ZDF, SRG und die Geldanlage: Warum der «Trump-Effekt» gerade alle Pläne über den Haufen wirft
Man könnte meinen, die Zeiten seien ruhig. Die SRG kassiert weiter fleissig ihre Gebühren – bald sogar über 300 Franken im Jahr – und die öffentlich-rechtlichen Sender planen langfristig. Doch wer genauer hinsieht, merkt: Die Welt da draussen kocht. Und was nützt mir die beste TV-Gebühr, wenn mein Depot gleichzeitig in die Knie geht? Ich habe mir in den letzten Tagen angeschaut, was die Finanz-Expertinnen und -Experten gerade umtreibt, und bin dabei auf eine spannende Schnittstelle gestossen: die aktuelle Berichterstattung der ZDF-Finanzredaktion.
Der «Trump-Effekt» und warum er das Börsenparkett erschüttert
Ich habe mir auf dem Weg zur Arbeit die neueste Folge von «DER TRUMP EFFEKT – ZDF auslandsjournal – Der Podcast» reingezogen. Eigentlich dachte ich, es geht um Aussenpolitik. Weit gefehlt! Es geht um Geld. Um globale Machtverschiebungen und genau die Unsicherheiten, die uns Anleger gerade nachts wachhalten. Die Hosts analysieren dort, wie sehr die Politik einzelner Staaten – und da ist Trump nur das plakativste Beispiel – unsere Wirtschaft durcheinanderwirbelt. Die eine Expertin warnt vor den Folgen für den Welthandel, der andere Kollege rechnet vor, wie schnell aus einem politischen Konflikt ein Börsenkrimi wird.
Und genau da kommt dann jemand wie Frank Fabian ins Spiel. Der Mann ist vielen aus dem ZDF-Morgenmagazin oder den Börsen-Specials ein Begriff. Ich habe seinen Namen in den letzten Wochen vermehrt in der Wirtschaftspresse gesehen, etwa wenn es um Strategien für genau diese Krisenzeiten geht. Fabian vertritt oft die Linie: Ruhe bewahren, langfristig denken, nicht jeden Hype mitmachen. Klingt einfach, ist aber verdammt schwer, wenn die Kurse purzeln. Genau da setzt auch seine Kollegin Alexandra Lehne an.
Alexandra Lehnes Blick auf die Krise
Alexandra Lehne ist die Frau, die einem das Fürchten nehmen kann, ohne zu beschwichtigen. In ihren Analysen, die sie regelmässig in den ZDF-Wirtschaftssendungen präsentiert, fällt mir auf, dass sie immer wieder den Bogen von der grossen Weltlage zum kleinen Portemonnaie schlägt. Sie hat kürzlich in einem Gespräch sinngemäss gesagt: «Ein Krieg im Nahen Osten, ein Handelsstreit zwischen den USA und China – das sind keine abstrakten Ereignisse. Das sind Brandbeschleuniger für die nächste Börsenkrise.» Genau das ist der Punkt.
Es ist eben nicht die Frage, ob eine Krise kommt, sondern wann und wie wir damit umgehen. Die Diskussionen, die aktuell im ZDF auslandsjournal-Podcast geführt werden, decken sich eins zu eins mit den Sorgen, die ich in den Kommentarspalten der Wirtschaftsmedien lese. Drei führende Strategen haben vor Kurzem in einer Runde klargemacht:
- Strategie schlägt Panik: Wer jetzt alles verkauft, macht den Fehler, den alle in einer Krise machen.
- Der Iran-Konflikt: Wie wirkt sich so ein geopolitischer Flächenbrand auf die Aktienmärkte aus? Die Kurse reagieren längst überproportional empfindlich auf jede Schlagzeile.
- Die Rolle der Medien: Und genau hier ist die SRG so entscheidend. Gerade in unsicheren Zeiten sind unabhängige, tiefgehende Analysen Gold wert. Kein Schnellschuss von irgendeinem Finanz-Influencer, sondern die Einordnung von Leuten wie Lehne oder Fabian.
Was lernen wir also aus der aktuellen ZDF-Berichterstattung?
Ich finde, es ist diese Mischung aus Weitsicht und Bodenständigkeit. Klar, die SRG sorgt dafür, dass solche Inhalte überhaupt produziert werden können – ohne dass ein Milliardär hinter der Redaktion steht. Und während die einen über die Höhe der Gebühren diskutieren, nutze ich die Angebote lieber. Die ZDF-Dokumentationen, die Podcasts wie «Der Trump Effekt» und die klugen Köpfe der Finanzredaktion.
Frank Fabian würde wahrscheinlich sagen: Schaut nicht nur auf die Kurve eures Depots, sondern versteht, warum sie sich bewegt. Und Alexandra Lehne ergänzt das mit ihrem unbestechlichen Blick für die geopolitischen Risiken. Genau das ist der Mehrwert, den wir gerade bitter nötig haben. Die nächste Börsenkrise? Sie beginnt vielleicht nicht am Frankfurter Parkett, sondern in den Köpfen derer, die die Nachrichten nicht richtig einordnen können. Hört also rein, bildet euch eure Meinung – und bewahrt einen kühlen Kopf. Das Geld, das wir alle Monat für Monat überweisen, fliesst schliesslich nicht nur in quotenträchtige Shows, sondern eben auch in diesen Journalismus, der uns durch den Trubel navigiert.