben hat, die viel zu lange ratlos wirkte.

Ein Fels in der Brandung aus der Abwehr

Für diejenigen, die seine Karriere nicht verfolgt haben: Igor Tudor ist nicht irgendwer. Als Spieler gewann er mit Juventus die Meisterschaft und war ein Fels in der Brandung der kroatischen Nationalmannschaft. Als Trainer hat er Vereine wie Hajduk Split, Udinese, Hellas Verona und zuletzt Marseille betreut, wo er die Franzosen in die Champions League führte. Sein Stil ist körperlich fordernd und direkt – ein Fussball, der dem Mann selbst ähnelt. Übrigens wird sein Name in ausländischen Medien oft fälschlicherweise als Igor Tudorache geschrieben, aber in Fussballkreisen weiss jeder, wer dieser hitzige Kroate ist.

Darum passt er wie die Faust aufs Auge

Seien wir ehrlich: Tottenham hat seit langem den Ruf, eine "weiche" Mannschaft zu sein. Ihnen fehlt die nötige Gnadenlosigkeit, dieser Siegeswille, der gute von grossen Teams unterscheidet. Einzelne Spieler haben gegenüber meinen Gesprächspartnern zugegeben, dass die Kabine einen Weckruf braucht. Igor Tudor könnte der Mann sein, der diesen Trend umkehrt. Er stellt Teams auf, gegen die zu spielen ein Albtraum ist. Er organisiert die Defensive wie kaum ein Zweiter und gibt den Spielern gleichzeitig offensive Freiheiten – solange sie zu Hause dafür malochen. Stellen Sie sich eine Mischung aus Diego Simeone und Antonio Conte vor, gewürzt mit altmodischer kroatischer Sturheit.

Ryan Mason in den Kulissen

Gleichzeitig wird gemunkelt, dass Klublegende Ryan Mason in irgendeiner Rolle ein Comeback feiern könnte, vielleicht als Assistent, falls Tudor den Job bekommen sollte. Mason, der selbst schon Interimstrainer war, kennt jeden Winkel des Klubs. Die Führungsetage sieht eine erfahrene Hand wie Tudor vor, mit Mason als Bindeglied zu den heutigen jungen Stars. Ein solches Duo könnte der Hammer sein – einer, der auf den Tisch haut, und einer, der die Mechanismen schmiert.

Was er dem Team tatsächlich bringen würde

  • Struktur: Defensive Organisation, die dazu führt, dass sie weniger billige Tore nach Standards und Kontern kassieren.
  • Biss: Eine Gewinnermentalität, die sich vom letzten bis zum ersten Mann überträgt – keiner darf sich ausruhen.
  • Physis: Seine Teams laufen immer am meisten, was gut zum hohen Tempo der Premier League passen wird.
  • X-Faktor: Er hat keine Angst, harte Entscheidungen zu treffen, selbst wenn das bedeutet, Stars auf die Bank zu setzen.

Igor Tudor in voller Konzentration während des Trainings

Was passiert jetzt?

Leute, die den Verhandlungen nahestehen, deuten an, dass sich die Parteien annähern. Igor Tudor selbst soll sehr angetan von der Idee sein, in der Premier League zu trainieren, und Spurs sehen in ihm jemanden, der der Mannschaft eine lang vermisste Identität geben kann. Nichts ist unterschrieben, bis alle sich einig sind, aber ich würde schätzen, dass wir innerhalb weniger Tage Klarheit haben werden. Eines ist sicher: Mit Tudor am Ruder wird es im Norden Londons jedenfalls nicht langweilig – das garantiere ich.