Alex Kingston über Doctor Who, ER und das Leben nach River Song
Wenn man den Schallschraubenzieher und den rätselhaften Zauber von River Song vermisst hat, gibt es gute Neuigkeiten: Alex Kingston ist zurück in der TARDIS. Na ja, so ungefähr. Die beliebte Schauspielerin hat ihre Stimme für das neueste Hörspiel von Big Finish geliehen, Doctor Who: The Ruby’s Curse, und beweist damit: Einmal eine Zeitreisende, immer eine Zeitreisende.
Kingston, die uns als Archäologin mit einem verworreneren Zeitstrahl als ein Wollknäuel für sich einnahm, hat sich kürzlich zu einem Plausch über ihre Karriere getroffen. Und natürlich kam das Gespräch auf ER. „Die Serie ist immer noch richtig gut“, lachte sie und gab zu, dass sie das Medizindrama kürzlich mit ihrer Tochter Salome wieder angeschaut hat. „Sie versteht jetzt endlich, warum Mama damals in Chicago so damit beschäftigt war, Leben zu retten.“
Heutzutage ist Kingstons eigenes Leben etwas ruhiger. Sie teilt ihr Zuhause in London mit ihrem Ehemann Ed Wall, einem Kunstberater, und das Paar gibt oft Dinnerpartys mit seinem engem Freund Alex Schwartz. „Wir haben eine gute kleine Truppe“, sagt sie. „Alex hält uns jung, und Ed bewahrt uns vor dem Wahnsinn.“
Aber man soll nicht glauben, dass sie deswegen kürzertritt. Neben dem Doctor Who-Job gibt es Gerüchte über ein recht vielversprechendes Projekt am Horizont – etwas unter dem Arbeitstitel Seven. „Ich kann nicht viel verraten“, neckt sie uns, „aber es ist düster, es ist britisch, und es ist köstlich.“
Hier sind ein paar Dinge, die man vielleicht noch nicht über die Frau hinter der zeitreisenden Legende wusste:
- Sie lehnte einmal eine Rolle in einem Hollywood-Blockbuster ab, weil sie mit dem Schultheaterstück ihrer Tochter kollidierte.
- Ihre liebste ER-Szene beinhaltete eine Banane und einen sehr verwirrten Patienten.
- Sie hat einen TARDIS-Schlüsselanhänger an ihrem richtigen Schlüsselbund – nur für den Fall der Fälle.
Da The Ruby’s Curse jetzt draußen ist und das Flüstern über Seven lauter wird, kann man mit Sicherheit sagen, dass Alex Kingston uns noch nicht das letzte Mal überrascht hat. Ob im Krankenhauskittel oder im Zeitreisekleid, sie bleibt eines der beliebtesten Exportgüter Großbritanniens. Und um ehrlich zu sein? Wir wollen es auch gar nicht anders.